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Gedruckte Elektronik weiter auf Wachstumskurs

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Urheber: stockfotocz | Fotolia

Von Sabine Kurz,

Dünn, leicht, flexibel und preiswert zu produzieren – organische und gedruckte Elektronik hat viele Eigenschaften, die sie für Anwendungen nicht nur in der Unterhaltungselektronik, in Automobil, Verpackung und Energie, sondern auch in der Medizin und im Pharmabereich geeignet machen. Kein Wunder, dass elektronische Bauelemente, Baugruppen und Anwendungen, die in Druckverfahren hergestellt werden, als neue Schlüsseltechnologie und Zukunftsmarkt gelten.

Auch als Elektrofachkraft werden Sie in Zukunft häufiger mit organischer und gedruckter Elektronik in Kontakt kommen. Einschlägige Schwerpunkte sind nach Aussage des renommierten Fraunhofer-Instituts verschiedene Arten von Sensoren, OLEDs, Speicherelemente und Anzeigesysteme sowie Batterien oder intelligente Textilien. Experten rechnen mit jährlichen Wachstumsraten von etwa 20 % für gedruckte und organische Elektronik.

Die Anwendungsmöglichkeiten der Technologie sind heute schon fast grenzenlos, schwärmen Brancheninsider. Sie reichen von hauchdünn gedruckten NFC-Tags (Hersteller u. a. Thin Film Electronics ASA) mit inzwischen steigender Reichweite, die den Anschluss an die digitale Welt, auch in der Cloud, möglich machen, bis hin zu u. a. Kontaktierungen und 3-D-Leiterbahnen für die Aufbau- und Verbindungstechnik, metallische Temperatur- oder Füllstandsensoren sowie Dehnungsmessstreifen, gedruckte OLEDs bzw. Solarzellen, Gassensoren auf Basis von verdruckten Metalloxid-Halbleitermaterialien sowie nicht sichtbare und thermisch stabile Kennzeichnungen etwa als Plagiatschutz. Während noch vor wenigen Jahren vor allem mit organischen Materialien gedruckt wurde, kann man inzwischen auch anorganische Substanzen und Metalle verarbeiten.

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Geeignete Druckmethoden gibt es viele – u. a. Hochdruck-, Tiefdruck- und Off setdruckverfahren – sowie Siebdruck und spezielle Beschichtungsverfahren. Alle müssen eine sehr hohe Aufl ösung bieten sowie sauberen und passgenauen Druck ermöglichen. Anstelle herkömmlicher Druckfarben setzt man genau angepasste Druckformulierungen ein, um ein gutes Druckergebnis sowie die erforderliche elektrische Funktionalität zu erzielen.

Welche Rolle die OE-A (Organic and Printed Electronics Association) spielt

Der internationale Industrieverband für organische und gedruckte Elektronik wurde 2004 als Arbeitsgruppe im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau ( VDMA) gegründet. Der VDMA selbst ist mit mehr als 3.100 Firmenmitgliedern aus der Investitionsgüterindustrie der größte Branchenverband Europas. Die OE-A möchte eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und Anwendung schlagen. Mehr als 220 Firmen aus Europa, Nord-Amerika, Asien und Australien arbeiten im Verband zusammen, um die organische Elektronik weiter zu fördern.

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