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Die Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen gehören zu den wichtigsten Kenngrößen Ihrer Instandhaltung. Besonders aussagekräftig sind nicht nur die...

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Total Productive Management: Verbessern Sie die Effektivität Ihrer Anlagen unter Beteiligung Ihrer Mitarbeiter

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Produktionsprozesse verbessern
Urheber: Alex | Fotolia

Von Michaele Gartz,

Güter müssen wirtschaftlich produziert werden, damit Sie den harten Konkurrenzkampf für sich entscheiden können. Total Productive Management (TPM) ist ein Konzept, mit dem Sie die Effektivität Ihrer Anlagen steigern und die Rahmenbedingungen dafür optimieren können, um langfristig eine Steigerung der Produktivität zu erreichen.

Die Ursprünge von TPM liegen in der Instandhaltung: In den 1960er-Jahren hatten Unternehmen in Japan verschiedene Instandhaltungskonzepte zur sogenannten produktiven Instandhaltung (Total Productive Maintenance) zusammengeführt, aus dem sich dann der Ansatz des TPM (auch Total Productive Manufacturing) entwickelte.

Das TPM-Konzept ruht auf 8 Säulen

Das Konzept setzt dabei auf eine Mischung aus vorbeugender und zustandsorientierter Instandhaltung, kombiniert mit einer kontinuierlichen Anlagenverbesserung. Im Fokus von TPM stehen daher auch die Beseitigung von Verschwendung, die Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit und die Reduzierung von Verlusten. Insgesamt beruht das TPM-Konzept auf 8 unterschiedlichen Säulen: 

  1. Kontinuierliche Verbesserung: Ziel ist es, bei sämtlichen Aktivitäten innerhalb eines Betriebs bzw. in der Produktion null Fehler zu erzielen.
  2. Autonome Instandhaltung: Anlagenbediener führen Inspektions- und kleinere Wartungsarbeiten selbst durch.
  3. Vorbeugende Instandhaltung: Es wird sichergestellt, dass die Anlagen immer verfügbar sind.
  4. Schulung und Training der Mitarbeiter: Ziel ist eine Verbesserung der Bedien- und Instandhaltungsqualifikationen der Mitarbeiter.
  5. Anlagenüberwachung: Die Anlaufphase von Maschinen und Anlagen wird verkürzt.
  6. Qualitätsmanagement: höchste Qualität durch die Eliminierung von Schlechtteilen
  7. TPM in administrativen Bereichen: Sie eliminieren Verschwendung in nicht produzierenden Abteilungen.
  8. Arbeitssicherheit- und Gesundheitsschutz: Es soll zu keinen Unfällen mehr im Unternehmen kommen.

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Das sollten Sie bei der Umsetzung eines TPM-Konzepts beachten

TPM setzt ein Umdenken in Ihrem Betrieb voraus. Nicht mehr die leitenden Mitarbeiter wie Sie oder externe Berater sind für Abläufe zuständig, sondern jeder einzelne Mitarbeiter trägt dafür die Verantwortung. Und das heißt: Sie müssen die Mitarbeiter in das TPM-Konzept integrieren.

Dafür initiieren Sie z.B. betriebsinterne Arbeitsgruppen, die die im Rahmen z. B. einer Prozesskettenanalyse identifizierten Schwachstellen analysieren und Lösungsmodelle erarbeiten. Mitglieder dieser Arbeitsgruppen sind Mitarbeiter aus allen Bereichen der Produktion sowie aus den Bereichen, die ebenfalls geeignete Lösungen zur Produktionsoptimierung erstellen können.

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