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Die Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen gehören zu den wichtigsten Kenngrößen Ihrer Instandhaltung. Besonders aussagekräftig sind nicht nur die…

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Instandhaltung: Wie Sie Schäden durch Korrosion vermeiden

 
Instandhaltung

Von Günter Stein,

Nach Aussagen der Gesellschaft für Korrosionsschutz e. V. (GfKORR) beträgt der gesamtwirtschaftliche Schaden durch Korrosion 3 bis 4 % des Bruttosozialproduktes. Korrosion führt zu einer Veränderung der Materialeigenschaften, der Oberflächenstruktur und der statischen Verhältnisse.

 

Diese Faktoren haben somit einen immensen Einfluss auf die Instandhaltung von Maschinen, Gebäuden und Anlagen.

Wie entsteht Korrosion?

Korrosion ist in den meisten Fällen ein elektrochemischer Prozess, bei dem das Material selbst mit einem anderen Medium (Korrosiv) eine Verbindung eingeht. Dabei werden auf der einen Seite Teile des ursprünglichen Werkstoffes vernichtet, auf der anderen Seite entsteht ein neues Material.

Die unterschiedlichen Arten der Korrosion

Ohne zu tief in die chemischen Details einzudringen, sind für Sie als Leiter der Instandhaltung die folgenden Arten der Korrosion von besonderem Interesse:

  • Sauerstoffkorrosion (Oxidation)
  • Wasserstoffkorrosion (Anwesenheit von Säuren)
  • Wasserstoffversprödung (Eindringen von Wasserstoff in den Werkstoff)

 

 

Welche Werkstoffe sind durch Korrosion gefährdet?

Auch wenn die DIN 50900 Teil 1 den Begriff Korrosion auf metallische Werkstoffe bezieht, hat sich das Verständnis doch erweitert. Auf der einen Seite gibt es Korrosion durchaus an Nichtmetallen (Glas) und auf der anderen Seite gibt es Metalle, die nicht korrodieren (Edelstahl, Gold, Silber).

Verfahren für den Korrosionsschutz im Überblick

Verwendung von Materialien, die nicht oder nur sehr gering korrodieren (Keramik, Edelmetall, Edelstahl, Kunststoffe).

  • Schutzüberzug zur Trennung von Werkstoff und Korrosiv
  • Verhinderung des elektrochemischen Prozesses durch nicht leitende Trennung

Diese beiden Verfahren sind sich vom Prinzip her ähnlich, die Wirkungsweise ist allerdings eine andere. Als Schutzüberzug zur Trennung kommt z. B. die Verchromung oder ein Lackanstrich zum Einsatz. Das Aufbringen von Eloxalschichten oder das Vernickeln fällt in die letztere Kategorie. Neben dem konstruktiven Materialschutz lässt sich die Korrosion auch durch begleitende Maßnahmen verhindern bzw. reduzieren:

  • Verringerung der Luftfeuchtigkeit,
  • Vermeidung zusätzlicher elektrolytischer Komponenten (Salze etc.),
  • Vermeidung von Kontakt mit Säuren und
  • Herabsenkung der Umgebungstemperatur.

 

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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