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Mitteilung des Abwesenheitsgrundes eines Mitarbeiters nur mit Einwilligung möglich

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Arbeitnehmerdatenschutz Abwesenheitsgrund

Von Wolfram von Gagern,

Ihr Kunde hat bei Ihnen ein größeres Projekt in Auftrag gegeben, an dem mehrere Ihrer Mitarbeiter beteiligt sind. Verständlich, dass Ihrem Kunden daran gelegen ist, die Verfügbarkeit der an dem Projekt beteiligten Mitarbeiter zu kennen.

Es kann also sinnvoll sein, Ihrem Kunden die Tage der Abwesenheit der Mitarbeiter mitzuteilen. Warum Ihre Mitarbeiter abwesend sind, geht den Kunden allerdings nichts an. Es genügt ja auch, wenn er weiß, wann die Mitarbeiter nicht da sind.

Urlaubs-, Schulungs- und Krankheitstage betreffen personenbezogene Daten

Urlaubstermine, Schulungs- oder Krankheitstage sind nämlich personenbezogene Daten, die Sie ohne die Einwilligung des betroffenen Mitarbeiters nicht herausgeben dürfen. Denn die Weitergabe dieser Details ist weder durch § 32 BDSG noch durch eine mögliche Anwendung des § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 BDSG gedeckt. Insofern wäre formal eine (schriftliche) Einwilligung der Mitarbeiter notwendig, um die oben genannten Daten weiterzugeben. Diese muss den Anforderungen des § 4a BDSG genügen.

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