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Warum Mitarbeiter Daten klauen

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Datenschutz Datenklau

Von Wolfram von Gagern,

Meist sind es aktuelle oder ehemalige Beschäftigte, die deutschlandweit durch Datenklau einen Schaden von jährlich mehr als 20 Milliarden Euro verursachen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Motive des Datenklaus durch Mitarbeiter

In 44% der Fälle waren aktuelle Mitarbeiter die Täter, in 22% ehemals im Unternehmen Beschäftigte. Auch die Gründe für den Datenklau durch den (Ex-)Mitarbeiter wurden erfragt: Es geht meist um persönliche Bereicherung (53%) oder um Rache (31%). In 18% der Fälle geht es um Wettbewerbsvorteile – etwa wenn sich ein ehemaliger Mitarbeiter selbstständig macht und dafür das Know-how oder die Kundendaten des ehemaligen Arbeitgebers nutzen möchte.

Welche Unternehmensbereiche werden am häufigsten ausspioniert?

Der Vertrieb ist mit 22% das häufigste Ziel von Datenklau-Attacken. Es folgen die Bereiche Forschung und Entwicklung mit 17% sowie das Personalwesen und die Finanzbereiche mit jeweils 13%. Wenn der Datenklau aufgedeckt wird, dann geschieht dies in 35% der Fälle durch ein internes Kontrollsystem. Immerhin in 31% der Fälle muss allerdings Kommissar Zufall behilflich sein. Gezielte interne Routineprüfungen decken 27% der Fälle auf und in 13% sind Hinweise eigener Mitarbeiter ausschlaggebend.

Was tun gegen den Datenklau?

Es gibt im Prinzip schon recht einfache Mittel, die vor Datenklau schützen. Mit USB-, Brenner- und Internetverbot können Sie das Risiko eines Datenklaus beispielsweise bereits enorm verringern. Aktuell verbieten aber nur 21% der Unternehmen CD-ROM- sowie DVD-Brenner oder USB-Ports, mit denen mobile Datenträger erzeugt werden können. Lediglich bei 18% hat die Mehrheit der Mitarbeiter keinen Internetzugang. Zum Sicherungs-Repertoire gehört es aber auch, Ihre Mitarbeiter für die Risiken im alltäglichen Kontakt zur Umwelt zu sensibilisieren, sie emotional an Ihr Unternehmen zu binden und ihre Wechselbereitschaft mit vernünftigen Gehältern in Grenzen zu halten. Denn der Faktor Mensch wird hier immer das höchste Sicherheitsrisiko bleiben, selbst wenn Sie Ihr Unternehmen zu Fort Knox ausbauen.

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