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USA und Deutschland unterzeichnen Absichtserklärung für leichteren Grenzübertritt bei Nutzung biometrischer Merkmale

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Von Wolfram von Gagern,

Der Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI), Klaus-Dieter Fritsche, und Deputy Secretary Jane Holl Lute vom U.S. Department of Homeland Security (DHS) unterzeichneten letzte Woche eine Absichtserklärung zur Verknüpfung von Grenzkontroll-Programmen beider Länder, die es biometrisch registrierten und sicherheitsüberprüften Personen erlauben, Identitätskontrollen bei Grenzübertritten an Flughäfen schneller zu durchlaufen.

So eine Meldung von heise online.

Korrespondierende Verfahren für biometriegestützte Grenzkontrollen

In beiden Ländern gibt es korrespondierende Verfahren für biometriegestützte Grenzkontrollen, in Deutschland die "Automatisierte und Biometriegestützte Grenzkontrolle" (ABG), in den USA nennt sich das Verfahren „Global Entry“. Im deutschen Verfahren hinterlegen die Teilnehmer am Frankfurter Flughafen einen Referenzdatensatz ihrer Iris-Struktur, nebst einem Ausweisdokument und können sich dann später im Abflugbereich mittels dieser beiden „Ausweisdokumente“ identifizieren. Dann entfällt eine Kontrolle durch Grenzbeamte. In den USA werden Fingerabdrücke registriert, ein persönliches Gespräch und eine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt. Die Einreise ist dann für die bislang teilnehmenden 42.000 Personen vereinfacht, da sie die Passkontrolle an einem „Global Entry Kiosk“ selbst durchführen können.

Verknüpfung der biometrischen Programme für überprüfte Reisende

Kommentar der stellvertretenden Heimatschutzministerin Lute: „Eine Verknüpfung unserer biometrischen Programme für überprüfte Reisende mit den entsprechenden Programmen Deutschlands wird den rechtmäßigen Handel und Reisen zwischen unseren beiden Ländern vereinfachen und gleichzeitig der Polizei ermöglichen, sich auf die wichtigsten Sicherheitsrisiken an den Grenzübergängen in unserem Land zu konzentrieren". Staatssekretär Fritsche, früher Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und anschließend Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt, meint, dass das gemeinsame Programm den transatlantischen Luftverkehr erleichtere und ihn gleichzeitig sicherer mache.

Die gesamte Meldung finden Sie hier: www.heise.de<wbr />newsticker/meldung/<wbr />Deutschland-und-USA-<wbr />verknuepfen-biometrische-<wbr />Grenzkontroll-Programme-<wbr />978825.html

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