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Internetrecht: Peinlich, peinlich - der oberste bayrische Datenschützer rüffelt Behörden

 
Datenschutz Internetrecht

Von Wolfram von Gagern,

In der Theorie erwartet man von Behörden so ganz allgemein und grundsätzlich ein besonders vorbildliches Verhalten. In der Praxis sieht das - nicht nur im Bereich des Datenschutzes - natürlich ganz anders aus.

In der Theorie erwartet man von Behörden so ganz allgemein und grundsätzlich ein besonders vorbildliches Verhalten. In der Praxis sieht das - nicht nur im Bereich des Datenschutzes - natürlich ganz anders aus. Besonders peinlich wird das aber, wenn der oberste Datenschützer eines Bundeslandes öffentlich Behörden seines Bundeslandes rügt. Was war passiert?

222 Behörden in Bayern verwenden Google Analytics

Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz Dr. Thomas Petri, hatte im Rahmen einer Überprüfung festgestellt, dass derzeit 222 bayerische Behörden Google Analytics einsetzen, um das Verhalten von Nutzern ihrer Webauftritte auszuwerten. Nur zwei Behörden setzten hierbei eine Technik zur Anonymisierung von IP-Adressen ein. Das Ergebnis dieser Untersuchung nahm nun Dr. Petri zum Anlass, die jeweiligen Behörden aufzufordern, auf den Einsatz von Google Analytics zu verzichten oder die IP-Adressen zu anonymisieren.

Behörden sollen ganz auf IP-Adressenbezogene Auswertung verzichten

Dr. Thomas Petri: "Da die Einholung von Einwilligungen der Webseitenbesucher nicht praktikabel ist, sollten bayerische Behörden gänzlich auf eine IP-Adressenbezogene Auswertung des Verhaltens von Internetnutzern verzichten. Anderenfalls würden bayerische Behörden personenbeziehbare Daten ihrer Internetnutzer an US-Amerikanische Konzerne übermitteln. Das gehört zweifellos nicht zu ihren Aufgaben."

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier >>

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