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Es gibt ein Thema im Datenschutz, das Datenschutzverantwortliche gern vor sich herschieben. Die Rede ist vom Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.

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Wie Sie Datendiebstahl sicher verhindern

 
Urheber: Jamrooferpix | Fotolia

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„Wir sind doch so klein, uns greift kein Hacker an“ – dieses Argument gilt schon lange nicht mehr. Fast jeder dritte Cyber-Angriff zielt mittlerweile auf ein mittelständisches Unternehmen ab. Deshalb sollten Sie jetzt diese sieben Gegenmaßnahmen ergreifen, die Ihnen der TrendScanner heute vorstellt:

1. Setzen Sie Abwehrtechnik ein

Eine gute Firewall und Virenscanner sind Pflicht; außerdem sollten E-Mail-Programme und Browser ständig aktualisiert werden (vor allem Zusatzprogramme, die so genannten Plug-ins).

Vorsicht bei Internet-Anwendungen, die Ihre EDV-Abteilung selbst entwickelt hat! Hier klaffen besonders oft Sicherheitslücken.

2. Erfassen Sie jeden Angriff

Animieren Sie Mitarbeiter dazu, alle IT-Probleme und -Auffälligkeiten zu melden. Vorfälle sollten sachlich aufgenommen werden – ganz gleich, wie dumm ein vorausgegangener Fehltritt des Mitarbeiters auch gewesen sein mag.



Denn: Diese Berichte geben Ihnen wertvolle Hinweise darauf, wie Sie Ihre Abwehr besser positionieren können.

3. Stellen Sie verbindliche IT-Regeln auf

Beispiel: Dienstliche E-Mails nicht an private E-Mail-Konten weiterleiten und umgekehrt, keine dienstlichen Daten auf USB-Sticks speichern, keine eigenen Programme auf dem Büro-PC installieren. Auch Regeln zum Verhalten in sozialen Netzwerken formulieren.

4. Weisen Sie Mitarbeiter auf IT-Risiken hin

Einmal im Jahr sollte ein Experte über die Angriffsmethoden von Cyber-Kriminellen aufklären.

5. Passen Sie auf die Hardware auf

Viele Daten werden offline verloren (Beispiel: Laptop am Flughafen vergessen). Schließen Sie Server immer ein und führen Sie Buch über betriebliche Laptops.

6. Wenn ein Rechner von Schadsoftware infiziert wurde: Den PC sofort vom Netzwerk trennen (Netzwerkkabel ziehen), aber angeschaltet lassen – nur so können Experten herausfinden, wie die Angreifer vorgegangen sind.

Jede Sicherheitspanne von einem Computerforensikeraufklären lassen. Nicht einfach nur ein neues Gerät hinstellen: So bleibt die Sicherheitslücke unter Umständen bestehen!

7. Versichern Sie sich gegen finanzielle Folgeschäden

Firmen, denen Kundendaten gestohlen wurden, müssen alle Kunden informieren. Hinzu kommen Ausgaben für Forensiker, Krisenmanager und PR. Versicherungen decken diese Kosten. Beim Anbieter Hiscox lässt sich ein Schaden von 250.000 Euro für 500 bis 600 Euro pro Jahr versichern.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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