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WikiLeaks-Konkurrenz geht an den Start

 
Datenschutz Wikileaks

Von Wolfram von Gagern,

Die Turbulenzen um die letzten Enthüllungen auf WikiLeaks sind noch nicht vorüber, da startet der ehemalige WikiLeaks-Aktivist Daniel Domscheid-Berg kürzlich mit einer ersten Vorabversion seiner Whistleblower-Plattform OpenLeaks (www.openleaks.org) – allerdings noch ohne „geleakte“ Inhalte.

Die Turbulenzen um die letzten Enthüllungen auf WikiLeaks sind noch nicht vorüber, da startet der ehemalige WikiLeaks-Aktivist Daniel Domscheid-Berg kürzlich mit einer ersten Vorabversion seiner Whistleblower-Plattform OpenLeaks (www.openleaks.org) – allerdings noch ohne „geleakte“ Inhalte. Im Unterschied zu WikiLeaks will OpenLeaks eine neutrale Plattform ohne politische Agenda sein. Es sollen Informationen über unmoralische oder rechtswidrige Vorgänge öffentlich gemacht werden. Dabei stellt OpenLeaks allein die technische Plattform zur Verfügung, wobei keine Dokumente auf eigenen Servern gespeichert werden sollen.

Konkurrenz zu Wikileaks will Briefkästen für Whistleblower anbieten

Über verschiedene „Briefkästen“ sollen Informationen anonym eingereicht werden können. Finden wird man diese Briefkästen auf den Internetseiten von Kooperationspartnern wie beispielsweise Medien, Gewerkschaften und Menschenrechtsgruppen. Die Auswertung der Informationen soll dem Projekt zufolge Organisationen überlassen werden, die „geleakte“ Inhalte kompetent einschätzen können. Die Betreiber der Plattform wollen sich im Hintergrund halten – ein zweiter Fall Assange, der sich gerne medienwirksam präsentiert, ist damit vorerst nicht zu erwarten.

Durch Konkurrenz zu Wikileaks auch Leaks für Otto Normalverbraucher?

Es macht den Anschein, dass OpenLeaks weniger abgehoben agieren wird, als dies zuletzt bei WikiLeaks der Fall war. Die Betreiber konzentrieren sich sozusagen auf die Basis und möchten auch „kleinere“ und regionale Vorgänge veröffentlichen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Plattform dadurch auch den Zuspruch von Otto Normalverbraucher gewinnt und damit z. B. auch von Angestellten in deutschen Unternehmen... Ob es für den einen oder anderen Unternehmenschef zukünftig also böse Überraschungen geben wird, bleibt vorerst aber noch abzuwarten. Die nächsten Monate werden es zeigen.

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