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Kundendatenschutz: Alternative zu Facebook & Co.

 
Kundendatenschutz Facebook

Von Wolfram von Gagern,

Die etablierten sozialen Netzwerke (mit kommerziellem Hintergrund) fallen in den letzten Jahren hinsichtlich des Datenschutzes zumeist mit negativen Schlagzeilen auf. Sei es die Sicherheitslücke bei SchülerVZ oder die inakzeptablen Veränderungen der Datenschutzregeln bei Facebook.

Alternative zu Facebook punktet durch mehr Datenschutz

Es gibt Alternativen zu den großen sozialen Netzwerken, die einerseits durch einen fehlenden kommerziellen Hintergrund (so zumindest die Aussage der Macher), andererseits durch „mehr“ Datenschutz punkten. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ diese Woche.

Das Mehr an Datenschutz und an Datensicherheit erreichen diese alternativen Projekte beispielsweise durch Dezentralisierung der Datenspeicherung. So werden die Daten nicht beim „Anbieter“ des Netzwerks sondern beim jeweiligen Benutzer selbst abgelegt. Somit wird die Wahrscheinlichkeit des Massenauslesens von Daten verringert.

Alternative zu Facebook nutzt die Open-Source-Idee

Auch die Open-Source-Idee wird berücksichtigt. So ist der Code der Projekte quelloffen und unterliegt somit der Qualitäts- und Sicherheitskontrolle einer Vielzahl von Entwicklern und jedermann kann sich selbst vergewissern, was mit seinen Daten im Rahmen des sozialen Netzwerks geschieht – das entsprechende Knowhow vorausgesetzt. Insgesamt eine charmante Idee, es bleibt jedoch abzuwarten, ob der Einsatz von Open-Source und eine prinzipiell gute Idee ausreichen, um gegen die großen sozialen Netzwerke zu bestehen, bzw. sich etablieren zu können. Facebook-Chef Mark Zuckerberg findet eines der Netzwerke eine „coole Idee“ und hat dem Projekt Geld gespendet, sagte er in einem Interview. So wirklich ernst scheint er also diese „neue Konkurrenz“ nicht zu nehmen.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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