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Sind Sie ein guter Gesprächspartner? Kleines ABC der Kommunikation

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Von Astrid Engel,

Adressatenorientierte Kommunikation bringt Erfolg. Überlegen Sie sich deshalb vor jeder Kommunikation: Wem will ich meine Botschaft senden? Wer ist mein Gesprächspartner? Welche Bedürfnisse hat er?

Adressatenorientierte Kommunikation bringt Erfolg. Überlegen Sie sich deshalb vor jeder Kommunikation: Wem will ich meine Botschaft senden? Wer ist mein Gesprächspartner? Welche Bedürfnisse hat er?

Botschaften. Sie als Sender sind für das richtige Absenden und Ankommen (!) Ihrer Botschaften verantwortlich. Fragen Sie bei Ihrem Gesprächspartner nach, um Missverständnissen vorzubeugen: "Habe ich mich verständlich ausgedrückt?"

Cappuccino. Egal ob Cappuccino, Espresso oder Tee - achten Sie auf eine gute Gesprächsatmosphäre, die Ergebnisse oft verbessert.

Danken und Loben wirken motivierend und heben das Selbstwertgefühl bei Ihrem Gesprächspartner. Oft braucht es nur wenig: "Gut gemacht. Danke." Oder: "Danke für Ihre Mitarbeit. Sie waren wirklich sehr hilfreich für mich."

Ebenen. Die Beziehungsebene ist für das Klima verantwortlich, die Sachebene für die Fakten. Sie können Ihre Gesprächspartner nicht nur durch Fakten überzeugen; auch die Gefühle müssen stimmen.

Fragen sind Türöffner für gute Gespräche und zeigen Ihr Interesse an der anderen Person. Unterscheiden Sie zwischen geschlossenen Fragen (sind nur mit "ja/nein" zu beantworten), Alternativfragen (bieten eine Auswahl an Antworten) und offenen Fragen (W-Fragen: Wer? Wie? Wo? Was? Wann?). Bevorzugen Sie Letztere.

Geduld. Pausen sind für den Gesprächspartner wichtig, um Ihre Nachricht zu verarbeiten. Und auch Sie erhalten so Denkzeit.

Hiobsbotschaften. Übermitteln Sie schlechte Nachrichten sofort, direkt und unmissverständlich. Kommen Sie in den ersten fünf Sätzen zum Punkt. Achten Sie auf positive Formulierungen ("Ich möchte Ihnen sagen ..." statt: "Leider muss ich Ihnen mitteilen ...")

"Ich bin o. k. - du bist o. k." ist ein positiver Grundsatz und der Schlüssel zu Vertrauen und Verstehen. Geben Sie eine "Du bist nicht o. k."-Botschaft ab, verletzen Sie Ihren Gesprächspartner in seinem Selbstwertgefühl. Darunter leidet die Kommunikation. Senden Sie Ich-Botschaften!

Kommunikation findet immer statt. Der Mensch kann nicht nicht kommunizieren. Oder: Auch mit Nichtssagen wird etwas gesagt.

Lösungen. Denken Sie in Lösungen statt in Problemen: Welche Herausforderung steckt da für mich drin?

Machtdemonstrationen - auch verbale - sind schlechte Voraussetzungen für ein gutes Gespräch.

Namen. Sprechen Sie Ihre Gesprächspartner stets mit Namen an. Sie werden es Ihnen danken.

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Ohne Vorurteile kommunizieren. Den Gesprächspartner ernst nehmen und sich Zeit für ihn nehmen.

Probleme. Nehmen Sie Störungen in der Kommunikation ernst, und analysieren Sie die Störfaktoren. Machen Sie die Kommunikation selbst zum Thema: "Warum sprechen wir nicht sachlich miteinander?"

Querköpfe haben oft andere, neue Argumente und beleben die Kommunikation. Binden Sie sie ein: "Sehen Sie noch einen anderen Aspekt, Herr Weber?"

Ratschläge. Seien Sie sparsam damit, Sie entbinden Ihren Gesprächspartner vom eigenen Denken.

Stile. Erziehung, Kultur, Alter und Geschlecht prägen den Stil der Kommunikation. Beobachten Sie diese Andersartigkeiten bewusst, und gehen Sie darauf ein. So schaffen Sie eine gute Gesprächskultur für alle.

Training bringt Sicherheit - auch in der Kommunikation. Bereiten Sie wichtige Kommunikations-Situationen (Präsentationen, Verhandlungen, Kritik-, Kündigungsgespräche etc.) sorgfältig vor, bzw. üben Sie sie ein.

Ueberlegen vor dem Sprechen, statt Sprechen vor dem Überlegen!

Verbale und nonverbale Kommunikation. Wir drücken uns nicht nur mit Worten aus. Mimik, Gestik, Stimme, Haltung, Kleidung etc. bestimmen zu 80 Prozent die Kommunikation. Man kann nicht nicht kommunizieren.

Wahrnehmung. Bewusstes Wahrnehmen weckt Interesse. Schulen Sie Ihre Wahrnehmung, achten Sie besonders auf nonverbale Zeichen, die Ihr Gesprächspartner aussendet.

XY________________ (Platz für Ihre eigenen Gedanken zur Kommunikation)

Zuhören. Wir haben nur eine Zunge, doch zwei Ohren. Warum hören wir nicht doppelt so lange zu, wie wir selbst sprechen? Hören Sie aktiv zu, und zeigen Sie Interesse an den Äußerungen Ihres Gegenübers (verbale und nonverbale Verstärker: Kopfnicken, "Hmm"- oder "Aha"-Sagen etc.).

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