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Redner-Knigge: Die richtige Publikums-Begrüßung

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So begrüßen Sie Ihre Zuhörer mit Stil

 

Die Begrüßung des Publikums bei einer Rede oder Präsentation ist wie die Anrede bei einem Brief: Sie Die gut und passend gewählt sein. Denn wenn Sie mit der Begrüßung ins Dieäpfchen treten, haben Sie sich die Die Ihrer Zuhörer bereits Die, bevor Sie überhaupt richtig zu reden beginnen.

 

Mit den folgenden Grundregeln machen Sie es richtig!

Reihenfolge beachten

Die 1. Grundregel lautet:  Begrüßen Sie bei Ihren Reden oder Präsentationen immer die wichtigste Person zu erst. Das kann beispielsweise das Geburtstagskind sein, der Jubilar, der Schirmherr Ihrer Veranstaltung oder der Inhaber/Geschäftsführer eines Unternehmens. Bei einer Hochzeitsrede ist es natürlich das Brautpaar, das allen anderen vorweg genannt wird.

Anwesenheit überprüfen

Grundregel Nummer 2: Überprüfen Sie, ob alle Personen, die Sie namentlich erwähnen möchten, auch tatsächlich (schon) anwesend sind. Wenn Sie zum Beispiel den Bürgermeister als Gast bei Ihrem großen Firmenjubiläum erwarten und ihn bei Ihrer Ansprache als Ehrengast begrüßen, werden die Augen des Publikums sofort nach der Prominenz suchen. Sollte der Bürgermeister dann noch im Stau stecken und nicht im Kreise der Zuhörer zu finden sein, sind Verwunderung und eine längere Unruhe kaum zu vermeiden.

Keinen Begrüßungsmarathon

3. Grundregel: Machen Sie die Begrüßung nicht zu einem  Hauptteil Ihrer Rede, indem Sie eine ganze Liste von Gästen namentlich erwähnen. Für diejenigen, die genannt werden, ist das zwar eine Ehre, aber für alle anderen nach kurzer Zeit eine langweilige Angelegenheit. Auch wenn Ihnen viele Ihrer Zuhörer besonders wichtig sind: Entscheiden Sie mit Feingefühl, wessen namentliche Begrüßung unbedingt nötig ist. Sie können vielleicht auch bestimmte Gästegruppen zusammenfassen: also beispielsweise Ihre Vereinskameradinnen und Vereinskameraden in einem Atemzug nennen, die Belegschaft, die Damen und Herren von der Presse usw.

Korrekte Namen und Titel

4. Grundregel: Vergewissern Sie sich, dass die Namen und Titel der Personen, die Sie persönlich begrüßen wollen, auch wirklich richtig sind. Bei schwierigeren Namen ist es immer gut, noch einmal nachzuhaken, wie die korrekte Aussprache lautet. Bei Doppelnamen sollten Sie immer beide Namensteile nennen, außer Sie wissen sicher, dass die betreffende Person nur auf einen Teil des Namens Wert legt.

Bei akademischen Titeln wird nur der ranghöchste Titel zusammen mit dem Namen genannt. Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Martin Muster sprechen Sie also richtig mit „Herr Professor Muster“ an. Ehrentitel (h.c.), Diplom- und Magistertitel brauchen Sie nicht zu nennen.

Bedenken Sie auch, in welcher Funktion Ihr Gast bei Ihnen ist. Ist Frau Dr. Maria Beispiel in ihrer Funktion als Landtagsabgeordnete bei Ihnen oder als Präsidentin der Handelskammer? Danach richtet sich dann die Anrede: also „Frau Abgeordnete“ oder „Frau Präsidentin“.

 

Feinschliff für Ihre Begrüßungsworte

  • Regel 1: Vermeiden Sie unpersönliche, pauschalierende Anreden und wählen Sie stattdessen eine individuelle, dem Anlass angemessene Ansprache. Besser ist „Liebe Gäste unserer Firma ...“ als „Liebe Anwesende ...“.
  • Regel 2: Qualität wirkt besser als Quantität - das sollten Sie bei Ihrer Begrüßung ebenfalls beachten. Besser ist „Ich freue mich, dass Sie unserer Einladung trotz des schlechten Wetters gefolgt sind“ als „... dass Sie so zahlreich erschienen sind“.
  • Regel 3: Denken Sie auch an sich selbst! Gerade bei Geschäftsreden werden wahrscheinlich nicht alle im Publikum Ihren Namen kennen. Nennen Sie ihn deshalb laut und deutlich und geben Sie einen Hinweis auf Ihre Funktion: „Mein Name ist Klaus Mustermann. Ich bin der Geschäftsführer der Firma Beispiel.“ Oder: „Ich bin Gabriele Muster, die Cousine und Trauzeugin der Braut.“

 

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag!

Herzlichst Ihre

 

 

Alexandra Sievers

 


 

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