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Müssen Sie auf dem WC Small Talk beginnen? Dürfen Sie Konzertkarten als Geschenk eines Kunden einfach annehmen? Wie lehnen Sie ein Duz-Angebot ab?...

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Was Sie für langfristig gute Beziehungen konkret tun können

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Knigge
Urheber: Jamrooferpix | Fotolia

Von Michael Jansen, Andreas Nareuisch,

Auch wenn Sie jemanden schon länger kennen und über die Smalltalk-Phase hinausgekommen sind, kann es Ihnen passieren, dass Sie ihr/ihm versehentlich zu nahegetreten sind oder sie/ihn sogar beleidigt haben. Wie können Sie den schlechten Eindruck, den Sie hinterlassen haben, wieder gut machen? Dies und viel mehr in diesem Beitrag!

Knigge-Regel 7: Fauxpas nicht auf sich beruhen lassen

Retten Sie sich mit
:

  • einer klassischen Entschuldigung oder 
  • einer Wiedergutmachung (z.B. einem kleinen Geschenk im Nachgang oder einem "Startrabatt" bei Ihrer Dienstleistung).

Knigge-Regel 8: Kein Klatsch und Tratsch

Tratschen Sie mit niemandem über einen Ihrer Kunden oder Geschäftspartner. Sie können nicht ausschließen, dass Ihrem „Klatschobjekt“ Ihre kleinen Lästereien zu Ohren kommen. Außerdem testen inzwischen viele Geschäftskunden, wie loyal Sie sind und ob auf Ihre Verschwiegenheit Verlass ist.

Knigge Regel 9: Seien Sie aufmerksam

Merken Sie sich, was ein Geschäftspartner Ihnen beiläufig erzählt. Gehen Sie im nächsten Gespräch darauf ein, fragen Sie nach. Es zeigt Ihr Interesse an seiner Person und stärkt Ihr Image, aufmerksam und zuvorkommend zu sein.

Beispiel: Hat Ihnen ein Kunde seinen Geburtstag verraten, versäumen Sie die Gratulation nicht. Wissen Sie von einer schwierigen Verhandlung, die Ihrem Geschäftspartner bevorsteht, fragen Sie beim nächsten Kontakt nach dem Ausgang.

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Knigge-Regel 10: Höflich sein am Telefon

Auch am Telefon machen Sie Geschäfte. Wenn Sie angerufen werden, lassen Sie den Anrufer möglichst nicht länger als 3 Klingelzeichen warten, bevor Sie rangehen. Fragen Sie dann nicht einfach „Ja?“ oder „Hallo?“ in den Hörer hinein, da dies Unprofessionalität signalisiert. Stellen Sie sich deutlich mit dem Unternehmensnamen sowie Ihren Vor- und Zunamen vor.

Achten Sie darauf, im Gespräch höflich und kunden- freundlich zu sein – auch beim „schlimmsten“ Kunden und den „unmöglichsten“ Fragen. Stoßen Sie keinen Anrufer mit „Das geht nicht!“, „Das haben wir nicht!“ oder „Frau Müller ist nicht da!“ vor den Kopf. Bieten Sie immer eine Lösung an: „Dabei kann ich Ihnen leider nicht helfen, aber wäre Ihnen auch mit ... gedient?“ Oder: „Frau Müller ist nicht da, kann ich Ihnen weiterhelfen?“

Da der letzte Eindruck beim Gesprächspartner haften bleibt, wiederholen Sie am Schluss Ihres Telefonats Ihre Vereinbarungen (z.B. Lieferung nächsten Montag). Schließen Sie das Gespräch freundlich ab. Wünschen Sie dem anderen noch einen schönen Tag, eine gute Woche oder Ähnliches, und sprechen Sie ihn dabei noch einmal mit seinem Namen an: „Auf Wiederhören, Herr Krause, und noch einen schönen Tag!“

Knigge-Regel 11: Besprechungen nicht zum Graus werden lassen

Spätestens wenn Sie als Unternehmer Mitarbeiter einstellen, werden Sie ab und zu eine Besprechung leiten müssen. Gute Umgangsformen zeigen Sie dabei durch Ihre Achtung davor, dass den Teilnehmern ihre Zeit kostbar ist. Sorgen Sie dafür, dass sich niemand langweilen und mit sinnlosen Inhalten befassen muss. Das erreichen Sie durch gute Planung und straffe Durchführung. Beherzigen Sie dafür Folgendes:

  • Teilen Sie vorab das Thema einer Besprechung mit, sodass sich jeder darauf vorbereiten kann.
  • Stellen Sie eine Tageordnung auf, die Sie zu Beginn erläutern und ggf. gemeinsam ergänzen. Sehen Sie Pausen vor. Sorgen Sie dann dafür, dass der Plan eingehalten wird.
  • Beenden Sie die einzelnen Themen, indem Sie das Wesentliche zusammenfassen: Ergebnis? Was muss bis wann getan werden? Wer ist zuständig?
  • Stoppen Sie Schwafler: Teilnehmer, die vom Thema abweichen, führen Sie zum Kern zurück. Teilen Sie allen feste Redezeiten zu, wenn „Vielredner“ darunter sind. Ermutigen Sie die Passiven, indem Sie sie direkt ansprechen.
  • Beenden Sie das Meeting mit einer Zusammenfassung. Die Teilnehmer sollen das Gefühl haben, dass die Besprechung erfolgreich war. 

 

Knigge Ticker

Wenn es um das Thema Umgangsformen geht, gibt es viel Verwirrung, viele Lügen oder Aussagen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. In dem Newsletter "Knigge-Ticker" wird endlich mit Halbwissen und Unwahrheiten aufgeräumt.

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