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Arbeitsstätten sind so einzurichten, zu benutzen und instand zu halten, dass von ihnen keine Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen für die...

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Arbeitsstättenverordnung: „Dicke Luft“ im Büro – das können und müssen Sie tun

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Arbeitssicherheit

Von Wolfram von Gagern,

Die Frage: Unsere Mitarbeiter beschweren sich immer wieder, dass ihnen die Luft im Büro zu trocken und zu verbraucht ist. Lüften hilft immer nur kurzzeitig. Bin ich als Arbeitgeber hierbei in der Pflicht?

Und falls ja: Was kann ich denn konkret machen?

Trockene Luft am Arbeitsplatz ist ein Risiko

Die Antwort: Tatsächlich sind Sie als Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitsplätze Ihrer Arbeitnehmer so einzurichten, dass Gesundheitsbeeinträchtigungen möglichst vermieden werden. So sieht es § 3 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) vor. Und trockene Luft ist in vielerlei Hinsicht ein Risiko: Schleimhäute trocknen aus; dadurch werden Ihre Arbeitnehmer anfälliger für Viren und Keime. Besorgen Sie sich im Fachhandel ein Gerät, das die Luftfeuchtigkeit misst. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit im Büro von 40 bis 60 % bei einer Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius.

Pflanzen im Büro helfen gegen trockene Luft

Erreichen Sie diese Werte nicht, dann müssen Sie für Abhilfe sorgen. Helfen können z. B. Pflanzen im Büro. Das ist nicht nur angenehm fürs Auge, es ist meist auch die preiswerteste Variante. Nutzt auch dies nichts, dann müssen Sie einen Luftbefeuchter aufstellen – allerdings weisen Fachleute hierbei immer wieder auf Hygieneprobleme hin. Achten Sie beim Einsatz des Luftbefeuchters darauf, dass er für die Raumgröße richtig dimensioniert ist. Ziehen Sie auch Ihren Betriebsarzt zurate – der kann Sie individuell beraten.

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