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Arbeitsstätten sind so einzurichten, zu benutzen und instand zu halten, dass von ihnen keine Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen für die...

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Sechs Tipps gegen die Sommer-Hitze

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Arbeitssicherheit Hitze

Von Wolfram von Gagern,

Sechs wichtige und nützliche Tipps zur Abkühlung bzw. zum Schutz vor Überhitzung am Arbeitsplatz.

1. Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung:

Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung auf den Arbeitsplatz. Sehr hilfreich sind hierfür beispielsweise außen angebrachte Jalousien oder hinterlüftete Markisen. Innen angebracht sind auch Rollos sehr nützlich, allerdings sollten sie am besten aus hellem bzw. hoch reflektierendem Material bestehen. Diese Sonnenschutzhilfen bieten zugleich einen Blendschutz.

2. Eigene Wärmequellen reduzieren oder vermeiden:

Nehmen Sie elektrische Geräte erst und nur dann in Betrieb, wenn Sie sie auch tatsächlich benötigen, egal ob es sich um Kopierer, Drucker, Scanner, Lampen oder PCs handelt.

3. Klimaanlage richtig steuern:

Eine Klimaanlage ist natürlich ein wirkungsvoller Hitzeschutz. Allerdings sollten Sie bei hohen Außenlufttemperaturen die Differenz zur Raumlufttemperatur nicht zu groß einstellen, sonst besteht beim Gang ins Freie die Gefahr eines "Hitzeschocks". In der Praxis hat sich dabei eine Differenz von ca. 6 Grad bewährt. Achten Sie auch ansonsten auf einen sachgerechten Betrieb und eine regelmäßige Wartung der klimatechnischen Geräte, sonst können Gesundheitsbeeinträchtigungen auftreten, etwa durch Zugluft oder Keimbelastung.

4. Mobile Klimageräte sind gut, bergen aber Tücken:

Beim Einsatz von mobilen Klimageräten ist darauf zu achten, dass sie recht laut sein können und an den Luftauslässen die Gefahr von Zugluft besteht. Wer in diesem „Zug“ arbeitet, riskiert eine Erkältung und einen „steifen Hals“. Beachten Sie auch die Betriebsanleitung möglichst genau, insbesondere was die mögliche Raumgröße und die Führung der Schläuche nach außen betrifft.

5. Tischventilator nicht für jeden das Richtige:

Ein Tischventilator fördert die Kühlung durch Schweißverdunstung, aber nicht jeder verträgt die dabei mögliche Zugluft. Auch kann der Betrieb Staub oder Pollen aufwirbeln, was vor allem für Allergiker eine Gefahr darstellt.

6. Nachtauskühlung nutzen:

Für eine intensive Durchlüftung der Räume können Sie natürlich am besten nachts oder in den frühen Morgenstunden sorgen. Öffnen Sie am besten gegenüberliegende Fenster oder Türen.

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