Gratis-Download

Unabhängig von der Branche, den Tätigkeiten und der Anzahl der Mitarbeiter ist jedes Unternehmen verpflichtet, Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen.

Jetzt downloaden

Mit den folgenden Tipps verhindern Sie effektiv mechanische Gefährdungen

0 Beurteilungen
Gefährdung, Maschine
Urheber: Kzenon | Fotolia

Von Günter Stein,

Maschinen und ihre einzelnen Teile besitzen immer eine Grundgefährdung. Normen und Sicherheitskonzepte dienen dazu, diese Gefahren möglichst klein zu halten. Was Sie darüber hinaus noch tun können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Maschinen bestehen meist aus zahlreichen beweglichen Teilen, Klappen, Schneidevorrichtungen, Zahnriemen oder Greifern etc. An diesen beweglichen Teilen kommt es immer wieder zu teilweise schweren Unfällen.

Wo immer möglich, sollten deshalb alle beweglichen Teile gekapselt und somit gesichert sein. In der Praxis ist dies aber leider nicht immer möglich. Hier lauern dann zahlreiche Gefahren für die Bediener der Maschinen, aber auch für Mitarbeiter aus der Instandhaltung.

Gefährdungsbeurteilung erstellen

Wichtig ist, Gefahrenquellen systematisch auszuschalten. Deshalb steht am Beginn des Sicherheitsprozesses immer die Risikobeurteilung. Hier wird detailliert dokumentiert, wo bei welchem Arbeitsprozess welche Gefahren lauern. Gefahrenstellen sind: Stoßstellen, Schneid-/Stichstellen Quetschstellen
, Scher-/Schneidstellen, Schlag-/Fangstellen
, Scher-/Quetschstellen, Einzugsstellen.

Bereiche sperren

Um den Schutz vor beweglichen Teilen zu erhöhen, sollten Sie auf Basis der Gefährdungsbeurteilung ein Sicherungskonzept erstellen. Ideal ist es dabei, wenn Sie verhindern können, dass Bediener oder andere Personen überhaupt in den Gefahrenbereich vordringen. Das erreichen Sie beispielsweise durch Absperrgitter, Abschrankungen, Verkleidungen.

Prüfen Sie im Stillstand, wo die entsprechenden Einrichtungen installiert werden müssen, damit der Mitarbeiter den Gefahrenbereich nicht mehr erreichen kann. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Maßnahmen auch auf die unterschiedlichen Körpergrößen der Mitarbeiter und die erforderlichen Sicherheitsabstände nach DIN EN ISO 13857.

Anzeige

Sicherung an der Maschine

Allerdings lässt sich in der Praxis ein Gefahrenbereich nicht immer für Personen sperren. Dann kommen automatisch bewegliche trennende Schutzeinrichtungen mit Verriegelung, je nachdem auch mit Zuhaltung, oft zum Einsatz. Sie verhindern den Zugang zur Gefahrenquelle.

Trennende Schutzeinrichtung mit Abschaltung: Bei dieser Variante wird die Maschine in einen sicheren Zustand gebracht, sobald der Schutzmechanismus aktiviert wird. Typische Maßnahmen sind etwa Schutzmatten oder Lichtschranken.

Ortsbindung: Mithilfe dieser Schutzeinrichtung wird verhindert, dass ein Mitarbeiter einen bestimmten Bereich verlässt. Tut er es dennoch, wird die Maschine gestoppt. Eine typische Schutzmaßnahme ist die Zwei-Hand-Schaltung.

Arbeitssicherheit aktuell

Sichern Sie sich praxisrelevante Tipps, Anregungen und Hinweise auf aktuelle Urteile und Gesetzesänderungen mit leicht nachvollziehbaren Lösungsansätzen für Ihrer tägliche Arbeit als Sicherheitsbeauftragter oder Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Die wesentlichen Gesetze und Urteile klipp und klar erklärt

erkennen.vorbeugen.handeln: Gesunde Arbeit für zufriedene Mitarbeiter

Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Brandschutz, IT-Sicherheit und Werkschutz

Fälle aus der Praxis. Unterweisungsinhalte. Methodik & Didaktik

Risiken erkennen • Maßnahmen ergreifen • Rechtssicherheit schaffen

Praxisnahes Wissen zur Verbesserung Ihrer Unternehmenssicherheit und Unterstützung in Ihrer Tätigkeit als Verantwortlicher für Sicherheitsfragen!