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Achtung bei Lkw-Maut: Mobile Erfassung statt Kontrollbrücken

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Urheber: lassedesignen | Fotolia

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Seit dem 1.8.2012 gilt die Mautpflicht für Lkws ab 12 Tonnen Gesamtgewicht auf weiteren 1.135 Bundesstraßen- Kilometern.

Dabei werden für die Mautkontrolle auf den neu hinzukommenden 1.103 Streckenabschnitten 35 mobile „Mautbrücken" eingesetzt und die in den Lastwagen eingebauten OBUs mit einem Software- Update versorgt.

Bei diesen mobilen „Mautbrücken“ handelt es sich um speziell ausgerüstete Kleinbusse. Die neuen Fahrzeuge des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) werden an wechselnden Standorten Tag und Nacht mautpflichtige Lkws erkennen und ihre On-Board-Unit (OBU) oder das Kfz-Kennzeichen zur Mautkontrolle auslesen. Das mobile System gilt unter Experten auch als Einstieg in die mögliche Bemautung weiterer Bundesstraßen.

Um dies personell bewerkstelligen zu können, wird die Kontrolleurmannschaft des BAG um 55 Beamte aufgestockt. Die meisten von ihnen seien durch Personalreduzierungen bei der Bundeswehr freigesetzt worden.

Zum Start der Mauterweiterung in der Nacht zum 1.8.2012 bekamen alle 717.000 OBUs in den Lkws ein Software-Update, das zudem die Speicherkapazität der OBUs um 20 % erweitern soll. Darüber hinaus sorgt das Update dafür, dass die OBUs zwischen Autobahnen, mautpflichtigen Bundesstraßen und mautfreien Straßen unterscheiden können. Gleichzeitig wurde auch die Software der rund 3.500 Mautstellen-Terminals aktualisiert, sodass die Geräte stets die kürzeste Strecke innerhalb des Mautnetzes unter Einbeziehung der neuen mautpflichtigen Bundesstraßen anzeigen können.

Achtung: Anders als bei den bisher schon mautpflichtigen Bundesstraßen werden auf den neuen Streckenabschnitten der Bundesstraßen keine Schilder aufgestellt, die auf die Mautpflicht hinweisen.

Zur Vorstellung des neuen Systems gab Toll Collect bekannt, dass die Regelkosten des Maut-Systems von 568 Millionen Euro im Jahr 2006/07 auf 507 Millionen im Jahr 2010/11, also um 12 %, gesenkt worden seien.

Wesentlich zur Kostenreduzierung trage der Preisrückgang bei den OBUs bei, die von Toll Collect kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Ihr Stückpreis sei von über 500 Euro auf weniger als 250 Euro gefallen. Weitere Einsparungen waren durch Optimierung in den Rechenzentren möglich. Ausgebaut wurde die Flotte von Messfahrzeugen, die das gesamte Streckennetz 4-mal im Jahr abfahren und vermessen. Dadurch sei die Modellierung des Streckennetzes so genau geworden, dass Toll Collect mit weniger als 50 Stützbaken auskomme, die Peilsignale senden und zumeist an Baustellen eingesetzt werden.

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