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ADAC hat Abweichungen bei den Herstellerangaben zum Energieverbrauch untersucht

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Urheber: lassedesignen | Fotolia

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Die Verbrauchsangaben in Neuwagenprospekten haben mit dem realen Durst auf der Straße häufig nicht viel zu tun. Doch nicht bei allen Antriebsarten ist die Differenz zwischen Papier- und Alltagswert gleich hoch, wie eine aktuelle Auswertung des ADAC bei 345 aktuellen Fahrzeugmodellen ergeben hat. So liegen die Angaben der Hersteller bei Erdgasfahrzeugen dem tatsächlichen Verbrauch noch am nächsten.

Sie verbrauchten im Alltagstest des Automobilclubs im Schnitt nur 9 % mehr als versprochen. Der VW Caddy EcoFuel unterbot den Prospektwert sogar um 4 %.

Andererseits benötigte der Fiat Panda TwinAir CNG ganze 27 % mehr als angegeben. Kaum schlechter als die Erdgasmobile schnitten die konventionellen Benziner mit einer durchschnittlichen Abweichung von 10 % ab.

Vor allem bei den größeren Motoren wirken sich technische Fortschritte spürbar aus. Aus der Reihe tanzen aber kleinere Motoren. So fällt der Zweizylinder-Kleinwagen Fiat Punto TwinAir mit einem Mehrverbrauch von 34 % auf.

Generell sind kleine Benziner im Alltag oft deutlich durstiger, als die Herstellerangaben aussagen, weil sie aufgrund ihrer geringen Leistung häufiger unter Volllast gefahren werden.

Auf einem ähnlichen Niveau wie Benzin- und Erdgasautos liegen auch die Fahrzeuge mit Autogas-Antrieb. Im Schnitt benötigten sie 11 % mehr als versprochen.

Der Diesel schneidet in Sachen Theorie- und-Praxis-Vergleich von allen nicht elektrifizierten Antriebskonzepten am schlechtesten ab. Die Tester maßen im Schnitt eine Abweichung von 14 % von der Norm.

Dass es auch anders geht, zeigt der Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4, der sogar 1 % weniger benötigt als angegeben. Dass der eigentlich als Sparmotor beworbene Diesel so viel mehr verbraucht, liegt vor allem an seinem relativ hohen Durst bei hoher Lastanforderung, etwa auf der Autobahn.

Dieser findet im offiziellen NEFZ-Fahrzyklus keinen Niederschlag, weil dort maximal 120 km/h gefahren werden.

Ebenfalls auf die Besonderheiten des Laborversuchs ist die große Verbrauchsdifferenz bei Hybridautos zurückzuführen.

Stolze 25 % attestieren hier die Tester. Dabei verhageln vor allem die Plug-in-Modelle mit ihren Normverbräuchen nahe der 1-Liter-Marke die Bilanz.

Sie dürfen auf dem Rollenprüfstand mit vollgeladener Batterie vorfahren, ohne dass die dort gespeicherte Energiemenge in das Messergebnis einfließt.

Ist außerdem der Akku nach rund 50 Kilometern leer, schaltet der Antrieb auf konventionellen Hybridmodus. So können die Mini-Normwerte nicht mehr auch nur annähernd erreicht werden

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