Gratis-Download

Als Fuhrparkmanager sind Sie nicht nur für die permanente Einsatzbereitschaft der betriebseigenen Fahrzeugflotte verantwortlich. Oft übernehmen Sie...

Jetzt downloaden

Dienstwagen & Steuern: Zuzahlungen des Arbeitnehmers

0 Beurteilungen

Erstellt:

Gönnt ein Arbeitgeber einem Mitarbeiter ein Fahrzeug, das dieser auch privat nutzen darf, so muss dies als Gehaltsbestandteil versteuert werden. Doch es gibt durchaus Möglichkeiten, hier die Steuerlast zu senken, darauf weist der Fachinformationsdienst „LogistikManager” hin.

Hintergrund: Ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 19. April dieses Jahres zeigt, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, einem Mitarbeiter ein Auto zu stellen, ohne dass dieser den geldwerten Vorteil voll versteuern muss.

Beteiligt sich ein Arbeitnehmer an der Nutzung eines ihm zur Verfügung gestellten Dienstwagens, mindert das laut Lohnsteuer-Richtlinien (R 8.1. Abs. 9 LStR) den monatlich zu versteuernden geldwerten Vorteil für die private Nutzung.

Bezahlt dieser beispielsweise den Treibstoff selber, so ist dies kein Nutzungsentgelt. Das gilt auch für einzelne Fahrzeugkosten, die zunächst vom Arbeitgeber verauslagt und anschließend dem Arbeitnehmer weiterbelastet werden.

Oder: Wenn der Arbeitnehmer zunächst pauschale Abschlagszahlungen leistet, die zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend der tatsächlichen Kosten abgerechnet werden.

Nutzungsentgelt muss im Arbeitsvertrag stehen

Damit die Zahlungen des Mitarbeiters den Nutzungswert steuerrelevant mindern, muss das Nutzungsentgelt im Arbeitsvertrag festgehalten werden. Alternativ kann eine andere arbeitsrechtliche Grundlage für die Überlassung eines privat nutzbaren Dienstfahrzeugs vereinbart werden.

Das Nutzungsentgelt darf allerdings nicht die Weiterbelastung einzelner Kosten zum Gegenstand haben.

Im Einzelnen nennt das BMF-Schreiben folgende Alternativen:

  • pauschaler nutzungsunabhängiger Monatsbetrag,
  • an den gefahrenen Kilometern ausgerichteter Betrag (Kilometerpauschale),
  • vom Arbeitnehmer zu übernehmende Leasingraten.

Die hier genannten Punkte treffen nur zu, wenn der Fahrer die private Nutzung des Firmenwagens nach der 1-%-Methode versteuert. Rechnet er nach Fahrtenbuch ab, fließen vom Arbeitnehmer selbst getragene Kosten nicht in die Gesamtkosten ein.

„LogistikManager” -Tipp: Beteiligt sich ein Mitarbeiter einmalig an den Anschaffungskosten des Firmenwagens – dies gilt auch für Leasingsonderzahlungen – mindert das den zu versteuernden geldwerten Vorteil, bis die Zuzahlung aufgebraucht sind.

Logistik & Export aktuell

Praxis-Informationen für Logistiker und exportierende Unternehmen zu Lagerverwaltung, Exportkontrolle, Haftung, zum richtigen Umgang mit Ihrem Personal und zur Senkung von Treibstoffkosten.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Bewährtes Praxis-Knowhow für Logistikprofis

Das Entsorgungsmagazin für Abfallerzeuger in Gewerbe & Industrie!

Verantwortung übernehmen | Betriebskosten senken | Sicherheit schaffen

Nutzen Sie jetzt die besten Praxistipps für Ihren Erfolg in der Transport- und Logistikwelt.

Bewährtes Praxis-Knowhow für Logistikprofis

Das digitale Entsorgungsmagazin für Abfallerzeuger in Gewerbe & Industrie!