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Fahrerqualifikation: Alle 5 Jahre ist Weiterbildung Pflicht

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Fahrer müssen gut ausgebildet sein, um ihren Pflichten richtig nachgehen zu können. Dieser Meinung ist auch der Gesetzgeber und hat bereits 2006 das so genannte Berufskraftfahrer- Qualifikations-Gesetz erlassen, das zum Oktober letzten Jahres in Kraft getreten ist. Alle 5 Jahre steht eine Weiterbildungsmaßnahme an, ohne die Ihre Fahrer nicht mehr fahren dürfen. Fahrerlaubnisinhaber, die ihren Führerschein nach dem 10. September 2009 erworben haben, also zur Grundqualifikation verpflichtet sind, müssen eine Weiterbildung innerhalb von fünf Jahren nach dem Erwerb der Grundqualifikation beziehungsweise der beschleunigten Grundqualifikation abschließen. Inhaber einer Fahrerlaubnis, die vor dem 10. September 2009 erteilt worden ist, müssen die Weiterbildung zwischen dem 10. September 2009 und dem 10. September 2014 abschließen.

Tipp: Um die erste Weiterbildung und die Gültigkeit der Fahrerlaubnis aufeinander abzustimmen, sind nach dem Gesetz Abweichungen von dieser Frist zulässig:

  • Fahrerlaubnisinhaber, die zur Grundqualifikation verpflichtet sind, müssen den ersten Weiterbildungsnachweis schon nach drei Jahren erbringen oder auf sieben Jahre strecken.
  • Fahrerlaubnisinhaber, die keine Grundqualifikation nachweisen, müssen die Fünfjahresfrist unterschreiten oder bis zum 9. September 2016 überschreiten. Voraussetzung ist, dass die Gültigkeit der Fahrerlaubnis vor dem 10. September 2016 endet.

Die Weiterbildung erfolgt durch eine Teilnahme am Unterricht einer anerkannten Ausbildungsstätte. Sie soll dazu dienen, Fertigkeiten und Kenntnisse auf dem neuesten Stand zu halten. Besonderes Gewicht wird auf die Verkehrssicherheit und den sparsamen Kraftstoffverbrauch gelegt. So gestaltet sich die Weiterbildung:

  • Die Dauer der Weiterbildung beträgt 35 Stunden zu je 60 Minuten innerhalb von 5 Jahren.
  • Diese 35 Stunden können auf selbstständige Ausbildungseinheiten von jeweils mindestens sieben Stunden aufgeteilt werden. Die Zeiteinheiten können übrigens auch bei unterschiedlichen Ausbildungsstätten absolviert werden.
  • Nach dem Abschluss dieser Zeiteinheiten und der Weiterbildung stellt die Ausbildungsstätte eine Bescheinigung aus.
  • Wenn ein Fahrer das Unternehmen wechselt, werden bereits erfolgte Weiterbildungsmaßnahmen angerechnet

Für die Weiterbildung ist die Teilnahme am Unterricht verpflichtend.
Achtung: Nach § 9 des Gesetzes zur Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr sind Verstöße bußgeldbewehrt. Dies gilt für die rechtswidrige Durchführung einer Fahrt und gleichermaßen für das Anordnen oder Zulassen durch das Unternehmen. Dem Fahrer/der Fahrerin drohen danach bis zu 5.000 €, Ihnen als Fuhrparkverantwortlichen bis zu 20.000 € Geldstrafe. Das kosten die Weiterbildungen Leider sind die Ausbildung und auch die Weiterbildung kein billiger Spaß. So kostet zum Beispiel die Prüfung zur Grundqualifikation bei den Industrie- und Handelskammern fast 1.500 €.

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