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Gefahrguttransporte: Was Sie jetzt über die ADR 2009 wissen müssen (Teil 2)

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Gefahrguttransporte müssen immer entsprechend gekennzeichnet sein. Denken Sie dabei neben den normalen Gefahren-Warntafeln auch immer an die zugehörigen Gefahrenzettel (Placards), die die Ladung eingehender beschreiben.Gefährliche Güter und Waren können Mensch und Umwelt erheblich gefährden und müssen nach dem ADR durch entsprechende Kennzeichen beschildert werden, um auf diese Gefahren hinzuweisen. Dabei spielen die Gefahrgutzettel eine entscheidende Rolle und sollten niemals vergessen werden. Der Fachinformationsdienst LogistikManager präsentiert Ihnen im folgenden Beitrag eine Übersicht, was bei dem Einsatz von Gefahrgutzetteln zu beachten ist.

Die Gefahrgutzettel folgen der Einteilung für Gefahrgüter und sind in verschiedene Klassen von 1 bis 9 gegliedert, wobei die Klassen 4 und 6 noch einmal in entsprechende Unterklassen aufgeteilt sind:

  • Klasse 1: explosive Gegenstände und Stoffe
  • Klasse 2: Gase
  • Klasse 3: brennbare Flüssigkeiten
  • Klasse 4.1: entzündliche feste Stoffe
  • Klasse 4.2: selbst entzündliche Stoffe
  • Klasse 4.3: Stoffe, die bei Wasserberührung entzündliche Gase entwickeln
  • Klasse 5.1: entzündend und oxidierend wirkende Stoffe
  • Klasse 5.2: organische Peroxide
  • Klasse 6.1: giftige Stoffe
  • Klasse 6.2: ansteckungsgefährdende Stoffe
  • Klasse 7: radioaktive Stoffe
  • Klasse 8: ätzende Stoffe
  • Klasse 9: verschiedene gefährliche Stoffe und Gegenstände


Diesen Klassen sind jeweils unterschiedliche Gefahrzettel zugeordnet. Diese Gefahrgutzettel müssen beim Transport solcher Güter immer an den Fahrzeugen angebracht sein.

So sind Warntafeln und Gefahrzettel am Fahrzeug anzubringen:
Grundsätzlich ist bei allen Gefahrguttransporten nach ADR 5.3.2.1.1 die Beförderungseinheit - also der Lkw beziehungsweise der Hänger oder Auflieger - vorne und hinten mit neutralen orangefarbenen Warntafeln zu kennzeichnen.

Diese Warntafeln können auch noch weitere Abgaben enthalten (wie die Gefahrennummer und die UN-Nummer). Die leere Tafel kommt immer dann zum Einsatz, wenn auf einem Transport mehrere unterschiedliche Gefahrgüter gleichzeitig transportiert werden. Bei den nummerierten Tafeln gibt die obere Ziffer die Gefahrnummer - auch Kemler-Zahl genannt - an. Beispielsweise steht die 33 für eine leicht entzündliche Flüssigkeit. Steht dieser Ziffer ein X voran, so ist dies ein Hinweis, dass der Stoff mit Wasser gefährlich reagiert. Die untere Ziffer beschreibt das Gut selber - so steht die 1202 beispielsweise für Dieselkraftstoff oder Heizöl; die Zahlenfolge 1203 zeigt an, dass Benzin transportiert wird.

Die Gefahrguttafeln müssen eine Größe von 40 x 30 Zentimetern oder auch 30 x 12 Zentimetern haben und so gebaut sein, dass die Aufschrift auch nach einem 15-minütigen Feuer noch lesbar ist. Sie müssen mindestens am Heck und an der Front der Gefahrgut transportierenden Fahrzeuge angebracht sein. Informationen zu den Besonderheiten, die es hier gibt, finden Sie auf den Seiten des Gefahrgut-Ausrüsters Berndt.:

www.gefahrgut-shop.de/html/gefahrzettel.html

Lesen Sie hier Teil 1 dieses Beitrages.

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