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Als Fuhrparkmanager sind Sie nicht nur für die permanente Einsatzbereitschaft der betriebseigenen Fahrzeugflotte verantwortlich. Oft übernehmen Sie...

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Kuppelunfälle müssen nicht sein!

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Kuppelunfälle stehen bei tödlichen Lkw-Unfällen an 2. Stelle. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass oft nicht technische Mängel, sondern falsches Verhalten der Beteiligten den Unfall auslösen.

Weisen Sie als Verantwortlicher Ihr Ladepersonal in regelmäßigen Unterweisungen in die wichtigsten Regeln beim Kuppeln ein.

Richten Sie ein besonderes Augenmerk auf folgende 12 Punkte, um Kuppelunfälle zu vermeiden:

  • Achten Sie darauf, dass Anhänger auf ebenem Gelände immer mit einer Feststellbremse oder mit Keilen gegen unbeabsichtigtes Bewegen gesichert sind.

 

  • Gehen Sie bei abschüssigem Gelände auf Nummer sicher und verlangen Sie eine Sicherung mit Feststellbremse und Keil.

 

  • Unterbinden Sie das beliebte Abrollen von Fahrzeugen unter Ausnutzung eines Gefälles. Gerade hierbei kommt es schnell zu nicht mehr beherrschbaren Geschwindigkeiten.

 

  • Sind die Fahrzeuge mit selbsttätigen Anhängerkupplungen und Höheneinstellungen versehen, darf sich beim Heranfahren des Zugfahrzeugs niemand zwischen den Fahrzeugen aufhalten.

 

  • Nach dem Kupplungsvorgang müssen Ihre Mitarbeiter die sichere Verbindung der Fahrzeuge in jedem Fall überprüfen und auch Licht- und Bremsanschlüsse kuppeln. Gerade bei kurzen Rangierarbeiten wird hier oft geschlampt!

 

  • Besitzen die Fahrzeuge keine selbsttätigen Anhängerkupplungen, verlangen Sie von Ihrem Personal und auch den Fahrern die Sicherung des Bolzens mit Stiften oder Haken.

 

  • Halten Sie die Beteiligten grundsätzlich dazu an, darauf zu achten, dass sich bei Fahrzeugen mit Drehschemellenker keine Personen seitlich des Fahrzeugs aufhalten. Hier hat es durch Umkippen des Hängers schon viele Unfälle gegeben. Auch beim Beladen mit eingeschlagenem Drehschemel kommt es oft zum Kippen des Hängers. Also auch hier: keine Personen neben dem Fahrzeug!

 

  • Es sollte inzwischen zwar selbstverständlich sein, doch die Ladungssicherung wird häufig nicht ausreichend beachtet. Prüfen Sie hier stichprobenartig und ermahnen Sie ggf. deutlich.

 

  • Auch beim Zurücksetzen kommen immer wieder schreckliche Unfälle vor. Deshalb halten Sie Fahrer wie Hilfskräfte dazu an, auf Personen- und Sachgefährdung zu achten. Das bedeutet: Bei schwierigen Sichtverhältnissen muss eine geeignete Person die Fahrzeuge einweisen. Dabei darf der Einweiser keine andere Tätigkeit „nebenher“ erledigen, sondern soll seine gesamte Aufmerksamkeit dem Einweisen widmen.

 

  • Die Einweiser müssen sich grundsätzlich im Sichtbereich des Fahrers aufhalten.

 

  • Oft kann man beobachten, dass sich Einweiser zwischen Fahrzeug und Hindernissen wie beispielsweise Rampen aufhalten. Hier kommt es immer wieder zu Unfällen mit tödlichem Ausgang. Schreiten Sie hier unbedingt ein!

 

  • Einweiser sollten die Handsignale nach DIN 33409 verwenden.
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