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Kurz und knackig: Interview mit dem Logistikleiter der Brauerei Riegele

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Uwe E. Wirth, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes LogistikManager , interviewte Reinhard Vogt, Logistikleiter der Brauerei Riegele KG, Augsburg, unter anderem Herr über einen Fuhrpark von 26 Lastkraftwagen, zu Zukunftsperspektiven und Chancen in der Branche.

LogistikManager: Hat für eine Brauerei der eigene Fuhrpark überhaupt noch Zukunft?
Vogt: Ich denke, das ist die Zukunft in unserer Branche. Die Kunden haben heute hohe Ansprüche an Lieferzuverlässigkeit und -schnelligkeit. Mit unserem eigenen Fuhrpark sind wir nicht nur flexibel, sondern vor allem auch persönlich. Für uns zählt eine bestmögliche Kundenbeziehung, darum gibt es bei uns noch ein Lächeln gratis dazu von unserem hoch motivierten und gut ausgebildeten Fahrpersonal. Unser moderner Fuhrpark ist speziell auf unsere Waren und Kundenwünsche zugeschnitten.

LogistikManager: Wo sehen Sie heute die zentrale Problemstellung des Werkverkehrs?
Vogt: Im Werkverkehr müssen Kraftfahrzeuge von eigenem Personal des Unternehmens geführt werden, und nur im Krankheitsfall ist es dem Unternehmen gestattet, sich für einen Zeitraum von bis zu 4 Wochen anderer Personenkreise wie zum Beispiel Leiharbeitnehmer zu bedienen.
Außerdem müssen unwirtschaftliche Leerfahrten beim Werkverkehr durch Unternehmen in Kauf genommen werden, da Fahrten für Dritte nicht erlaubt sind.

LogistikManager: Warum bildet Ihr Unternehmen das Fahrpersonal im Rahmen des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes selbst aus?
Vogt: Wir kennen unsere Mitarbeiter und deren Arbeitsweise. Auf vorhandene Erfahrungen aufbauen zu können und eine gezielte Weiterbildung, zugeschnitten auf unsere Bedürfnisse, durchzuführen, hat sich in unserem Unternehmen als ein empfehlenswerter Weg herausgestellt.

Zusätzlich werden bei uns Kommissionierer, Staplerfahrer, Lagerleiter und Versandmitarbeiter zusammen mit den Fahrern in den 5 Modulen der Berufskraftfahrerqualifikation geschult. Damit stellen wir einen lückenlosen Wissensstand bei allen unseren Mitarbeitern in der Logistik sicher.

LogistikManager: Welche Rolle spielt die zunehmende Alterung des Fahrpersonals in Ihrem Unternehmen?
Vogt: Eine sehr große Rolle. 30 % unserer Stammfahrer sind zwischen 53 und 60 Jahre alt. Schon seit einiger Zeit bemühen wir uns, den Bedarf an Fahrern, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen ausscheiden müssen, durch Mitarbeiter aus dem Lager zu ersetzen. Kommissionierer und Staplerfahrer fördern wir gezielt, indem wir ihnen beispielsweise einen LKW-Führerschein finanzieren. Zusätzlich bilden wir junge Leute zum Berufskraftfahrer aus.

LogistikManager: Welche Perspektiven haben Fachkräfte Ihrer Meinung nach in der Logistik?
Vogt: Der Bereich Logistik wird die Wettbewerbsfähigkeit eines Betriebs in den nächsten Jahren noch mehr beeinflussen. Gut ausgebildete Fachkräfte sind dabei die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Von größter Bedeutung ist das Wie der Abwicklung der logistischen Prozesse des Warenflusses inklusive der Beförderung.

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