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So vermeiden Sie gefährliche Kuppelunfälle

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LKW, Fahrzeugflotte
Urheber: countrypixel | Fotolia

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Kuppelunfällestehen stehen bei tödlich verlaufenden Lkw-Unfällen zahlenmäßig an 2. Stelle. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich oft, dass nicht technische Mängel, sondern falsches Verhalten der Beteiligten den Unfall verursacht hat.

Hier gibt es folgende Tipps, wie Sie die Gefahr von Kuppelunfällen vermindern. Schulen Sie als Verantwortlicher Ihr Ladepersonal in regelmäßigen Unterweisungen zu den wichtigsten Regeln beim Kuppeln. Legen Sie ein besonderes Augenmerk auf folgende Punkte:

  • Anhänger sind auf ebenem Gelände immer mit einer Feststellbremse oder Keilen gegen unbeabsichtigtes Bewegen zu sichern.
  • Bei abschüssigem Gelände muss eine Sicherung mit Feststellbremse und Keil erfolgen.
  • Das beliebte Abrollen von Fahrzeugen unter Ausnutzung eines Gefälles ist zu unterlassen. Gerade hierbei kommt es nämlich schnell zu nicht mehr beherrschbaren Geschwindigkeiten.
  • Sind die Fahrzeuge mit selbsttätigen Anhängerkupplungen und Höheneinstellungen versehen, darf sich beim Heranfahren des Zugfahrzeugs niemand zwischen den Fahrzeugen aufhalten.
  • Nach dem Kupplungsvorgang muss die sichere Verbindung der Fahrzeuge überprüft werden, Licht- und Bremsanschlüsse sind zu kuppeln. Gerade bei kurzen Rangierarbeiten wird hier oft nicht mit der notwendigen Sorgfalt gearbeitet.
  • Besitzen die Fahrzeuge keine selbsttätigen Anhängerkupplungen, müssen Ihre Mitarbeiter und auch die Fahrer den Bolzen mit Stiften oder Haken sichern.
  • Bei Drehschemellenkern dürfen sich keine Personen seitlich des Fahrzeugs aufhalten. Hier hat es durch Umkippen des Hängers schon viele Unfälle gegeben. Auch beim Beladen mit eingeschlagenem Drehschemel kommt es oft zum Kippen des Hängers. Also auch hier: Keine Personen neben dem Fahrzeug!
  • Eine Ladungssicherung muss ausreichend sein – eigentlich selbstverständlich, wird aber dennoch häufig nicht genügend beachtet. Prüfen Sie hier immer wieder stichprobenartig und ermahnen Sie deutlich bei Zuwiderhandlungen.
  • Fahrer und Hilfskräfte müssen beim Zurücksetzen besonders auf Personen- und Sachgefährdung achten. Das bedeutet: Bei schwierigen Sichtverhältnissen weist eine entsprechend geschulte Person die Fahrzeuge ein. Dabei darf der Einweiser keine andere Tätigkeit „nebenher“ erledigen, sondern muss seine gesamte Aufmerksamkeit dem Einweisen widmen.
  • Die Einweiser müssen sich grundsätzlich im Sichtbereich des Fahrers aufhalten.
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