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Als Fuhrparkmanager sind Sie nicht nur für die permanente Einsatzbereitschaft der betriebseigenen Fahrzeugflotte verantwortlich. Oft übernehmen Sie...

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Welche Versicherungen für Ihren Fuhrpark wirklich erforderlich sind

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Versicherungen sind für Sie als Fuhrparkverantwortlichen sicherlich „das tägliche Brot“, da Sie die Fahrzeuge aus Ihrem Fuhrpark versichern müssen, wenn diese am öffentlichenStraßenverkehr teilnehmen sollen. Doch bei genauerer Betrachtung sollten Sie neben diesen Fahrzeugversicherungen auch intensiv über andere Policen nachdenken, wenn Sie sich vor bösen Überraschungen schützen wollen.Bei allen Versicherungsfragen sollten Sie immer eine goldene Regel beherzigen: Fehlende Versicherungen oder auch Unterversicherungen können Sie teuer zu stehen kommen, wenn es zu einem Schaden kommt. Gleichzeitig sollten Sie aber auch immer eines bedenken: Versicherungen kosten Geld - Geld, das immer erst einmal verdient sein will. Wenn Sie diese beiden Antipoden berücksichtigen, wird recht schnell klar, dass es genauso verkehrt ist, Gespräche mit Versicherungsvertretern und Maklern zu meiden, wie sich von ebendiesen jede Risikoversicherung aufschwatzen zu lassen. Doch stellt sich hier die Frage: Welche Versicherungen sind für Sie und Ihr Unternehmen wichtig und welche eher verzichtbar? Entscheidungshilfen liefert Ihnen der folgende Beitrag aus dem LogistikManager.

Diese Policen sollten Sie in jedem Fall abschließen
Zu Ihrem Versicherungsportfolio sollten immer folgende Policen gehören:
- Verkehrsrechtsschutzversicherung
- Fuhrparkleiter-Rechtsschutz
Darüber hinaus sollten Sie auch immer folgende Versicherungen ins Auge fassen:
- Haftpflichtversicherung
- Auslandsreiseversicherung
- Rechtsschutzversicherung für Streitfälle vor Sozial- und Arbeitsgerichten
Die Verkehrsrechtsschutzversicherung sollte immer zum guten Ton gehören, denn Rechtsstreitigkeiten sind bei jedem Fuhrpark quasi vorprogrammiert. Insbesondere wenn sich ein Fall über mehrere Instanzen hinzieht, kann dies richtig Geld kosten. Sind Ihre Fahrzeuge auch im Ausland unterwegs, sollten Sie immer prüfen, ob die Rechtsschutzversicherung auch im Ausland gilt.

Tipp:
Sie können bei diesen Versicherungen bei den Prämie richtig Geld sparen, wenn Sie einen Selbstbehalt akzeptieren. Fragen Sie beim Abschluss von solchen Versicherungen immer nach, welche Konditionen der Versicherer bietet.
Hier bieten einige Assekuranzen auch Kombiversicherungen an, die neben dem Verkehrsrechtschutz auch die Bereiche Gebäude und Grundstücke abdecken. Fragen Sie hier immer nach, so können Sie oft so manchen Euro Prämie sparen.
Auf den Fuhrparkleiter-Rechtsschutz sollten Sie ebenfalls nicht verzichten. Als Fuhrparkleiter sind Sie nämlich aus rechtlicher Sicht fast immer mit in der Verantwortung, wenn Ihre Fahrer Gesetze übertreten. Denken Sie nur an den Fall eines Führerscheinverlusts eines Fahrers, von dem Sie nichts wissen. Da Sie als Fuhrparkleiter die Halterhaftung automatisch übernommen haben, müssen Sie mit der richterlichen Frage rechnen, warum Sie nicht überprüft haben, ob der Fahrer einen gültigen Führerschein besitzt. Im Zweifelsfall stehen Sie persönlich dafür gerade, wenn ein Gericht Sie hierfür verantwortlich macht. Und dies ist dann eine Strafsache, die unter Umständen im Gefängnis enden kann.
Die Haftpflichtversicherung sollte zum Pflichtprogramm gehören, wenn Sie in Ihrem Unternehmen Servicekräfte beschäftigen, die bei Kunden arbeiten. Hiermit ist übrigens nicht die Fahrzeughaftpflicht gemeint, sondern vielmehr eine Versicherung, die dann einspringt, wenn beispielsweise einer Ihrer Mitarbeiter bei der Arbeit in der Fremdfirma einen Schaden anrichtet.
Die Auslandsreiseversicherung empfiehlt sich immer dann, wenn Ihre Mitarbeiter oder Fahrer viel im Ausland unterwegs sind. Gerade international tätige Speditionsbetriebe sollten auf diese Police nie verzichten. Schließen Sie auch immer eine Auslandskrankenversicherung für Ihre Fahrer mit ein. Denn auch bei Staaten, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen getroffen hat, bleiben Sie auf einem Teil der Kosten sitzen. Auch wenn ein Krankenrücktransport ansteht, übernehmen dies die Krankenkassen meistens nicht.
Die Rechtsschutzversicherung für Streitfälle im Arbeits- und Sozialrecht empfiehlt sich dann, wenn Sie viele Fahrer mit entsprechend hoher Fluktuationsrate haben. Hier kommt es nämlich überproportional häufig zu Auseinandersetzungen vor Arbeitsgerichten.
Tipp: Vor allen Versicherungsabschlüssen sollten Sie immer nach Prämien senkenden Vertragsklauseln fragen. Hier räumen nämlich manche Versicherer einen Prämiennachlass ein, wenn Sie beispielsweise Ihre Rechtsschutzversicherung über einen gewissen Zeitraum nicht in Anspruch genommen haben. Gleiches gilt auch für die anderen Versicherungen.

Fragen Sie immer nach einer kostenlosen Rechts-Hotline

Auch von einer Versicherung können Sie Service erwarten - und zwar den Service einer kostenlosen Rechts-Hotline. Hier können Sie bei rechtlichen Fragen immer schnell zumindest eine erste Auskunft erhalten, wie Sie sich im Zweifelsfall verhalten sollen oder wie es um die rechtliche Bewertung eines Falles bestellt ist. Denn auch in Rechtssachen gilt: Guter Rat sollte nicht teuer und dennoch schnell sein.

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