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Als Fuhrparkmanager sind Sie nicht nur für die permanente Einsatzbereitschaft der betriebseigenen Fahrzeugflotte verantwortlich. Oft übernehmen Sie...

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Wie Sie als Fuhrparkverantwortlicher mit Ihrer Flotte flexibel bleiben (Teil 1)

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Derzeit gibt es aus der Wirtschaft viele positive Signale Doch was uns grundsätzlich froh stimmt, bedeutet für Sie als Fuhrparkverantwortlichen neue Herausforderungen, so der Informationsdienst LogistikManager

So stellt der Vertrieb munter kurzfristig neue Außendienstmitarbeiter ein, und die müssen vom ersten Arbeitstag mobil sein. Aber auch beim bestehenden Personal werden Sie als Fuhrparkverantworlicher sicher einen deutlichen Mobilitätsanstieg verzeichnen.

Kurz, Sie müssen alle zum richtigen Zeitpunkt mit Fahrzeugen versorgen. Dabei hatten Sie doch erst in der jüngeren Vergangenheit den Bereitschaftspool verkleinert und Leasingverträge nicht erneuert, um Kosten zu sparen.

Da ist guter Rat teuer, gilt es doch, kurzfristig Fahrzeuge zu beschaffen, ohne sich mit Neuanschaffungen oder neuen Leasingfahrzeugen gleich langfristig festzulegen. Hier bieten sich Mietfahrzeuge geradezu an.

Doch Vorsicht, dabei können Sie schnell mehr Geld ausgeben, als Ihnen lieb ist. Es kommt nämlich immer auf den Einzelfall an. Wie Sie mit ein bisschen Systematik zielsicher das günstigste Beschaffungsmodell finden...

Um das günstigste Modell zu finden, müssen Sie zunächst einige grundsätzliche Dinge berücksichtigen. Zum einen gibt es in jedem Unternehmen Mitarbeiter, die nur ab und zu einen fahrbaren Untersatz benötigen. Diese werden in vielen Unternehmen mit Poolfahrzeugen bedient.

Auf der anderen Seite müssen Sie bei Neuanstellungen oft schnell für Fahrzeuge sorgen, die den betreffenden Mitarbeitern dauerhaft zur Verfügung stehen. Wenn Sie hier zum klassischen Leasing greifen, kann es Ihnen durch die Probezeiten der Neuangestellten schnell passieren, dass die Anzahl Ihrer Poolfahrzeuge ungewollt ansteigt.

Denn aus einem Leasingvertrag können Sie nicht so ohne Weiteres aussteigen.

Grundsätzlich gilt es also immer, folgende Fälle zu unterscheiden:

  • Poolfahrzeuge, die allen Mitarbeitern bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.
  • Dienstfahrzeuge, die den entsprechenden Mitarbeitern auf Dauer zur Verfügung stehen.

So finden Sie das richtige Konzept für Ihren Fahrzeugpool

Sie kennen das: Am einen Tag steht der Parkplatz voller Poolfahrzeuge, weil keiner unterwegs ist. Aber schon am nächsten Tag ist der Platz wie leer gefegt, weil beispielsweise eine wichtige Messe ansteht. Nun ist es sicherlich schön, an den Spitzentagen alle Fahrzeugwünsche befriedigen zu können, doch hat dies leider handfeste finanzielle Nachteile, denn jedes Fahrzeug im Pool belastet das Budget im Durchschnitt mit 10.000 Euro pro Jahr.

Wenn dann die durchschnittliche Auslastung nicht stimmt, zahlt Ihr Unternehmen deutlich drauf. Um festzustellen, ob Ihr Pool ausreichend ausgelastet ist und welche G

Gegenmaßnahmen die richtigen sind, gehen Sie immer folgendermaßen vor:
Überprüfen Sie, wie es um die zeitliche Auslastung bestellt ist. Sind die Fahrzeuge an etwa 60 bis 80 % der Arbeitstage im Jahr ausgebucht, dann haben Sie eine ausreichende Auslastung.
Wenn nicht, verschenken Sie bares Geld.

- Neben der zeitlichen Auslastung spielt aber auch die Laufleistung der Fahrzeuge eine wichtige Rolle bei der Beurteilung. Liegt diese nämlich im Durchschnitt unter 20.000 Kilometern im Jahr, spricht auch dies für eine zu geringe Auslastung.

Liegen die Durchschnittswerte in Ihrem Pool deutlich unter diesen Eckwerten, sollten Sie Gegenmaßnahmen ergreifen und die Anzahl der Fahrzeuge verringern.

Doch Sie werden jetzt sicherlich einwenden, was denn mit der Abdeckung von immer wieder auftretenden Spitzen sei. Diese können Sie durch Miete bewältigen.

Und hier sollten Sie immer

  • die Kurzzeitmiete
  • und die Langzeitmiete

in Ihre Betrachtungen mit einfließen lassen.

Welche Vor- und Nachteile diese beiden Mietformen haben, lesen Sie in Teil 2 dieses Beitrags.

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