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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Arbeitstypen: Entdecken Sie die Vorteile anderer Arbeitsweisen für sich

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Schlüpfen Sie in eine andere Rolle!
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Unterschiedliche Arbeitsweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Lesen Sie hier, wie Sie die Vorteile aller Arbeitstypen für sich nutzen.

Unterschiedliche Arbeitsweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Das heißt: Ein Verhalten, das in vielen Situationen angemessen und richtig ist, kann unter anderen Umständen unproduktiv oder falsch sein. Andersherum bedeutet es aber auch, dass „unerwünschte“ Verhaltensweisen durchaus ihr positives Potenzial haben!

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht, die Ihnen zeigt, welche „Arbeitstypen“ häufig vorkommen und welche typischen Vor- bzw. Nachteile deren Eigenschaften tendenziell mit sich bringen. Machen Sie doch gleich einmal den Check, in welchen Verhaltensweisen Sie sich wiedererkennen!

 

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Arbeitstypen

Der akribische Planer
Positive Aspekte: Hat seinen Tag total durchgeplant. Bei ihm kommt nichts Wichtiges zu kurz. Abends legt er seine Resultate vor sich auf den Tisch und weiß genau, was er heute geleistet hat.
Gefahren: Lässt sich durch Unvorhergesehenes verunsichern. Wird nervös bis gereizt, wenn er seinen Zeitablauf nicht einhalten kann.

Der Sofort-Anpacker
Positive Aspekte: Packt an, was ihm in den Weg kommt. Macht nicht viele Worte und setzt sich rückhaltlos für eine Sache ein. Treibt andere mit voran.
Gefahren: Delegiert kaum und kann schlecht abschalten. Plant zu wenig. Die Familie kommt zu kurz. Neigt zur Rücksichtslosigkeit. Kann andere, die nicht mithalten, demotivieren.

Der Neugierige
Positive Aspekte: Ist offen für alles Neue und Interessante. Probiert gern etwas aus und experimentiert. Begeisterungsfähig.
Gefahren: Neigt dazu, tägliche Pflichten zu vernachlässigen. Schiebt Routinearbeiten gern auf. Verzettelt sich, wenn ein fester Rahmen mit klaren Aufgabenstellungen fehlt.

Der Hingebungsvolle
Positive Aspekte: Erledigt Aufgaben mit Hingabe, wenn er emotional voll und ganz hinter den Zielen steht.
Gefahren: Kann nicht gut nein sagen. Treibt Raubbau an sich, da ihm keine Arbeitszeit zu lang ist.

  

 

Der aufgedrehte Dynamiker
Positive Aspekte: Lässt sich nicht lange bitten. Ist immer dabei, wenn es was zu tun gibt. Hält mit seinem Wissen nicht hinterm Berg. Ist hilfsbereit.
Gefahren: Dreht auch im Leerlauf hochtourig, verpulvert dabei Zeit und Energie. Reagiert gern auf Dringliches und verliert dabei Wichtiges aus den Augen.

Der Trödler
Positive Aspekte: Kann genießen, sich entspannen und träumen.
Gefahren: Schafft seine Arbeit nicht und kommt schnell in Zeitnot.

Der Perfektionist
Positive Aspekte: Auf ihn ist 100-%ig Verlass, wenn ein Meisterstück gefordert ist. Arbeitet penibel, sauber und genau.
Gefahren: Investiert auch dann viel Zeit in Perfektion, wenn diese für das Ergebnis weniger wichtig ist.

Der Zauderer
Positive Aspekte: Lässt sich nicht unüberlegt auf Aufgaben ein. Prüft Wege und Ziele lieber mehrfach und sieht deshalb Gefahren frühzeitig.
Gefahren: Verliert Zeit, ist sich seiner Sache nicht sicher. Kann sich überfordert fühlen und mutlos auf halbem Weg umkehren.

So entfalten Sie Ihr volles Potenzial

Haben Sie sich in einem oder mehreren Typen wiedergefunden? Optimal wäre es natürlich, möglichst viele der positiven Aspekte auf sich zu vereinen und Gefahrenpotenziale klein zu halten. Jedoch können und sollen Sie ja nicht einfach Ihre Persönlichkeit verändern. Dennoch gibt es Wege und Möglichkeiten, wie Sie vorteilhafte Eigenschaften, die Sie nicht ohnehin schon nutzen, für sich aktivieren können. Auch selten oder gar nicht angewandte Verhaltensweisen stecken ja potenziell in Ihnen – was fehlt, ist oft nur der Anstoß, sie bewusst einzusetzen.

So wird Ihnen der Zugang zu diesen Eigenschaften leichter fallen:

  1. Betrachten Sie zunächst nochmals in Ruhe die in der Tabelle erwähnten positiven Eigenschaften.
  2. Stellen Sie sich nun diese Eigenschaften, Talente und Fähigkeiten bildlich als (Hand-)Werkzeuge vor, die nur darauf warten, für den richtigen „Dreh“ von Ihnen eingesetzt zu werden.
  3. Denken Sie an eine kürzlich erlebte Situation, in der Sie mit einer anderen Herangehensweise besser gefahren wären. Stellen Sie sich konkret vor, mit welcher Eigenschaft und welchem Verhalten Sie die Situation besser gemeistert hätten (bessere Planung oder weniger Planung und mehr Spontaneität, umtriebiger oder entspannter, emotionaler oder rationaler, genauer/vorsichtiger oder unbekümmerter/großzügiger).

Erinnern Sie sich künftig vor Planungen, Entscheidungen und bei Alltagstätigkeiten an diese Werkzeuge, und finden Sie damit die beste Antwort auf die Frage: „Welches Mittel und welche Eigenschaft sind gerade jetzt am besten und wichtigsten?“ Zeigen Sie Mut, und probieren Sie bewusst Dinge aus, die bislang nur wenig in Ihrem Verhaltensrepertoire vorkamen.

Schlüpfen Sie beispielsweise einfach mal in eine andere Rolle, und erleben Sie, wie es Ihnen damit geht. Hier einige Vorschläge, wie Sie das am besten angehen:

Umkehr-Übungen: So lernen Sie spielerisch die andere Seite kennen

  • Spielen Sie ruhig mal den Perfektionisten, wenn eine Arbeit, die Sie gern schnell vom Tisch hätten, erhöhte Sorgfalt verlangt. Auch wenn Sie eigentlich keine Lust darauf haben: Machen Sie jenen konzentrierten Korrekturgang, mit dem Sie sicherstellen, dass der Bericht stimmig ist, die E-Mail ordentlich geschrieben wurde oder die Tabelle keine Fehler enthält.
  • Gönnen Sie sich eine Trödelstunde oder einen Trödeltag, und übersehen Sie einfach mal den Aufgabenstapel, wenn Sie sonst ständig unter Hochspannung arbeiten.
  • Planen Sie „zum Spaß“ mal einen ganzen Tag (oder wenigstens einen halben) akribisch zeitlich und nach Prioritäten – und halten Sie sich daran –, wenn Sie zum „Durcheinanderarbeiten“ neigen.
  • Kosten Sie eine Aufgabe, bei der Sie emotional besonders motiviert sind, mal so richtig aus, auch wenn es dann 1 Stunde länger dauert.
  • Stürzen Sie sich einmal spontan und ohne große Planung in eine komplexe Aufgabe, die Sie sonst eher zögerlich angegangen wären: Setzen Sie in der Mitte an, weil Sie hierzu eine Idee haben, und lassen Sie sich von der Dynamik, die sich daraus entwickelt, mitreißen.
  • Wenn Sie akribischer Planer sind: Ignorieren Sie einen Tag lang Ihren Aufgabenplan, und arbeiten Sie einfach drauflos.
  • Wenn Sie zum Perfektionismus neigen: Betrachten Sie doch einen Tag lang alle Arbeiten, die nicht perfekt sein müssen, als erledigt, sobald das Wesentliche getan und das Ganze „gut“ ist. Ersetzen Sie die Lust am Perfektionieren durch andere Emotionen: Ihre Neugier auf die nächste Aufgabe und den Spaß an der Geschwindigkeit beim Abarbeiten des To-do-Stapels.
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