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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Aufgaben erledigen: So überwinden Sie „Anlaufschwierigkeiten“ bei komplexen Aufgaben

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Urheber: Sergey Nivens | Fotolia

Erstellt:

Gehören Sie auch zu den Menschen, denen es schwerfällt anzufangen? Ertappen Sie sich selbst dabei, dass Sie tausend unwichtige Dinge tun, nur um nicht mit einer unangenehmen oder schwierigen Arbeit beginnen zu müssen? Damit verschwenden Sie viel von Ihrer kostbaren Zeit.

Machen Sie sich diese Hürde bewusst – damit sind Sie bereits einen Schritt weiter („Dieser verflixte Anfang ... Wenn ich dann mal drin bin, läuft es auch!“). Was Sie außerdem tun können:

Verschaffen Sie sich die nötige Ruhe

Schützen Sie sich selbst vor Ablenkungen, indem Sie

  • Ihre Tür schließen und Bescheid geben, dass Sie jetzt ungestört arbeiten möchten,
  • eingehende Telefonanrufe abblocken, indem Sie das Telefon umstellen oder den Anrufbeantworter einschalten,
  • Ihren Schreibtisch leer räumen und nur die Sachen, die Sie für die Arbeit brauchen, bereitlegen,
  • sich vergewissern, dass Sie alle Materialien und Informationen haben, die Sie brauchen – damit Sie später nicht die Entschuldigung haben, „erst noch mal kurz etwas recherchieren“ bzw. „von einem Kollegen noch eine Info abwarten“ zu müssen.

Bereiten Sie sich innerlich vor

Die wenigsten Menschen springen gern spontan ins kalte Wasser. Sie brauchen eine gewisse Zeit, um einen Entschluss in die Tat umzusetzen. Tragen Sie dieser Tatsache Rechnung, indem Sie Arbeiten, bei denen Sie Anlaufschwierigkeiten haben, rechtzeitig fest in Ihrem Terminkalender einplanen. Wählen Sie eine Tageszeit, in der Sie sich fit fühlen, um Ihre Arbeit in Angriff zu nehmen.

Um sich innerlich auf Ihre Aufgabe vorzubereiten, ist es sinnvoll, dass Sie sich am Vorabend für den nächsten Tag Ihr Programm noch einmal ansehen. Wenn Sie nicht zu den Leuten gehören, die sofort einschlafen, sobald ihr Kopf das Kissen berührt, sollten Sie die Zeit kurz vor dem Einschlafen nutzen, um sich für den nächsten Tag positiv zu programmieren:

  • Sehen Sie sich selbst am Schreibtisch sitzen und spüren Sie, wie gut Ihnen Ihre Aufgabe gelingt.
  • Vielleicht schießen Ihnen auch noch ein paar Ideen durch den Kopf, wie Sie Ihr Vorhaben anpacken wollen. Das hilft Ihnen, Ihre Widerstände gegen die Arbeit zu überwinden.

Wie Sie Überforderung vermeiden können

Anlaufschwierigkeiten treten besonders bei komplexen Arbeiten auf. Eine Aufgabe, von der Sie nicht genau wissen, wie Sie sie anpacken sollen oder wie lange Sie damit beschäftigt sein werden, wirkt so wenig einladend wie ein unüberwindlicher Berg.

Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie Ihre Arbeit strukturieren und portionieren. Machen Sie sich, bevor Sie anfangen, einen Plan, in welche Teilschritte Sie Ihre Gesamtaufgabe zerlegen wollen. Diese Teilschritte können Sie nach zeitlichen oder inhaltlichen Gesichtspunkten festlegen.

Beginnen Sie einfach in der Mitte

Wenn Sie dann mit Teilschritt 1 noch immer Ihre Probleme haben, beginnen Sie einfach irgendwo in der Mitte, mit einem Teilschritt, der Ihnen leicht fällt. Wenn Sie nur erst einmal in Bewegung gekommen sind, verwandelt sich das abstrakte Projekt schnell in konkrete Aufgaben, die Sie dann nach und nach angehen können.

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