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Arbeitsplatz: Wissen Sie eigentlich, wie viel Ihr Büro über Sie verrät?

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Nippes im Büro
© Patryk Kosmider - Fotolia.com

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Haben Sie einmal versucht, Ihr Büro oder auch nur Ihren Schreibtisch aus der Perspektive eines Besuchers zu sehen? Alle Objekte in Ihrem Büro sagen etwas über Sie aus!

Haben Sie einmal versucht, Ihr Büro oder auch nur Ihren Schreibtisch aus der Perspektive eines Besuchers zu sehen? Diese Übung ist hilfreich, wenn Ihrem Büro eine Aufräumaktion gut täte und Sie sich dafür die nötige Motivation verschaffen wollen. Aber auch sonst ist es interessant festzustellen, wie das Ganze wohl auf andere wirken mag, denn: Alle Objekte in Ihrem Büro sagen etwas über Sie aus!

Besonders aussagekräftig: Nippes

Das ist relativ offensichtlich (und dennoch nicht immer kalkuliert) bei scheinbar funktionslosen Gegenständen wie dem Familienfoto im Regal, dem kleinen silbernen Golfschläger oder auch dem Teddybär auf dem Schreibtisch.

 

Gehen Sie sparsam mit solcher Symbolik um, und machen Sie sich bewusst, was andere darin über Sie „lesen“ werden:

  • „Trophäen“ wie beispielsweise gerahmte Diplome an den Wänden wirken kontraproduktiv, wenn sie nur den ohnehin erwarteten fachlichen Standard bescheinigen.
  • Zu viele Statussymbole können Kunden oder Klienten das unangenehme Gefühl geben, dass ihr Geld hier in die Finanzierung eines privaten Luxuslebens fließt.

Wird als Abbild Ihres Arbeitsstils genommen: Der Zustand Ihrer Büroausstattung

Das Gleiche gilt für alle Gebrauchsgegenstände in Ihrem Büro – Ihre Büroausstattung und Büromaterialien. Auch hierbei ist oft eine Betrachtung aus der Distanz hilfreich, um die Anwesenheit von Symbolen überhaupt erst zu erkennen:

  • Wenn Sie den Klorollen-Pappelefanten Ihrer Tochter als Stifteköcher benutzen, betont das beispielsweise Ihre weiche, private Seite. Ein Besucher oder ein Mitarbeiter wird dadurch daran erinnert, dass Sie auch Vater oder Mutter sind (und nicht nur Chef oder Chefin). Spricht nichts dagegen – solange es Ihnen bewusst ist und Sie das auch wollen!
  • Eine schmuddelige Ablage, Ordnerreihen mit wild gemischten Exemplaren diverser Hersteller und unsauber überklebten Rückenschildern haben nicht nur eine negative Auswirkung auf Ihre eigene Motivation, sondern verkünden auch Besuchern, dass hier mit wenig Liebe und Sorgfalt gearbeitet wird.
  • Ein Wandkalender vom Vorjahr spricht von Rückständigkeit und Überlastung („hinterherhinken, nicht nachkommen“).
  • Mangelnde Sorgfalt bis hin zur Überforderung symbolisieren auch schlecht gepflegte Büropflanzen („Wenn der es noch nicht einmal schafft, seine Blumen ein bisschen zu gießen, wie geht er dann mit seinen Projekten um?“).

 

Eine positive Symbolik schaffen

Das heißt: Schaffen Sie mit Objekten eine positive Symbolik, in der Sie sich, Ihre Ziele und Ihre Professionalität wiederfinden.

  • Geben Sie etwa dem Füllfederhalter Ihres Großvaters, der für Sie Tradition, Geschichte und familiären Rückhalt versinnbildlicht, einen Ehrenplatz auf Ihrem Schreibtisch.
  • Tragen Sie in Ihrem Zeitplanbuch eine Kinderzeichnung bei sich oder das Foto Ihres Lebenspartners: als Erinnerung daran, dass es neben den beruflichen auch private Termine gibt.
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