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Schaffen Sie Platz auf Ihrem Schreibtisch: 4 gute Gewohnheiten

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Platz schaffen auf dem Schreibtisch
Quelle: BilderBox

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Ein überfüllter Schreibtisch sorgt nicht nur für ein permanent schlechtes Gewissen, es lässt sich mit einer freien Ablagefläche auch viel einfacher und effektiver arbeiten. Wir zeigen Ihnen 4 gute Gewohnheiten, wie Sie Platz auf Ihrem Schreibtisch schaffen.

Ein überfüllter Schreibtisch sorgt für ein permanent schlechtes Gewissen, für das ungute Gefühl, zu viel zu tun zu haben, für unproduktive Suchzeiten und für verminderte Konzentrationsfähigkeit. Wenn Sie also nicht zu jenen wenigen gut organisierten Volltischlern gehören, sollten Sie sich die folgenden smarten Gewohnheiten zu Eigen machen!

Das Abschluss-Prinzip: Aufgaben sichtbar beenden

Gewöhnen Sie es sich an, nach jedem Abschluss einer Aufgabe alle dafür benötigten Unterlagen konsequent wegzuräumen, bevor Sie mit der nächsten beginnen. Sehen Sie das nicht als Last, sondern als positives Zeichen dafür, eine Aufgabe abhaken zu können.

 

Weiterer psychologischer Vorteil: Sie sind auf diese Weise motiviert, unliebsame Aufgaben auf einen Rutsch fertig zu stellen und nicht nach drei Vierteln (wenn der erste Schwung vorbei ist) auf später zu verschieben. So vermeiden Sie einen großen Zeitfresser!

Das Minuten-Prinzip: Mal eben zwischendurch macht keine Mühe

Warten Sie nicht auf den Tag, an dem Sie „mal ganz gründlich für Ordnung sorgen werden“, sondern nutzen Sie nach dem Minuten-Prinzip kontinuierlich kurze Pausen für Aufräum- und Ausmistarbeiten.

Das können Sie beispielsweise tun, wenn Sie eine Minute Zeit haben:

  • Suchen Sie für ein nutzloses Objekt, das „schon immer“ auf Ihrem Schreibtisch stand, einen anderen Platz – oder verschenken Sie es bzw. werfen Sie es weg. Auch eher unpraktische oder hässliche Objekte (wie oftmals bei Werbegeschenken der Fall) sollten Sie entfernen und gegebenenfalls durch wirklich funktionierende oder schöne Gegenstände ersetzen.
  • Räumen Sie drei Gegenstände auf, die herumliegen, obwohl sie einen festen Platz haben: Stellen Sie beispielsweise Bücher ins Regal, legen Sie den Locher in die Schublade zurück, räumen Sie eine CD-ROM weg etc.

 

 

simplify-Tipp

Beginnen Sie in solchen Minuten-Momenten keine größeren Aufräumarbeiten, die Sie dann auf halber Strecke abbrechen müssen – das ist unbefriedigend. Räumen Sie lieber eine kleine Schublade (oder auch nur eine Schachtel in dieser Schublade) komplett auf.

Das Prinzip des fremden Blicks: Energie von außen holen

Eine hilfreiche Ergänzung des Minuten- Prinzips ist das Prinzip des fremden Blicks: Sehen Sie sich immer mal wieder Ihren Schreibtisch, Ihre Regale und andere Ablageflächen so an, als sähen Sie sie zum ersten Mal. Sie werden auf diese Weise wahrscheinlich so einiges entdecken, was überflüssig oder ungeordnet herumsteht.

Prüfen Sie dabei auch, ob Arbeitsmittel und -geräte am richtigen Platz stehen:

  • Beispiel Fax: Das Gerät auf oder neben dem Schreibtisch hatte früher seinen Sinn – aber benutzen Sie es heute im E-Mail-Zeitalter wirklich noch so häufig?
  • Beispiel Unterlagen: Gibt es in Ihrer Arbeitsablage Hängemappen, auf die Sie kaum mehr zugreifen und die deshalb aussortiert (weggeworfen bzw. ins Archiv gestellt) werden können? Oder gibt es im kostbaren bequemen Zugriffsraum rund um Ihren Schreibtisch Ordner, die ins Archiv können?

simplify-Tipp

Um den vollen Gewinn aus dem Prinzip zu ziehen, sollten Sie immer sofort tätig werden, sobald Ihnen etwas ins Auge fällt: Denn im Moment der Erkenntnis ist die Motivation am größten, etwas zu verändern. Und mit Motivation ist das Aufräumen ja doch viel angenehmer.

Das Instandhaltungs-Prinzip: Alles betriebsbereit halten

Zu einem allgemeinen – und immer destruktiven! – Gefühl der Unordnung tragen auch Arbeitsmittel bei, die nicht funktionieren. Machen Sie es sich zum Prinzip, sich für die Instandsetzung Ihrer Arbeitsmittel immer direkt Zeit zu nehmen (oder diese Aufgabe direkt zu delegieren): Das gilt für die Mine im Drehbleistift ebenso wie für den kaputten Ordner oder das Beheben von Computerproblemen.

Machen Sie sich klar: Sie sparen keine Zeit, wenn Sie solche Handgriffe aufschieben! Beispiel Drehbleistift: Sie werden aus reiner Gewohnheit immer wieder danach greifen – nur um ihn zurückzulegen, weil er ohne Mine ist. Dann werden Sie einen normalen Bleistift benutzen, den Sie regelmäßig anspitzen müssen. Das heißt: Sie verlieren nicht nur Zeit, sondern handeln sich auch jedes Mal den Moment der ärgerlichen Erkenntnis ein, dass Sie den Drehbleistift noch immer nicht nachgefüllt haben.

simplify-Tipp

Probieren Sie die Umsetzung der Prinzipien doch einmal so aus: Nutzen Sie in der kommenden Woche alle kurzen Leerlaufzeiten für Aufräumarbeiten (nach dem Minuten-Prinzip). Bemühen Sie sich dabei jeweils, Schreibtisch und Büro so zu sehen, als wäre es das erste Mal (Prinzip des fremden Blicks).

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