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Einfach aufgeräumt: Weniger ist mehr!

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Nehmen Sie sich konsequent Zeit zum Aufräumen.
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Statistisch besitzt jeder von uns über 10.000 Gegenstände. Wer Ballast abwirft, schafft Raum für Neues und gewinnt jede Menge frischen Schwung. Und das Beste: Mit wenig Aufwand kann man viel bewirken. Hier 3 Strategien.

Das Leben als Sammler kostet Energie, Nerven und vor allem viel Zeit

Fast jeder kennt das: Wohnung und Büro sind voll, in jeder Ecke stapelt sich etwas, und in die Schränke geht nichts mehr rein. Die Statistik besagt, dass jeder von uns über 10.000 Gegenstände besitzt – genetisch sind wir ganz klar auf die Rolle des Jägers und Sammler programmiert. Doch das kostet eine Menge Energie, Nerven und vor allem viel Zeit. Zudem bedeutet Unordnung im Haus oder am Arbeitsplatz immer auch Unordnung im Kopf.

Nehmen Sie sich deshalb konsequent Zeit zum Aufräumen. Trennen Sie sich von dem ganzen Krempel. Wer Ballast abwirft, schafft Raum für Neues und gewinnt jede Menge frischen Schwung. Und das Beste: Mit wenig Aufwand kann man viel bewirken – schon das Ausmisten einer Schublade oder Handtasche setzt unglaubliche Energien frei. Wenn Sie die eine oder andere kleine Problemzone aus dem Weg geschafft haben, bekommen Sie ganz sicher Lust, auch echte Chaosecken anzupacken.

In Sachen Ordnung und Entrümpeln gilt: Es ist egal, wo Sie anfangen – wichtig ist, dass Sie anfangen! Hier 3 Strategien, mit denen Sie das Entrümpeln und Aufräumen vereinfachen ...

Strategie 1: Entrümpeln mit den 3 magischen Stapeln

Ordnung schaffen fällt vielen Menschen schwer. Aber mit der simplify-www-Entrümpelungsstrategie wird das Aufräumen zum Kinderspiel. Ganz gleich, ob Sie Ihren Schreibtisch auf Vordermann bringen oder den Keller entmüllen – räumen Sie alles komplett leer und verteilen Sie das Ganze auf 3 W-Stapel:

  1. Wegwerfen
  2. Weitergeben
  3. Weiternutzen

1. Wegwerfen

Dieser Stapel sollte bei jeder Aufräumaktion im Mittelpunkt stehen. Hier gilt: je größer, desto besser! Wenn Sie sich schon die Mühe machen aufzuräumen, sollten Sie so viel Ballast wie möglich loswerden. Werfen Sie alles, was kaputt, hoffnungslos veraltet oder hässlich ist, rigoros weg. Werden Sie dabei nicht sentimental – auch die Kaffeetasse von Tante Hilde dürfen Sie bedenkenlos entsorgen, wenn Sie sie scheußlich finden.

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Tipp: Achtung beim Wegwerfen: Nicht alles auf dem Wegwerfstapel gehört in den Müll! Zeitschriften- und Aktenberge kommen ins Altpapier, abgelaufene Medikamente zurück in die Apotheke, Batterien in die entsprechende Sammelstelle (fast 100 % aller gesammelten Batterien werden wiederverwertet!).

Alle nicht mehr verwendbaren Produkte, die mit Strom, Batterie oder Akku betrieben wurden, gehören zum „Elektroschrott“ und dürfen, laut Abfallgesetz für Elektroschrott, da einige Rohstoffe wiederverwertbar sind, nicht im Hausmüll entsorgt werden. Bringen Sie Fernseher, Kühlschränke und Elektroherde, aber auch Handys, Toaster und Rasierapparate, USB-Sticks, Speicherkarten, Energiesparlampen sowie batteriebetriebene Uhren zum Recyclinghof.

Leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen gehen entweder zurück an den Hersteller – oder Sie lassen sie abholen (einen kostenlosen Abhol-Service finden Sie z. B. unter www.cartridgecollect.de).

So schaffen Sie nicht nur Ordnung, sondern tun auch noch etwas für den Umweltschutz.

2. Weitergeben

Der Videorekorder hat damals viel Geld gekostet. Der kleine Tisch ist wirklich noch gut in Schuss. Die Bluse ist fast nagelneu – sie ist nur ein bisschen zu eng. Sicher, manche Dinge sind zum Wegwerfen wirklich zu schade. Aber genau deshalb gibt es den Weitergeben-Stapel. Auf diesem Stapel landet alles, mit dem Sie anderen Menschen noch eine Freude machen können.

Vielleicht haben Sie ja Spaß daran, Ihre guten alten Stücke bei eBay, auf dem Flohmarkt oder im Secondhandshop zu Geld zu machen? Oder wollen Sie entrümpeln und dabei sogar noch etwas Gutes tun? Über Ihre aussortierten Kleidungsstücke freut sich die Altkleidersammlung, für Spielsachen und Bastelutensilien sind Kinderheime, Horte oder Kitas dankbar, und auch Möbel werden noch gebraucht – beispielsweise von Sozialkaufhäusern.

Tipp: Doppelt sinnvoll: Ordnung schaffen für einen guten Zweck. „Oxfam macht Überflüssiges flüssig!“ – unter diesem Motto verkauft Oxfam Sachspenden zugunsten von Entwicklungshilfeprojekten (weitere Informationen unter www.oxfam.de).

Wenn Sie den guten Zweck selbst bestimmen möchten, sind Sie bei SocialBay richtig. Hier werden Sachspenden über eBay versteigert – die Erlöse gehen an eine gemeinnützige Einrichtung Ihrer Wahl (Infos unter www.sozial-ag.de).

3. Weiternutzen

Auf diesen Stapel kommt alles, was Sie behalten wollen. Hier sollten Sie wirklich wählerisch sein: Bewahren Sie nur Dinge auf, die Sie tatsächlich brauchen oder die Ihnen lieb und teuer sind. Sortieren Sie alle Gegenstände, die Sie in den letzten 12 Monaten nicht benutzt haben, konsequent aus.

Und denken Sie daran: Der Weiternutzen-Stapel ist nicht dazu gedacht, dass Sie Ihr Chaos nur umschichten. Es bringt nichts, ausrangierte und überflüssige Dinge einfach in einen anderen Raum, in eine andere Schublade oder in den Keller zu verfrachten. Es geht darum, Ballast wirklich abzuwerfen und Raum für Neues zu schaffen.

Tipp: Was muss weg? Was kann bleiben? Mit den folgenden 3 Fragen machen Sie sich das Aussortieren ganz einfach:

– Brauche ich das wirklich? Nein – weg damit!
– Erleichtert es mir die Arbeit? Nein – weg damit!
+ Macht mich das glücklich? Ja – dann bleibt es!

Strategie 2: Mit der Mount-Vernon-Methode durchstarten

Wenn Sie Probleme haben, Ihre Entrümpelungsaktion zu starten, machen Sie es wie die Putzkolonnen der Mount-Vernon-Gedenkstätte für George Washington: Beginnen Sie an einer Stelle oder in einem Zimmer. Unabhängig davon, wie chaotisch der Rest aussehen mag: Wenn Sie nur erst einmal einen Bereich sehen, der ordentlich ist, gibt Ihnen das Schwung zum Weitermachen. Nehmen Sie sich dann eine weitere Ecke/einen weiteren Raum vor, solange bis Sie nacheinander alle Räume erledigt haben.

Natürlich müssen Sie sich nicht in einer Hauruck-Aktion gleich alle Räume vornehmen. Wenn Sie mit einem Zimmer fertig sind, dann können Sie ruhig eine Pause einlegen. Warten Sie aber nicht allzu lange mit dem Weitermachen. Und: Schießen Sie unbedingt Vorher-nachher-Fotos. Das hebt die Laune und verschafft Aufräum-Motivation pur.

Strategie 3: Weil’s im Team mehr Spaß macht: Veranstalten Sie einen Aufräumtag

Der Kollege sammelt verklebte Kaffeetassen und benutztes Geschirr auf seinem Schreibtisch. Im Vertrieb erinnern etliche leere Wasserflaschen und ein kaputter Ventilator an den letzten heißen Sommer. Und im Sekretariat türmen sich wacklige Papierstapel vor einer verstaubten Topfpflanze, die schon vor Wochen ihr letztes Blatt abgeworfen hat.

Sicher, Ordnung im Büro ist auch Geschmackssache – und nicht jeder fühlt sich an einem klinisch reinen Schreibtisch wohl. Doch wenn sich Schmutz und Chaos immer weiter ausbreiten, ist es höchste Zeit, etwas zu tun! Gemeinsam geht alles besser – das gilt ganz besonders fürs Entrümpeln. Bitten Sie Kollegen oder Mitarbeiter um Unterstützung, und legen Sie gemeinsam einen Tag oder Nachmittag fest, den Sie zum „Aufräum-Tag“ ausrufen. Wenn in diesen Stunden dann alle gemeinsam sortieren, ausmisten und ordnen, macht das gleich viel mehr Spaß!

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