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Die Durchführung von sicherheitstechnischen Unterweisungen wird in vielen Gesetzen, Verordnungen und Berufsgenossenschaftlichen Regelwerken gefordert...

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Erste Hilfe als Betriebsausflug

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Von Martin Weyde,

Der ADAC hat in der aktuellen Ausgabe der „Motorwelt“ darauf hingewiesen, dass Erste Hilfe für die meisten Autofahrer ein Fremdwort ist. Nicht, weil sie nicht helfen wollen, sondern weil sie es nicht können: Nicht einmal jeder Dritte weiß, was bei einer starken Blutung zu unternehmen ist.

 

Die Redaktion der „Motorwelt“ will jetzt mit gutem Beispiel vorangehen und beim nächsten Betriebsausflug einen Erste-Hilfe-Kurs veranstalten. Wäre das nicht auch für Sie und Ihre Kollegen eine längst überfällige Unterweisung?
Der ADAC hat das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser und die Johanniter aufgerufen, günstige Auffrischungskurse anzubieten. Aber ich finde, darauf sollten Sie gar nicht erst lange warten, denn sonderlich teuer sind solche Kurse schon jetzt nicht. Schließlich geht es hier auch nicht um ein ganzes Paket von Doppelstunden, sondern nur um die Grundlagen, die in einer überschaubaren Stundenzahl und in einem Stück vermittelt werden können.
Für die meisten Menschen ist bei einem Erste-Hilfe-Kurs doch auch gar nicht der Preis das Problem, sondern der „innere Schweinehund“, auch Trägheit genannt. Und da sind Sie als SiFa genau die oder der Richtige, das zu tun, was Sie gemäß Arbeitsschutzgesetz am besten können – Ihrem Arbeitgeber Maßnahmen vorzuschlagen:

 

 

  1. Das DRK bietet vor Beginn der Sommerferien 2013 Auffrischungskurse von 90 Minuten Länge an – für 12,50 Euro pro Kurs und Teilnehmer. Diese sind für Führerscheininhaber gedacht. Erkundigen Sie sich, ob auch Kollegen mitdürfen, die keinen besitzen.
  2. Bei den Maltesern gibt es sogar Erste-Hilfe-Kurse für Betriebe – ab 12 Teilnehmern auch als Inhouse-Veranstaltung. Die Malteser bieten außerdem ausdrücklich an, für Sie ein individuelles Seminar nach Ihren Themenwünschen zu gestalten.
  3. Die Johanniter nennen ihren Auffrischungskurs „Erste-Hilfe-Fresh up“ und bewerben ihn als „Schnelle Frischzellenkur“ für die wichtigsten lebensrettenden Sofortmaßnahmen, die schon ab 2 Doppelstunden wirkt.

Für mich hören sich diese Angebote alle ausgesprochen spannend an. Bleibt die Frage, wer die Kosten trägt – sowohl für die Zeit, als auch für den Kurs selbst. Ich finde, dass Sie darüber mit Ihrer Geschäftsleitung reden sollten. Der Erste-Hilfe-Kurs wird weder teurer, noch dauert er länger als ein normaler Betriebsausflug, und die Kosten dafür übernehmen viele Firmen gern.
Und falls Ihre Kollegen befürchten, dass ihnen Geselligkeiten entgehen: An einen 2-stündigen Erste-Hilfe-Kurs ließe sich auch problemlos noch ein kleines Beisammensein anhängen.
Weitere Anregungen für Ihren nächsten Betriebsausflug finden Sie unter drk.de, malteser.de und johanniter.de.

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