Gratis-Download

Die Durchführung von sicherheitstechnischen Unterweisungen wird in vielen Gesetzen, Verordnungen und Berufsgenossenschaftlichen Regelwerken gefordert...

Jetzt downloaden

Glückwunsch: Sie haben in Sachen Arbeitssicherheit gute Arbeit geleistet!

0 Beurteilungen
Arbeitssicherheit Unfallstatistik

Von Wolfram von Gagern,

Heute ist es an der Zeit, Ihnen zu gratulieren, egal ob Sie sich als SiFa, FaSi, SiBe oder in einer anderen Funktion um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz in Ihrem Unternehmen kümmern.

Arbeitsunfälle auf Rekord-Tiefststand!

Warum? Weil Sie dazu beigetragen haben, dass 2009 wieder einmal ein Tiefststand bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen erreicht wurde. Und nicht nur das: Auch die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ist 2009 auf ein Rekordniveau gesunken. Insgesamt starben 622 Beschäftigte durch Unfälle während der Arbeit. Klar, das sind immer noch 622 zu viel, dennoch darf und kann man sich auch einmal über Erfolge beim Arbeits- und Gesundheitsschutz freuen, schließlich ist die Sicherheit am Arbeitsplatz eindeutig gestiegen! Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle sank im Vergleich zum Vorjahr auf rund 975.000. Je 1.000 Vollarbeiter verunfallten demnach 26 Beschäftigte. So niedrig ist die Unfallquote seit Bestehen der Bundesrepublik noch nicht gewesen!

Arbeitsunfähigkeitstage nehmen zu

Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten: Die Gesamtzahl der Arbeitsunfähigkeitstage steigt seit einigen Jahren wieder. Dies zeigt sich insbesondere in der Anzahl der Fälle pro 100 Versicherte, die sich von 98,4 im Jahr 2006 auf 114,3 in 2009 erhöht hat. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit blieb über den Vierjahreszeitraum nahezu konstant, sowohl 2006 als auch 2009 lag sie bei 12,0 Tagen. Etwa jeder fünfte Fehltag (22,8 Prozent) geht auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurück. Erkrankungen des Atmungssystems sowie Unfälle und Verletzungen folgen mit 14,8 Prozent und 12,2 Prozent auf dem zweiten und dritten Rang der Statistik. Der Anteil der Fehlzeiten aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen stieg auf 11,4 Prozent.

Berufskrankheiten: Asbest immer noch häufigste Todesursache

Im Jahr 2009 starben 2.803 Menschen an den Folgen einer Berufskrankheit. Dies bedeutet im Vergleich zum Jahr 2008 eine Zunahme um 373 Fälle. Auch lange nach dem Asbestverbot gehen fast die Hälfte (49,1 Prozent) der Todesfälle auf Erkrankungen zurück, die das gefährliche Mineral verursacht hat. Die Zahl der Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit stieg 2009 im Vergleich zu 2006 um insgesamt 8,1 Prozent. Auffällig ist vor allem die deutliche Zunahme bei psychischen und Verhaltensstörungen. Betrug der Anteil dieser Diagnosegruppe am gesamten Neuverrentungsgeschehen 2006 noch 32,5 Prozent, lag er im Jahr 2009 bei 37,7 Prozent. Bei Frauen liegt der Anteil psychischer Erkrankungen als Grund für die Frührente mit 43,9 Prozent besonders hoch. Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes hingegen sind verglichen mit 2006 sogar leicht rückläufig – sowohl was die absolute Zahl der Verrentungen (minus ein Prozent) betrifft, als auch was den Anteil an Neuverrentungen aufgrund dieser Diagnose (2006: 16,7 Prozent; 2009: 15,3 Prozent) betrifft.

Arbeitssicherheit aktuell

Sichern Sie sich praxisrelevante Tipps, Anregungen und Hinweise auf aktuelle Urteile und Gesetzesänderungen mit leicht nachvollziehbaren Lösungsansätzen für Ihrer tägliche Arbeit als Sicherheitsbeauftragter oder Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Die wesentlichen Gesetze und Urteile klipp und klar erklärt

Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Brandschutz, IT-Sicherheit und Werkschutz

Fälle aus der Praxis. Unterweisungsinhalte. Methodik & Didaktik

Risiken erkennen • Maßnahmen ergreifen • Rechtssicherheit schaffen

Arbeitsschutz, Brandschutz und Umweltschutz erfolgreich umsetzen

Informationen und Praxistipps für Sicherheitsfachkräfte und - beauftragte