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Die Durchführung von sicherheitstechnischen Unterweisungen wird in vielen Gesetzen, Verordnungen und Berufsgenossenschaftlichen Regelwerken gefordert...

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Risikofaktor Schichtarbeit: So vermindern Sie schädliche Folgen

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Arbeitssicherheit

Von Wolfram von Gagern,

Schichtarbeit gibt es in zahlreichen Varianten: von Dauerfrüh- oder Spätschichten bis zu rollierenden Systemen mit periodisch aufeinanderfolgenden Früh-, Spät- und Nachtschichten, die auch das Wochenende umfassen können.

Aus arbeitsmedizinischer Sicht besonders kritisch sind Schichtsysteme mit Nachtarbeit. Die arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse müssen Sie nach dem Arbeitszeitgesetz (§ 6) bei der Gestaltung der Nacht- und Schichtarbeit berücksichtigen. Nachfolgend das Wichtigste dazu in Kurzform.

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Was tun Sie, wenn die Herren von der Berufsgenossenschaft vor der Türe stehen und fragen:

„Können wir mal Ihre Gefährdungsbeurteilungen laut der aktuellen Betriebssicherheits-Verordnung sehen?“

GANZ SCHLECHT IST ES, wenn Sie dann sagen müssen: „Oh, hat sich da etwas geändert?“ Denn beim Thema „Bußgelder“ machen die Berufsgenossenschaft derzeit auf Drängen des Gesetzgebers ernst …

SEHR GUT IST, wenn Sie in so einem Augenblick sagen können: „Kein Problem. Die haben wir alle aktualisiert und die Arbeitnehmer entsprechend neu unterwiesen.“ Dann gilt Ihr Betrieb als vorbildlich – und die Bußgelstelle geht leer aus.

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Arbeitssicherheit: Schichtarbeit ist gegen die „innere Uhr“

Der Biorhythmus steuert als „innere Uhr“ viele Abläufe unseres Körpers. Maßgeblich beeinflusst wird er durch das Tageslicht. Menschen, die nachts arbeiten, leben gegen diese innere Uhr. Sie müssen wach sein, wenn der Organismus auf Schlaf eingestellt ist, und schlafen, wenn er eigentlich aktiv sein will. Zahlreiche Studien haben jedoch bestätigt, dass sich die innere Uhr kaum um- oder abstellen lässt, selbst wenn sich Nachtarbeit über einen längeren Zeitraum erstreckt. Die gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen können vielfältig sein: Sie leiden vor allem an Schlafstörungen, Nervosität und Müdigkeit, klagen aber oft auch über Appetitlosigkeit und Magenbeschwerden. Besonders fatal: Auch die Konzentrationsfähigkeit nimmt nachts ab – damit steigt die Unfallgefahr.

Arbeitssicherheit: Prüfen Sie diese Gestaltungsmöglichkeiten

Die Konsequenz aus diesen Erkenntnissen ist deshalb: Prüfen Sie gemeinsam mit der Geschäftsleitung, dem Management und ggf. dem Betriebsrat alle Möglichkeiten, um die Nacht- und Schichtarbeit auf das unbedingt notwendige Maß zu reduzieren. Wo sie sich nicht ganz abbauen lässt, sollten Sie bei der Gestaltung der Schichtpläne folgenden Handlungsempfehlungen folgen:

  • Richten Sie die Schichtpläne jeweils so ein, dass möglichst nicht mehr als 3 Nachtschichten aufeinanderfolgen.
  • Lassen Sie auf eine Nachtschichtphase eine möglichst lange Ruhephase von mindestens 24 Stunden folgen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Betroffenen ganze arbeitsfreie Wochenenden haben (nicht nur samstags oder sonntags).
  • Schichtarbeiter sollten mindestens einen arbeitsfreien Abend in der Woche haben.
  • Vorwärts rotierende Schichtfolgen sind weniger belastend als umgekehrt.
  • Die Frühschicht sollte nicht zu früh beginnen, die Nachtschicht möglichst früh enden (nicht erst am Vormittag).
  • Begrenzen Sie die Massierung von Arbeitszeiten. Mehr als 8 Stunden sind nur akzeptabel, wenn leichtere
  • Arbeiten ausgeführt werden, ausreichende Pausen möglich sind und keine erhöhten Gefährdungen (Gefahrstoffe, Unfallrisiken) bestehen.
  • Geben Sie den Betroffenen die Schichtpläne möglichst frühzeitig bekannt, damit sie auch ihre sozialen Aktivitäten daran ausrichten können.

 

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