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6 Kriterien, die Sie unbedingt beim Einsatz von Guerilla-PR beachten sollten

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Lassen Sie sich nicht von dem Begriff Guerilla-PR abschrecken. Krieg ist wohl auch das falsche Wort. Sicher ein Grund, warum viele Unternehmen Angst vor Guerilla-PR haben. Wandeln Sie den Begriff einfach um in ‘Überraschungs-PR’, dann klingt das weniger nach Kampf und Kleinkrieg (spanische Verkleinerungsform von guerra = Krieg). PR Praxis rät: Erweitern Sie Ihre Kommunikationstastatur um Überraschungs-PR und verblüffen Sie Mitarbeiter, Bürger, Kunden und die Presse mit Ihrer Kreativität.

Beispiele für Überraschungs-PR-Aktionen:
Ein Möbelgeschäft lässt morgens Busse und Straßenbahnen der Verkehrsbetriebe mit Sitzkissen ausrücken. Auf dem Kissen ist das Logo des Möbelhauses gut sichtbar angebracht.
Ein Schreinereibetrieb stellt mitten in die Fußgängerpassage Schaukelstühle.
Ein Apotheker und ein Computerspezialist verteilen in der Apotheke Zartbitter-Schokolade gegen Stress mit dem Computer.
Ein Reisebüro stellt eine Kuh in den Stadtpark mit dem Schild: Eine Prise Landluft gefällig?
Ein Modehaus und eine Boutique veranstalten eine Modenschau, bei der Männer Frauenmode und Frauen Männermode vorführen.
Die Gemeindeverwaltung, die Bank stellt einen Angestellten an die Pforte, der jeden Besucher des Rathauses, der Bank mit einer Verbeugung willkommen heißt.
Doch Vorsicht!
Überlegen Sie sorgfältig Ihre Überraschungs-PR. Handeln Sie nicht voreilig und überstürzt. Erstellen Sie ein Konzept und bereiten Sie die Aktion generalstabsmäßig.

PR Praxis stellt Ihnen die 6 entscheidenden Kriterien für Ihre Überraschungs-PR-Aktion vor...
1. Kriterium:
Ihre Überraschungs-PR-Aktion passt zu Ihren Geschäftsfeldern. Eine Verbindung zu Ihrem Aufgabenbereich darf nicht erst über Umwege und Interpretationshilfen hergestellt werden können.
2. Kriterium: Ihre Überraschungs-PR-Aktion passt zu Ihren Zielgruppen. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Zielgruppe(n) aus dem Alltagstrott herausreißen können. Hierzu studieren Sie z. B. ganz genau die Lebensweltbeschreibung des Sinus-Milieus.
Unser Rat: Notieren Sie sich die wesentlichen Merkmale z. B. der Etablierten, der bürgerlichen Mitte, der Konsum-Materialisten, der Konservativen und lassen Sie so Ihre Zielgruppen zu Bezugsgruppen werden, um mit Ihrer Überraschungs-PR den Nerv zu treffen, aber nicht zu nerven bzw. zu überreizen.
3. Kriterium: Ihre Überraschungs-PR-Aktion passt zu Ihrer Unternehmenskultur. Sie können nur andere überzeugen, wenn Ihr Unternehmen voll und ganz hinter der Aktion steht.
4. Kriterium: Ihre Überraschungs-PR-Aktion ist einmalig. Sie überlegen sich Ihre Aktion selbst, kopieren Sie nicht.
5. Kriterium: Sie versetzen sich in die Lage Ihres Kunden. Stellen Sie sich die Frage: Worüber lacht mein Kunde? Was versetzt meinen Kunden in Staunen?
6. Kriterium: Sie konzipieren Ihre Überraschungs-PR-Aktion: originell, spektakulär, witzig, spritzig, frisch, ansprechend.
Unser Tipp: Hecken Sie die Überraschungs-PR am besten zusammen mit einem regionalen Pressevertreter aus. Gestehen Sie ihm den Exklusiv-Bericht zu. Er kann dann seinen Fotografen oder Kameramann schon für den Tag X bereitstellen.
Fazit: Kennen Sie die Sendung: Versteckte Kamera? Wenn ja, dann stellen Sie sich bei der Konzeption Ihrer Überraschungs- PR einfach vor, Sie wären der Redakteur dieser Sendung und bieten Ihren Kunden Unterhaltung auf höchstem Niveau

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