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Durch Berichte in der Zeitung oder in lokalen Radiosendern erzielen Sie die Aufmerksamkeit und das Interesse der Öffentlichkeit - und das völlig...

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Blog oder Presse?

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„Die Macht der Medien ist zerbrochen“, polemisierte das „Schweiz Magazin“ bereits vor einiger Zeit. Und tatsächlich hat die rasend schnelle Entwicklung des Web 2.0 die Journalisten in Teilen entmachtet. Ihre Rolle als Gatekeeper ist durch Blogger massiv geschwächt.

Vor allem Nischenthemen, die nicht unter die „Informationspflicht“ der Presse fallen, oder kleinere Organisationen, die sonst mit ihren vielleicht sperrigen Themen nicht wahrgenommen werden, haben echte Chancen, durch die neue fünfte Macht im Staat Gehör zu finden. Wie Sie bei Journalisten und Bloggern punkten, zeigt Ihnen heute Dr. Marion Steinbach, Chefredakteurin „PR Praxis” .

Hier bleibt die vierte Macht mächtig

Als Multiplikatoren bleiben Journalisten für Sie vor allem bei den Fachmedien unverzichtbar. In der B2B-Kommunikation geht kein Weg an der Fachpresse vorbei. Je nach Zielgruppe und Produkt ist auch bei der B2C-Kommunikation die Presse für den Erfolg unverzichtbar.

Gerade Unternehmen, die lokal verankert sind, sollten einen guten Kontakt zu den Medien vor Ort pflegen: zur Tageszeitung, zu den Anzeigenblättern, zum Lokalradio. Das gilt umso mehr, wenn Sie ältere Zielgruppen ansprechen. Denn diese sind sehr am lokalen Geschehen interessiert und informieren sich deshalb nach wie vor über die lokalen Medien.

Pflegen Sie daher die Kontakte zu den Medienvertretern, und nutzen Sie deren Macht als Multiplikatoren.

Profitieren Sie von der Macht der Blogger

Mittlerweile gibt es zu fast jedem Fachgebiet einen Experten, der sein Knowhow und seine Meinung in einem Blog kommuniziert. Im Unterschied zum Journalisten hegt der Blogger keinen Anspruch auf Objektivität, er ist keiner Informationspflicht unterworfen und kann subjektiv seine Sicht darlegen. Das ist das Geheimnis ihres Erfolgs bei den Lesern.

Da Blogger als authentisch und glaubwürdig gelten, besitzen sie einen massiven Einfluss auf ihre Leser und damit auf die Öffentlichkeit. Nutzen Sie deshalb das Interesse des Bloggers an Ihrem Thema!

Nehmen Sie Kontakt auf. Bieten Sie ihm an, ihn mit Informationen zu versorgen. Bieten Sie ihm außerdem an, auch Ihre Produkte zu testen. So haben Sie die Chance, durch diese glaubwürdige „Stimme“ von Ihrer Zielgruppe gehört zu werden.

Die 3 Dos and Don'ts im Kontakt mit der vierten und fünften Macht

Die 3 Dos

  • Stellen Sie sicher, dass der Journalist oder Blogger an Ihrem Thema interessiert ist und Ihre Informationen für ihn relevant sind.
  • Bereiten Sie die Themen individuell, übersichtlich und gut strukturiert auf.
  • Liefern Sie Informationen mit Neuigkeitswert.

Die 3 Don’ts

  • Journalisten und Blogger unsortiert und undifferenziert mit Informationen zuschütten
  • Werbebotschaften übermitteln
  • „Me Too“-Meldungen: Themen, über die bereits (wiederholt) berichtet wurde

Fazit
Wenn Sie die 3 Dos beherzigen
, nehmen Blogger und Journalisten Sie als Experte für Ihren Bereich wahr und greifen Ihre Informationen gerne auf. Bedenken Sie auch, dass manche Blogger für die Medien arbeiten. Damit erhöhen sich Ihre Chancen, Ihre Zielgruppen auf dem einen oder eben anderen Weg zu erreichen.

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