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Crashkurs Stimmtraining: Machen Sie Ihre Stimme jetzt fit dafür

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Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie haben sich sehr gut auf das Gespräch mit dem Journalisten vorbereitet. Sie haben Ihre Rede einstudiert. Sie haben Ihre Präsentation so oft geübt. Gerade wollen Sie anfangen zu sprechen, Sie holen schon Luft.

Crashkurs Stimmtraining: Machen Sie Ihre Stimme jetzt fit dafür Doch da ist dieser Kloß in Ihrem Hals. Da ist das Gefühl, Ihre Kehle schnüre sich zu. Keine Panik. Es gibt eine Reihe ganz einfacher Techniken, mit denen Sie sich auf das Reden vor Publikum und mit kritischen Gesprächspartnern vorbereiten können.

Warum Sie am besten stehen sollten, wenn Sie eine Rede halten oder ein wichtiges Interview führen, was Sie bereits kurz nach dem Aufstehen für Ihre Stimmfertigkeit tun können, wie Ihnen ein Wippbrett, ein Schaukelstuhl oder ein Skateboard bei Ihrem Stimmtraining helfen und wann Gähnen nicht unhöflich, sondern überaus hilfreich ist, erläutern Ihnen die Kommunikationsexpertin Dr. Marion Steinbach von PR Praxis

Wenn Sie diese Übungen, die die Redaktion von PR Praxis für Sie zusammengestellt hat, regelmäßig

  • 1 Mal am Tag,
  • mindestens jedoch 1 Mal in der Woche und
  • jedes Mal kurz vor Ihrem Auftritt

umsetzen, dann sind Sie den Frosch im Hals garantiert los.

Crashkurs Stimmtraining Den Crashkurs im Stimmtraining können Sie sich auch als PDF kostenlos herunterladen

1. Die ideale Übung für frühmorgens: Drehen Sie sich auf den Rücken

Nehmen Sie ein mittelschweres Buch, z. B. den Duden. Legen Sie sich dieses Buch nun auf den Bauch. Atmen Sie tief durch die Nase ein und in den Bauch hinein. Ihr Ziel ist es, das Buch auf Ihrem Bauch zu bewegen. So atmen Sie richtig. Durch den ausströmenden Atem schwingen Ihre Stimmbänder. Je öfter Sie diese Übung machen, umso geschmeidiger werden Ihre Stimmbänder, umso besser schwingen sie, auch oder gerade in Stresssituationen.

2. Die Klangkörper-Übung: Stehen Sie aufrecht

Stemmen Sie Ihre Hände in die Hüfte. Nun atmen Sie durch die Nase ein und in den Bauch hinein. Ihr Ziel ist es, Ihre Hände von der Hüfte wegzudrücken. Wenn Sie so atmen, vibrieren Ihre Stimmlippen. Der Vorteil dieser Übung ist, dass Sie sie an jedem Ort und zu jeder Zeit machen können, ohne dass jemand mitbekommt, was Sie gerade tun.

PR Praxis rät: Wenn Sie ein Statement abgeben, ein O-Ton von Ihnen aufgenommen wird, dann stehen Sie grundsätzlich auf. Beantworten Sie die Fragen im Stehen und nicht im Sitzen. Sie nutzen so Ihren Körper als Klangkörper ihrer Stimme und verleihen Ihrer Stimme Ausdruckskraft.

3. Die Balance-Übung

Hierzu benötigen Sie ein Wippbrett, einen Schaukelstuhl oder ein Skateboard. Stellen Sie sich darauf und versuchen Sie Balance zu halten. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Haarschopf an einem Faden hängt, der an einem Haken an der Decke verankert ist.

So halten Sie Kopf und Schultern aufrecht. Erzählen Sie in dieser Stellung eine kurze Geschichte zu Begriffen, die Ihnen einfach so in den Sinn kommen. Wer äußerlich Balance hält, ist auch innerlich ruhig, das wiederum ist nicht nur an der Haltung, sondern auch an der Stimme erkennbar.

4. Die Stimmhöhen-Übung

Spreizen Sie die Finger an beiden Händen. Sie holen nun automatisch tiefer Luft. Sie werden ruhiger und Ihre Stimme wird tiefer. Wer tiefer redet, vermittelt einen ruhigen, kompetenten Eindruck.

Genau das, was Sie brauchen, wenn Ihnen der Journalist eine unangenehme Frage stellt. Der Vorteil dieser Übung ist, dass Sie während Ihres Interviews die Finger spreizen können und keiner wird Ihren Trick durchschauen.

5. Die Gähn-Übung

Diese Übung führen Sie unbedingt unter Ausschluss der Öffentlichkeit durch, um nicht gegen den Knigge zu verstoßen. Dehnen Sie Ihren Unterkiefer so weit es nur geht, so, als würden Sie gähnen müssen. Ihre Stimme erhält dadurch einen sonoren Klang.

6. Die Badezimmer-Übung

Sie stehen im Badezimmer vor dem Spiegel und rasieren oder schminken sich. Dabei haben Sie noch genügend Zeit und Kapazitäten frei, um vor Ihrem Spiegelbild eine kurze Rede zu halten. Beispielsweise. über so weltbewegende Themen wie: Warum ist die Zahnpasta in der Tube und nicht in der Dose?

Sollen Männer mit Glatze Perücken tragen? Oder Sie studieren die Standpauke für Ihren Chef ein: ‘Hallo Chef, ich brauch’ mehr Geld.’ Sagen Sie ungeschminkt die Wahrheit in Ihr Gesicht. Das morgendliche Räuspern verschwindet und wenn Sie im Büro angekommen sind, ist Ihre Stimme klar.

7. Die Klartext-Übung

Für diese Übung benötigen Sie einen Korken. Den dünneren Teil des Korkens stecken Sie in den Mund. Und nun sprechen Sie diese Zungenbrecher nach:

‘Es klapperte die Klapperschlang, bis ihre Klapper schlapper klang.’ Oder: ‘Zwei zwitschernde Zaunkönige saßen auf zwei Zweigen eines Zwetschgenbaumes.’ Sie können den Korken auch durch Kieselsteine ersetzen nach dem Vorbild des antiken Redners Demosthenes, der mit den Steinen im Mund gegen die Brandung des Meeres angeschrieen haben soll, um seine Stimme zu trainieren.

Sie konzentrieren sich darauf, weder den Korken noch die Steine zu verlieren, so dass Sie die Worte deutlich aussprechen. Sie schonen dadurch auch Ihre Stimmbänder.

Und noch etwas: Achten Sie auf Ihre Ernährung: Sie essen vor Ihrer Rede nichts Scharfes und Heißes. Beides ist Gift für Ihre Stimmbänder, genauso wie Milch. Trinken Sie auch nur lauwarmes Wasser ohne Kohlensäure.

Das kalte Wasser schockt Ihre Stimmbänder und Sie quaken wie ein Frosch. Probieren Sie es am besten gleich mal aus. Und die Kohlensäure blubbert in Ihrer Kehle und ‘redet’ ständig mit Ihnen. Diese Störungen vor dem Mikrofon ersparen Sie sich lieber.

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