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Die 4 Phasen der Vorbereitung einer Rede, an die sich die Zuhörer lange und gern erinnern werden

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Von dgx,

Eine Rede zu schreiben, ist eine besondere Herausforderung. Sie wollen als Experte überzeugen und das Publikum erreichen. Das ist ein hoher Anspruch und PRPraxis zeigt Ihnen, wie das geht.

Bevor Sie Ihre Rede entwickeln, sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen, um sich zu fragen:
1. Wer wird Ihre Rede halten?
Wenn Sie das Statement für Ihren Chef verfassen, dann blicken Sie bitte auf Wortwahl und Textstil durch die Brille Ihres Chefs. Denn jede Rede lebt von der Persönlichkeit des Vortragenden. Wenn Wort und Ausstrahlung stimmig sind, dann erst springt der Funke über.
Achtung: Ca. 50 % einer Rede-Wirkung hängen von Haltung, Gestik und Blickkontakt des Referenten ab, ca. 40 % von der Stimme und nur 10 % vom Redeinhalt.
2. Wer sind die Zuhörer?
Halten Sie die Rede vor einem Fachpublikum, vor den Medien oder vor Zuhörern, denen Ihr Thema gänzlich fremd ist? Inhalte und Form hängen von der Antwort auf diese Frage ab.
3. Wie viel Redezeit ist vorgesehen?
Die goldene Regel heißt: Bleiben Sie im Zeitrahmen. Ein Statement sollte nicht länger als 10 Minuten dauern, eine Begrüßungsrede nicht länger als 15 Minuten, ein Schlusswort nicht länger als 5 Minuten. Auch Referate, Fachbeiträge werden zeitlich begrenzt und die Zuhörer stellen sich darauf ein, programmieren ihre Aufmerksamkeit schon vor Beginn Ihrer Rede. Darauf Rücksicht zu nehmen, gehört zum guten Ton.
Fazit: Die Vorbereitung Ihrer Rede besteht aus vier Phasen. Und das Schreiben der Rede verläuft - egal, für welche Gelegenheit Sie die Rede formulieren - immer nach dem gleichen Muster: Begrüßung, Einleitung, Hauptteil, Schluss. Lediglich innerhalb dieser Teile können Sie variieren und mit Wortwitz spielen oder mit wissenschaftlichen Thesen überzeugen. Aber achten Sie bitte immer darauf: Die Persönlichkeit des Redners trägt entscheidend zum Erfolg der Rede bei. Wenn Redner und Worte zusammenpassen, dann springt der Funke über.

Der Strukturplan für Ihre Rede

1. Phase: Themenrecherche

  • Welche Schlüsselwörter gibt es zu Ihrem Thema?
  • Welche Reizwörter sollten Sie auf jeden Fall vermeiden?
  • Wie ist der aktuelle Stand der Themendiskussion in den Medien, in Fachkreisen?
  • Wer hat sich zuletzt ausführlich und beachtenswert zum Thema geäußert?

2. Phase: Ihre Rede in 4 Abschnitten

1. Abschnitt: Begrüßung

  • Gibt es Ehrengäste?
  • Wer sollte namentlich erwähnt werden?

Tipp: Stellen Sie eine Begrüßungsliste zusammen, um festzustellen, wen Sie bei offiziellen Reden namentlich begrüßen sollten. Einen Ratgeber für protokollarische Anschriften und Anreden finden Sie auf der Website des Bundesministeriums des Innern unter www.bmi.bund.de als Download.
2. Abschnitt: Einleitung
Stellen Sie Spannung her. Von Anfang an! Hier sind keine Plattitüden, keine Floskeln gefragt. Aufmerksamkeit erreichen Sie durch:

  • ein witziges, passendes Zitat
  • eine provokante These
  • harte Fakten
  • Zeichnen eines Szenarios

3. Abschnitt: Hauptteil
Bieten Sie in diesem Teil Ihre Argumente, Ihre Ansichten. Ihre Rede wirkt umso lebendiger und überzeugender, je mehr Sie mit Tempo, Lautstärke, Mimik, Gestik variieren. Und drücken Sie diese Abwechslung ebenso durch die Satzmelodie aus: Eine Melodie entsteht aus einem Wechsel zwischen kurzen und langen Sätzen.
Achtung: Vermeiden Sie zu viele kurze Sätze in Reihenfolge, sonst wirkt Ihre Rede im Stakkatostil und das ist ermüdend und langweilig für die Zuhörer. Vermeiden Sie ebenso zu viele lange Sätze in Reihenfolge, denn der Zuhörer verliert dann den roten Faden. Erst der Mix würzt die Rede.
4. Abschnitt: Schluss
Bitte bedenken Sie: Die Aufmerksamkeit der Zuhörer nähert sich dem Nullpunkt. Daher: Machen Sie am Ende Tempo durch:

  • einen Appell
  • pointiertes Aufschlüsseln Ihres Anfangsszenarios
  • ein Zitat
  • eine kurze Wiederholung Ihres Kernsatzes - denn der erste und auch der letzte Satz bleiben hängen im Gedächtnis der Zuhörer, wenn Sie diese Sätze geschickt markieren

3. Phase: Abstimmung
Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Rede mit Ihrem Chef zu besprechen und vor Redebeginn zu aktualisieren. Hier stehen auf der Agenda:

  • Übernahme der Korrekturen
  • Beachten der aktuellen Diskussion bei Pressestatements
  • letztmaliges Kontrollieren der Thesen, Fakten, Quellen

4. Phase: Freigabe
Bei Pressestatements bitte beachten: Vermerken des Hinweises „Das gesprochene Wort gilt“ sowie Zufügen des Sperrvermerks mit Datum und Zeit.

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