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Exklusiv-Interview: Volle Aufmerksamkeit für Ihre Extra-Botschaft

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Sie haben etwas wirklich Neues und Spannendes zu berichten oder können ein aktuelles Thema aus einer anderen Perspektive beleuchten? Dann nutzen Sie die Chance auf ein Exklusiv-Interview und bieten Sie Ihre Extras exklusiv einem Fachmedium an.

Wichtig ist hierbei ein gutes Briefing vor dem Gespräch. Arbeiten Sie mit dem Interviewten (zum Beispiel Geschäftsführer, Fachexperte) die Key Messages heraus, und üben Sie diese mit ihm ein.

Für ein Exklusiv-Interview bieten sich Themen an wie

  • die neue Geschäftsleitung,
  • die ersten 100 Tage in dieser Geschäftsleitung,
  • die veränderte Unternehmensausrichtung,
  • aktuelle Zukäufe,
  • unternehmens-/kundenrelevante Umstrukturierungen,
  • spezielle Firmenstrategien,
  • eine neue große Partnerschaft,
  • Trends am Markt,
  • veränderte Normen und/oder Richtlinien.

In einem Exklusiv-Interview können Sie …

  • … das Thema kommentieren. Sie vermitteln so nicht nur Ihr Wissen, sondern äußern auch Ihre Meinung dazu. Die Leser erhalten eine persönliche Einschätzung.
  • … anhand von Interviewfragen von einem Themenbereich zu einem anderen überleiten.
  • … Ihren persönlichen Standpunkt darlegen.
  • … unternehmensrelevante Botschaften und Ziele in Ihr Interview einfließen lassen.

Exklusiv persönlich oder am Telefon?

Ob Sie den Journalisten für ein Interview treffen oder dieses nur am Hörer geführt wird, ist meist eine Frage der Zeit und natürlich der Örtlichkeit. Ist Ihr Unternehmen am selben Ort wie der Verlag, lassen Sie das Gespräch in der Redaktion stattfinden.

Diese 3 Gründe sprechen dafür:

  1. Sitzen Sie sich persönlich gegenüber, können Sie lockerer in das Interview einsteigen, und manche Fragen, die am Telefon eher nur „abgearbeitet“ werden, führen hier zu einem intensiveren Gedankenaustausch und weiteren Themenaspekten.
  2. Es fällt Ihnen in der Regel unter 4 Augen leichter, Ihre Botschaften zu vermitteln.
  3. Sie können Ihren Gesprächspartner neben der reinen Sachvermittlung auch mit Ihrer Gestik beeindrucken, Ihr äußeres Erscheinungsbild und erklärende Skizzen zu Ihren Gunsten nutzen.

Telefoninterview – Pro:

  • Es ist zeitunabhängiger und
  • kann meist schneller und unter weniger Termindruck stattfinden.
  • Sie können Spickzettel benutzen, die Ihr Gegenüber nicht sieht.

Telefoninterview – Kontra:

  • Das Gespräch ist eher auf die reine Sachebene reduziert, und Sie erkennen nur schwer, ob der Journalist alle Ihre Antworten verstanden hat.
  • Sie als PR-Verantwortlicher sind eher als Zuhörer in der Konferenzschaltung und müssen versuchen, das Gespräch immer wieder in die von Ihnen gewünschte Bahn zu lenken.

Vor dem Interview

  1. Lassen Sie sich vorab die Fragen zuschicken, damit Sie sich mit dem Interviewten bestmöglich auf das Gespräch vorbereiten können.
  2. Machen Sie sich mit dem Journalisten und dessen Medium vertraut. Schauen Sie sich bereits erschienene Interviews an: Wie investigativ sind die Fragen? Oder bleiben sie eher an der Oberfläche? Wie viel eigene Sichtweise ist erwünscht?
  3. Passen Sie die Sprache dem Wissensstand des Journalisten und somit auch der Leserschaft an.
  4. Arbeiten Sie gemeinsam mit dem Interviewten heraus, welche Schlüsselinformationen Sie während des Gesprächs transportieren möchten. Prägen Sie sich diese Punkte ein, denn selbst wenn der Journalist Sie aufs Glatteis führen sollte, können Sie diese Schlüsselinformationen als Fixpunkte im Hinterkopf behalten und anvisieren.
  5. Führen Sie vorab ein Medientraining mit dem Interviewten durch. Nicht jeder Geschäftsführer oder Fachexperte ist der geborene Interviewpartner. Es gehört viel Medienerfahrung dazu, um pointiert das wiederzugeben, was für das Unternehmen relevant ist. Daher ist ein Medientraining für das Exklusivinterview ein wichtiger Baustein, um den Erfolg zu garantieren. Zudem geht es nicht nur um das gesprochene Wort, sondern um das gesamte Auftreten.

Während des Interviews

  1. Präsentieren Sie ein Foto des Interviewten. Am besten in einer Gesprächssituation, mit Händen gestikulierend am Tisch sitzend. Eine kleine Bilderauswahl für den Journalisten wäre sinnvoll.
  2. Haben Sie keine attraktive Aufnahme, bieten Sie eine Info-Grafik oder einen Kastentext mit einer Kurzzusammenfassung zum Thema an, alternativ etwa eine detaillierte Beschreibung eines vorgestellten Produkts.
  3. Erwähnen Sie Waren oder eine Produktionsstätte, könnten auch diese als Bebilderung dienen.

Nach dem Interview

Hinterlassen Sie unbedingt einen bleibenden guten Eindruck! Und bedanken Sie sich für das interessante Gespräch. Geben Sie dem Journalisten nach der Veröffentlichung des Interviews ein Feedback:

  1. Bei einem für Sie positiven Artikel danken Sie dem Journalisten für die gute Recherche und seinen Sachverstand.
  2. Ist der Artikel nicht in Ihrem Sinne, suchen Sie dennoch den Kontakt. Und klären Sie, was zu den Missverständnissen geführt hat.

Fazit: Ein Thema für ein Exklusivinterview ist meist leicht gefunden, ein Fachmedium, das daran interessiert ist, auch. Entscheiden Sie sich immer für das persönliche Gespräch bei Ihnen oder in der Redaktion.

Damit das Interview auch zum beiderseitigen Erfolg wird, beachten Sie ein paar Regeln: Halten Sie ständig Augenkontakt, die wichtigen Botschaften im Hinterkopf und lassen Sie sich nicht aus dem Konzept bringen.

Beantworten Sie die Fragen klar, in angemessener Länge, und verrennen Sie sich nicht zu sehr in Details. Lächeln Sie, und bleiben Sie auch bei kritischen Fragen positiv.

10 goldene Regeln für Ihr Top-Interview

1. Sagen Sie grundsätzlich immer die Wahrheit.

Falsche und bewusst unwahre Aussagen verzeihen Ihnen die Medien nie! Das heißt aber nicht, dass Sie sämtliche Details nennen müssen. Versuchen Sie, durch den Blickwinkel die Schärfe der Fragen zu mildern: Heben Sie hervor, was vorteilhaft ist oder den Verbrauchern Nutzen bringt.

2. Seien Sie immer Herr des Gesprächs.

Sie wissen, welche Punkte Sie ansprechen wollen? Lenken Sie das Gespräch bewusst dorthin. Nutzen Sie Gegenfragen, um Zeit zu gewinnen. Beenden Sie Ihre Sätze möglichst mit einem Stichwort, das der Journalist aufgreifen soll.

3. Kleiden Sie sich angemessen.

Wählen Sie Ihren Stil so, wie Sie Ihr Unternehmen auch bei Kunden und wichtigen Verhandlungen vertreten würden.

4. Setzen Sie Gestik und Charme ein.

Ein Interview lebt von den Gesprächspartnern – seien Sie locker. Gewinnen Sie die Sympathie des Journalisten. Eine präzise, klar strukturierte und auf den Zuhörer zugeschnittene Sprache ist Ihre stärkste Waffe.

5. Bleiben Sie immer sachlich.

Egal, wie provozierend manche Fragen ausfallen, verlassen Sie niemals die Sachebene, ansonsten bekommen Sie die Quittung in Form eines negativen Artikels.

6. Reden Sie nicht zu lange.

Versuchen Sie immer auf den Punkt zu kommen – besonders bei Fragen, bei denen Sie Ihr ganzes Wissen ausbreiten können.

7. Seien Sie wachsam / Suchen Sie den Augenkontakt.

Dann erkennen Sie sofort, ob der Journalist Ihre Antwort verstanden hat beziehungsweise ob sie befriedigend war.

8. Antworten Sie immer.

Wenn Sie eine Frage nicht beantworten wollen oder können, dann erklären Sie dem Journalisten Ihre Beweggründe. Entgegnen Sie niemals auf eine Frage: „Kein Kommentar!“ Das ist tabu. Und erzählen Sie einem Journalisten NIE Geheimnisse.

9. Korrigieren Sie Missverständnisse sofort.

Wenn Sie feststellen, dass der Journalist einen Punkt falsch verstanden hat, müssen Sie ihn sofort richtigstellen – sonst ist es zu spät.

10. Sagen Sie nichts Schlechtes über Dritte.

Auch die Schuldzuweisung bei gescheiterten Projekten ist tabu. Legen Sie lieber die Fakten auf den Tisch, die zum Scheitern geführt haben. Nutzen Sie dabei sämtliche argumentativen Künste, um Ihre eigene Leistung positiv darzustellen. So überlassen Sie dem Journalisten das Urteil.

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