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Gehen Sie auch virtuell mit der Zeit: Nutzen Sie moderne Trends beim Webdesign

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Web-Anwendungen werden immer komplexer und die Displays von mobilen Endgeräten kleiner. Webdesigner stehen daher in Zeiten der medialen Überflutung vor einer großen Herausforderung! Das Webdesign muss einerseits aufmerksam machen und Emotionen auslösen, andererseits so minimalistisch sein, dass es auf allen Endgeräten korrekt aussieht und gleichzeitig bedienerfreundlich bleibt. Irina Kim, Inhaberin der Agentur RHEIN-Internet, verrät, wie Ihnen das gelingt. Im letzten Jahr haben sich 6 wichtige Web-Trendsherauskristallisiert. Berücksichtigen Sie diese unbedingt, damit Ihre Internetseite nicht old fashioned wirkt:

Trend 1: Flat Design

Microsoft veranschaulicht den Flat-Design-Trend in Reinform

Klar, flach, also puristisch. Keine Schlagschatten, keine 3D-Effekte. Flat Design vermeidet alle Schnörkel und besticht durch große retrofarbige Flächen und sorgfältige Typografie.

Der Trend wurde von Microsoft gesetzt, hat schnell „Schule gemacht“ und ist mit seinem Vorteil, komplexe Inhalte visuell zu vereinfachen, mittlerweile zum Mainstream geworden.

Neben seinen etlichen Vorteilen hat Flat Design 1 Nachteil: Durch die fehlende Plastizität der Buttons und Input-Felder ist nicht immer klar, wohin der User klicken muss und wo er Daten eingeben kann. Hilfe bringt Almost Flat Design.

 

Die langen diagonalen Schatten gleichen den Nachteil von Flat Design aus und schaffen Plasti­zität

Hier erhalten die Bedienflächen in ganz subtiler Art Highlight- Effekte oder Schatten. Apple mit seinem neuesten iOS-7-Betriebssystem und Googlefolgen diesem Trend. Nutzen Sie auch Long Shadows, den derzeit angesagten Nachfolger von Flat Design. Hier bekommen die Designelemente einen langen, diagonal abgehenden Schatten. Dadurch wirken sie plastischer und ästhetischer.

Trend 2: Touchscreen-Kompatibilität

Nicht nur Smartphones und Tablets sind touchable. Die neuesten Notebooks und All-in-One-Desktops sind auch mit berührbaren Displays ausgestattet. Die Technik ändert so langsam das Bedienverhalten der User. Briefen Sie Ihren Webdesigner so, dass er diese 3 Punkte bei der Konzeption und Gestaltung der Websites berücksichtigt:

  • wie die Webseiten im Hoch- und Querformat auf mobilen Endgeräten aussehen,
  • ob die Klickflächen groß genug sind, um sie mit den Fingern zu bedienen, und
  • was beim Zoomen, Ziehen und Scrollen passiert.


Das heißt: Ihr Designer beschränkt sich nicht mehr nur auf die visuelle Darstellung, sondern arbeitet viel enger mit einem Frontend-Programmierer zusammen, um touchable Websites zu gestalten.

Trend 3: Single Page Websites

Das vertikale Scrollen auf touchable mobilen Endgeräten hat noch einen neuen Trend gesetzt: Die Seiten werden nicht mehr durch das Blättern oder Anklicken von Punkten auf einer Navigation aufgerufen, sondern sie werden gescrollt. Das heißt: Der gesamte Inhalt ist auf einer einzigen Website durch Verschieben erreichbar. Beispiele für solche Seiten sind www.spotify.com/de oder ala.ch. Das Scrollen ist für die Nutzung auf touchable mobilen Geräten sehr komfortabel. Stellen Sie jedoch komplexe Inhalte dar, wird die Seite schnell unübersichtlich. Single Page Websites funktionieren daher sehr gut für kleine Internetpräsenzen wie Firmenwebsites mit einem überschaubaren Volumen an Informationen.

Trend 4: Parallax Scrolling

Vor allem Websites von Restaurants, wie hier von Capitoloelia, Hotels oder anderen Unternehmen, die mit stimmungsvollen Bildern arbeiten, können auf Parallax Scrolling setzen, da es um den Transport von Emotionen und Eindrücken geht.

Der Begriff Parallax Scrolling kommt vom griechischen Wort „Parallaxis“ (Veränderung). Die Parallax-Effekte – interessante 3D-Effekte – entstehen dadurch, dass die Vordergrund-Design - elemente sich beim Scrollen schneller bewegen als der Hintergrund. Beispiele für solche Seiten sind lunita.ca, www.capitoloelia.com und www.aktion-mensch.de . Parallax Scrolling wird eher auf Entertainment-Webseiten mit viel Grafik und wenig Text eingesetzt; auf reinen Informationsseiten ist von dieser Art des Effekts jedoch abzuraten, da er hier eher als störend empfunden wird.

Trend 5: Headerbilder mit Typografie

Vor allem Designer arbeiten gerne mit stimmungs­vollen Header­bildern.

Große Headerbilder, über den ganzen Bildschirm gesetzt, schaffen besondere Stimmungseffekte. Das passt sehr gut zu Intro-Seiten von Onlineshops, Werbe-Webseiten, Entertainment – überall, wo Ausstrahlung und Emotionen gewünscht sind. Meistens werden die Bilder mit einem Slogan in einer präzisen Typografie ergänzt. Mit bewegten Bildern erzielen Sie noch mehr Wirkung; setzen Sie deshalb statt Fotos großflächige Videos ein. Eindrucksvolle Beispiele sehen Sie auf gravitymo vie.warnerbros.com und www.agst.co.

 

Trend 6: Responsive Grid Layouts

Die Seiten von Lucky Punks zeigen sehr anschaulich, wie Grid Layouts mit den verschiedenen Bausteinen funktionieren

Beim Responsive Design passt sich die Internetseite der Größe und Auflösung des Endgerätes (Desktop, Smartphone, Tablet) an. Die rasante Verbreitung des Responsive Designs hat eine neue Art Webseiten hervorgerufen: Sie bestehen aus großzügigen Bausteinen, auch Grid Layouts genannt. Sie können leicht responsive gestaltet werden und sind auch wunderbar für Webseiten mit vielen Bildern geeignet.

 


FAZIT

Überlegen Sie sich, welche Trends für Sie und vor allem für Ihre Zielgruppe ansprechend sind. Übertreiben Sie nicht mit visuellen Effekten, denn Ihr Kunde sucht auch Informationen. Übernehmen Sie nur punktuell neue Trends, wie die großflächigen Fotos oder auch das flächige Design. Schon dadurch sieht Ihre Website frisch und modern aus.

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