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Ihre digitale Visitenkarte im Web: 6-Punkte-Schnellcheck

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Viele kleine Unternehmen stellen umfangreiche Websites ins Netz. Dabei kann oft eine einzige Seite im Netz - die digitale Visitenkarte - viel aussagekräftiger sein. Mit unseren 10 Tipps erreichen Sie die optimale Wirkung.

1. Den richtigen Domain-Namen wählen
Auf die richtige URL (Uniform Resource Locator) kommt es an: www.IhrName.de ist Ihr weltweites Alleinstellungsmerkmal im Internet. Ihre sogenannte Domain sollte also möglichst Ihren Firmennamen und/oder ein Schlüsselwort enthalten, das Ihr Angebot treffend beschreibt. Wichtigstes Kriterium ist: Die Nutzer müssen sich den Namen Ihrer Domain merken können. Auch kurze „Slogans“ können sich als Domain-Namen eignen.

Völlig unbrauchbar sind dagegen unaussprechliche URLs und schwer zu merkende Kürzel.

Ob Ihr Domain-Name noch frei ist, können Sie z. B. checken unter www.www-pool.de/domainabfrage,
und inklusive Speicherplatz reservieren u. a. bei www.strato.de, www.einsundeins.de

2. Ihr Angebot kundenorientiert präsentieren

Bevor Sie Ihre Visitenkarte im Internet kreieren, überlegen Sie sich, wen Sie erreichen und was Sie mitteilen wollen. Überlegen Sie, was ein Kunde mit Ihnen verbindet. Dann werden Sie feststellen:

  • wie Kunden Sie wahrscheinlich sehen und
  • wie Sie von Kunden gesehen werden wollen.

Ihre digitale Visitenkarte sollte diese Kundenorientierung zeigen.

3. Auf diese Informationen sollten Sie nicht verzichten
Die wichtigsten Funktionen einer Visitenkarte sind in jedem Fall auch die wichtigsten Funktionen Ihrer digitalen Visitenkarte. Ihre digitale Visitenkarte sollte also

  • Imagetransfer- und
  • Kontaktinformationen bieten.

Stellen Sie sich eine ideale Visitenkarte für Ihr Unternehmen vor: Sind Sie ein Steuerberater mit anspruchsvoller Klientel, werden Sie eine Karte aus edlem Karton und vielleicht mit einer Prägung wählen. Im Internet werden Sie dann mit reduzierten Informationen, edlen Fotos, blassen Farben und zurückhaltend präsentierten Informationen arbeiten.

Zusätzlich zu den Informationen, die Ihre klassische Visitenkarte auf Papier bietet, stellen Sie auf der virtuellen Karte auch noch folgende Informationen bereit:

  • zentrale Produkte, Angebote oder Leistungen,
  • Ihre wichtigsten Kunden bzw. Referenzen,
  • ggf. die wichtigsten beruflich orientierten Daten Ihres Lebenswegs oder Erfahrungen,
  • eine „Tagline“, das heißt ein Satzfragment, das Ihr Angebot treffend beschreibt, wenn dieses nicht schon aus dem Namen Ihrer Firma oder dem Logo erkenntlich wird,
  • einen Claim, der für Sie wirbt.

Welche Inhalte Ihre digitale Visitenkarte konkret zeigt, hängt vom Angebot Ihres Unternehmens ab.

4. Diese Fragen muss Ihre Internet-Visitenkarte in jedem Fall beantworten

  • Welche Informationen erwarten die Nutzer von Ihrem Internetauftritt?
  • Welches sind die wichtigsten Produkte, welches Ihre Kernkompetenz?
  • Welche Neuigkeiten soll der Nutzer erfahren?


5. Diese Kontaktfunktionen sollten Sie auf jeden Fall bieten

Die wichtigste Funktion Ihrer digitalen Visitenkarte ist die erwähnte Kontaktfunktion. Mit dieser sollten Sie nicht sparsam umgehen. Bieten Sie also:

  • Vorname, Name,
  • Foto,
  • E-Mail-Adresse und ggf. Formular,
  • komplette Büroanschrift,
  • Telefon/Telefax,
  • falls Sie beruflich stark in den „Social Networks“ leben: auch Links zu Ihrer XING-Seite oder Ihrem Twitter Channel.

6. Strukturieren und designen Sie Ihren Auftritt klar
Der Besucher Ihrer Website betrachtet diese von links oben oder von der Mitte aus. Den wichtigsten Inhalt platzieren Sie also in einer Linie von links oben zur Mitte bzw. zur oberen Mitte ihrer Seite. Die Nutzer schauen zudem von oben nach unten, unterhalb des so genannten Seitenbruchs. Widerstehen Sie der Versuchung, eine ellenlange digitale Visitenkarte zu gestalten. Sie haben sich schließlich bewusst für eine Visitenkarte entschieden - nicht für eine „Website“, also einen richtigen Internetauftritt mit vielen Seiten. Platzieren Sie nicht zu viele visuelle Anker, sonst verliert sich der Nutzer. Ein einzelnes aussagekräftiges Bild zum Beispiel im „Kopf“ der Website ist oft besser als zu viele. Denn es fällt oft schwer, Bilder sinnvoll anzuordnen.

Hinweis
Auch für eine digitale Visitenkarte gilt das Internetrecht. Das fängt bei der Auswahl des Domain-Namens an - Sie dürfen in keinem Fall gegen Markenrechte verstoßen - und hört bei den Impressumspflichten auf.

Autor: Oliver Stirböck, Inhaber der Agentur Spindoc PR für Werbung und Multimedia.

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