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Image-Film: So klappt es mit dem Auftritt vor der Kamera

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Urheber: werbefoto-burger.ch | Fotolia

Von Frank Wittke,

Bilder gewinnen immer mehr an Bedeutung, z. B. in den diversen Social-Media-Portalen, wie XING, Google+, oder auch Stellenportalen wie beispielsweise „Monster“. Hierfür ist ein gutes Erscheinungsbild wichtig, nicht nur wenn Sie sich gerade auf eine Stelle bewerben. Schließlich kann mittlerweile weltweit mit Tablets und Smartphones auf diese Portale zugegriffen werden – und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Ein wichtiger Imagefaktor, zumal durch das Videoportal „YouTube“ auch bewegte Bilder immer wichtiger werden. Klickraten auf Fotos und Filme steigen, und es gilt als authentisch, sich durchaus auch in einem kurzen Videofilm zu präsentieren. Damit das auch ein Erfolg wird, sind dabei jedoch einige Hinweise zu beachten!

Vorbereitung für Ihr perfektes Foto oder Video:

  • Ein gutes Foto oder eine Filmaufnahme beginnt im Kopf! Freuen Sie sich auf den Aufnahmetermin mit Fotograf oder Filmteam. Das sind meist sehr nette, hoch kompetente Leute, die ihren Job mit Leidenschaft machen! Mit der richtigen Einstellung wird so ein Termin zum gemeinsamen Erfolgserlebnis.
  • Starten Sie schon am Vortag: Essen Sie z. B. nicht zu salzhaltig, und schlafen Sie genug, damit Schwellungen um die Augen oder knittrige Müdigkeitsfältchen gar nicht erst zum Thema werden. Denn während die nachträgliche Bearbeitung eines Fotos noch Fältchen glattbügeln kann, lassen sich flächige Hautpartien kaum überzeugend optimieren. Das Foto bekommt dann schnell etwas Maskenhaftes. Außerdem ist es peinlich, wenn ein Foto jemanden „super jung“ oder „super dünn“ erscheinen lässt und der persönliche Auftritt, z. B. bei einem Bewerbungsgespräch, ein ganz anderes Bild hergibt. Das kostet Glaubwürdigkeit!
  • Sorgen Sie am Tag der Aufnahme für gute Laune und ein gesundes Selbstbewusstsein. Unangenehme Telefonate und Gespräche sollten Sie vertagen und sich lieber mit positiven inneren Bildern einstimmen. So können Sie von innen strahlen.
  • Als Frau sollte Ihr Make-up nicht zu deckend oder zu farbig sein. Entscheiden Sie sich bitte, ob Sie im Gesicht die Augen oder aber einen schönen Mund stärker betonen wollen, und schminken Sie den Rest sauber und konturiert. Vermeiden Sie grundsätzlich harte Linien am Auge und „Apfelbäckchen“, und benutzen Sie Lidschatten als Schatten statt Farbe, die womöglich farbiger ist als Ihre Augenfarbe. Nehmen Sie alternativ einen Visagisten oder eine Visagistin mit ins Boot! Die Experten wissen genau, wie man Menschen vor der Kamera in Szene setzt.
  • Als Mann nutzen Sie etwas Puder auf Stirn, Nase und Kinn gegen hektischen Glanz. Achten Sie darauf, dass es nicht zu viel wird, sonst bleibt das Puder im Bartwuchs hängen und sieht wie „mehlbestäubt“ aus.
  • Ihr Haarschnitt ist nicht herausgewachsen – aber auch nicht gerade frisch. Ein bis 2 Wochen nach dem Friseurtermin liegen die Haare am besten.

Nehmen Sie genügend Auswahl an Kleidungsstücken mit, in denen Sie sich wohlfühlen: Helles und Dunkles für verschiedene Hintergründe, verschiedene Materialien und Schmuckstücke. Sprechen Sie vorab mit dem Fotografen, welche Kleidung er für geeignet hält. Meistens kommen einfarbige Oberteile zum Einsatz.

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Während des Fototermins oder Drehs:

  • Kein Posing! Natürlichkeit zählt! Achten Sie daher bei der Auswahl des Fotografen oder Kameramannes darauf, dass er sich für diese Phase Zeit nimmt. Unter Zeitdruck werden oftmals klischeehafte Posen und Motive gewählt, die zwar technisch einfach umzusetzen sind, häufig aber nicht besonders originell wirken!
  • Lassen Sie sich vom Fotografen eine Mappe mit bereits erstellten Bildern zeigen. Oftmals ist das eine gute Inspiration für Ihre eigene Fotosession! Viele Fotografen haben solche Bildergalerien auch schon im Internet! So können Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken machen.
  • Nehmen Sie Abstand vom „Fernsehansagerinnen-Styling“. Die sehen meist alle gleich aus: lange Haare, eine Seite hinter das Ohr gestrichen, die andere nach vorne frisiert.
  • Geben Sie sich mit der Frisur Mühe, aber bleiben Sie natürlich. Schulterlanges Haar sollte auf keinen Fall mit Schals, Wickeltü- chern, Rollkragen oder viel Halsschmuck kombiniert werden. Das wirkt meist überfrachtet.
  • Kleiden Sie sich Ihrem Berufsbild entsprechend. Sie sollten nicht „herausgeputzt“ wirken, wenn Ihr Job z. B. keine Krawatte oder kein Kostüm verlangt.
  • Lassen Sie sich nicht von schräg oben fotografieren, das wirkt oft kindlich. Vermeiden Sie auch die „Froschperspektive“. Hier fotografiert der Fotograf aus der Sicht eines Frosches, von unten nach oben. Sie wirken dabei oftmals überheblich und arrogant!
  • „Auf dem Schreibtisch sitzend ist“ ein häufig vorgeschlagenes Motiv von Fotografen und Kameraleuten. Entscheiden Sie, ob Sie wirklich so lässig dargestellt werden wollen!

Fazit: Bereiten Sie sich gut vor! Schlechte Aufnahmen können auch „Kompetenzkiller“ sein! Dabei ist wichtig, immer mit einem guten Gefühl aus der Film- oder Fotosession herauszugehen. Ein gutes Bauchgefühl ist oft sogar wichtiger als ein technisch perfektes Ergebnis! Authentische Fotos strahlen Kompetenz aus und sind sowohl bei Kunden der 1. Schritt zu guten Geschäftsbeziehungen als auch – falls Sie sich beruflich umorientieren wollen – die Eintrittskarte zu Bewerbungsgesprächen.

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