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Lampenfieber: 7 Tipps erfahrener Redner, wie Sie die Redeangst vor Publikum überwinden

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Von dgx,

Redeprofis verstehen es, Lampenfieber in positive Energie umzusetzen und als Leistungsmotor zu nutzen. Denn es gibt Rezepte gegen diesen Stress vor der Rede.

Wie Sie die Symptome wirkungsvoll abfedern
Schweiß auf der Stirn und in den Handflächen, weiche Knie, trockene Kehle und ein Zittern in leiser Stimme - das sind die Symptome von Lampenfieber. Und sie treten immer dann auf, wenn Sie Ihr Bestes geben wollen, wenn Sie vor Publikum glänzen wollen als der Experte, der Sie im Alltag sind.
Das ist ärgerlich. Und gerade dieser Ärger verstärkt das Lampenfieber und falls Sie nicht gegensteuern, dann droht der Blackout. Für Sie als PR-Verantwortlicher im Unternehmen ist dieses Szenario eine kleine Katastrophe, sind doch eloquentes Auftreten und die Kunst der Kommunikation Ihre Attribute.
Lampenfieber entsteht aus Angst ...
... vor Ungewohntem, vor Angriff, vor Versagen. Der Körper signalisiert das durch erhöhten Herzschlag, durch Bündeln der gesamten Energie zur Flucht aus der Gefahr. Aber bitte: Bleiben Sie stehen, nutzen Sie Ihr Lampenfieber als Motivationsschub. Und mit ein wenig Übung und unseren 7 PRPraxis-Tipps werden Sie Ihre Rede mit Bravour meistern.
Tipp 1: Bereiten Sie sich intensiv vor
Gute inhaltliche Vorbereitung ist der beste Gradmesser für Ihre Kompetenz. Befassen Sie sich mit Ihrem Redethema ausführlich und weit über Ihr Redeskript hinaus:

  • Was wissen Ihre Zuhörer zum Thema?
  • Welche Zwischenfragen könnten gestellt werden?
  • Welche Argumente könnten eingeworfen werden?
  • Welche aktuelle und öffentliche Diskussion wird zu Ihrem Thema geführt?
  • Je mehr Themenfacetten Sie kennen, desto sicherer werden Sie Ihre Rede/ Ihr Pressestatement vortragen.

Tipp 2: Halten Sie sich an Ihre Redezeit
Formulieren Sie Ihre Rede so, dass die Zeit keinesfalls über- oder unterschritten wird. In der Regel benötigen Sie für eine DIN-A4-Seite in 16-Punkt-Größe und mit zweizeiligem Abstand rund 5 Minuten. Sie sollten weder versuchen, durch schnelles Reden mehr Inhalt zu vermitteln, noch, durch langsames Reden Ihr Skript zu dehnen.
Tipp 3: Reden Sie so frei wie möglich
Wenn Sie sich mit den Augen am Redemanuskript festhalten, dann wirken Sie unsicher, der Funke springt nicht über zum Publikum. Sie brauchen den Augenkontakt, um die Wirkung Ihrer Worte zu testen, um zu merken, dass Sie angenommen werden als Experte. Dann gewinnen Sie mit jeder Zeile Sicherheit.

  • Markieren Sie auf Ihren Redeblättern die Schlüsselwörter.
  • Üben Sie mehrmals Ihre Rede vor dem Spiegel und später vor einer Person Ihres Vertrauens.
  • Zeichnen Sie Pausen auf Ihrem Skript ein, um nicht durch das Thema zu rennen.

Tipp 4: Machen Sie sich mit der Location vertraut
Besichtigen Sie die Räumlichkeiten vor Veranstaltungsbeginn. Denn eine bekannte Umgebung gibt Sicherheit. Machen Sie sich daher vertraut mit dem Weg zum Raum, zum Podium, mit dem Licht und der Technik.
Tipp 5: Achten Sie auf Pünktlichkeit
Keinesfalls sollten Sie sich zusätzlichen Stress durch Hektik aufladen. Als Richtschnur gilt: Seien Sie 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort.
Tipp 6: Formulieren Sie Ihr Mantra
Sagen Sie sich wenige Minuten vor Redebeginn einen Motivationssatz vor. Das Lampenfieber tritt kurz vor Ihrem Auftritt auf und steigert sich bis zu den ersten gesprochenen Sätzen. Halten Sie dagegen, indem Sie nicht zulassen, dass sich Ihre Gedanken ausschließlich um das Lampenfieber drehen.
Das wäre kontraproduktiv. Vielmehr sollten Sie sich einen positiven Satz überlegen, der Ihnen die Gewissheit gibt, dass Sie ein guter Redner sind, der es versteht, sein Lampenfieber als Energieschub zu nutzen, z. B.: „Mein Lampenfieber hilft mir, klar zu denken und gut zu reden.“ Oder: „Ich bin ein Experte und freue mich auf meinen Auftritt vor Publikum.“
Tipp 7: Atmen, atmen, atmen
Durch die tiefe und gleichmäßige Zwerchfellatmung lassen Sie Ihre Energie gleichmäßig fließen, sie machen Ihre Stimmbänder elastisch, machen Ihren Blick weich und beugen somit einer gedanklichen Verkrampfung vor, Sie versorgen sich mit Sauerstoff.
Sie konzentrieren sich auf Ihre Kompetenz und atmen die drohende Panik immer wieder aus. Ein Rhythmus entsteht, der die Stimme kräftigt und die Sinne klar macht. Und nach den ersten zwei Minuten gibt der Körper - seit jeher - Entwarnung, wenn Sie Ihre innere Ruhe durch die Atmung bestätigen. Dann heißt es nur noch: Genießen Sie Ihren Auftritt vor Publikum.

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