Gratis-Download

Durch Berichte in der Zeitung oder in lokalen Radiosendern erzielen Sie die Aufmerksamkeit und das Interesse der Öffentlichkeit - und das völlig...

Jetzt downloaden

Neuartige Markenhandbücher lösen altbackene Imagebroschüren ab

0 Beurteilungen

Von khx, bst,

Jede Wette, dass die Imagebroschüre ausstirbt. Denn die oft teuren Selbstdarstellungsprospekte sind im Social-Media-Zeitalter nicht mehr zeitgemäß. In Imagebroschüren wollten Unternehmen mal zeigen, wie toll sie sind, und ein bestimmtes Bild von sich vermitteln.

Leider stimmten diese Bilder häufig nicht mit der Wirklichkeit überein. Im Social-Media-Zeitalter werden Beschönigungen, Übertreibungen oder simple Lügen schnell enttarnt. Es hat keinen Sinn, sich besser darzustellen, als man ist.

Eine Alternative zu den herkömmlichen Imagebroschüren sind daher Brandbooks – zu Deutsch: Marken(hand)bücher. Darin beschreibt das Unternehmen, nach welchen Werten es handelt, welche Ziele es anstrebt, und vermittelt diese Aussagen an die Mitarbeiter oder wichtige Geschäftspartner des Unternehmens.

An wen sich ein Brandbook richten kann

1. Inhaber und Geschäftsleitung
Ihnen hilft das Brandbook, Werte und Ziele klar herauszuarbeiten und eindrucksvoll und verständlich zu kommunizieren.

2. Mitarbeiter
Sie erhalten durch das Brandbook eine klare Handlungsanweisung für ihr berufliches Handeln im Team, Entscheidungsunterstützung und Richtlinien für den Umgang mit Kunden. Die Kenntnis der Werte und Ziele stärkt auch die Identifikation und das Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen.

3. Bewerber
Das Brandbook vermittelt ihnen ein genaues Bild des Unternehmens und unterstützt sie bei der Entscheidungsfindung für den richtigen Arbeitgeber.

4. Geschäftspartner
Ihnen zeigt das Brandbook die Zielorientierung und Kompetenz des Unternehmens, mit dem sie zusammenarbeiten, aber auch die Werte und Einstellungen, für die das Unternehmen steht. So kann das Brandbook Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit werden.

5. Agenturen und Dienstleister
Hier bietet das Brandbook ein wichtiges Briefing, indem es die wichtigsten Informationen über das Unternehmen, dessen Selbstverständnis sowie dessen Ziele und Werte beschreibt. Brandbooks können auch exakte Angaben zum visuellen Erscheinungsbild des Unternehmens enthalten.

6. Erweiterte Öffentlichkeit, Multiplikatoren
Egal, ob das Unternehmen mit Finanzierungspartnern, Politikern, Behördenvertretern oder Journalisten kommuniziert: Das Brandbook kann immer ein beeindruckendes und vertrauenswürdiges Bild vermittlen.

Welche Inhalte gehören in ein Brandbook?
Natürlich können Sie selbst festlegen, welche Inhalte Sie in einem Brandbook darstellen wollen. Das hängt auch davon ab, wem Sie diese Brandbooks später überreichen wollen. Ein nur intern genutztes Brandbook wird anders zusammengestellt werden als Brandbooks, die auch an Geschäftspartner verteilt werden.

Beispiel: Ein vorwiegend intern genutztes Brandbook kann detaillierte Angaben über die potenziellen Kunden enthalten. In einem extern genutzten dagegen können Sie detaillierter über Struktur und Kompetenz Ihrer Mitarbeiter berichten. Legen Sie daher immer zuerst Ziele und Zielgruppen fest, bevor Sie die Inhalte zusammenstellen.

1. Die Geschichte des Unternehmens
Jeder sollte die wichtigsten Meilensteine aus der Geschichte des Unternehmens kennen: Gründungsidee, Markteintritt, bedeutende Entwicklungen und Ereignisse. Auch junge Unternehmen, die nur drei bis sieben Jahre alt sind, können sicher bereits über große Veränderungen oder Wachstumssprünge berichten.

Neu gegründete Unternehmen können vor allem ihre Gründungsgeschichte erzählen: Wie entstand die Geschäftsidee? Wie kam es zur Unternehmensgründung? Was haben die Gründer vorher gemacht?

2. Die Inhaber des Unternehmens
Natürlich sind die Inhaber die wichtigsten Persönlichkeiten des Unternehmens. Ohne sie gäbe es das Ganze nicht. Sie geben die Zielsetzungen, die Methoden, die Unternehmenskultur für das Unternehmen vor. Inhabergeführte Unternehmen haben einen riesigen Vorteil gegenüber Aktiengesellschaften.

Sie wirken sympathischer, vertrauenswürdiger und persönlicher und haben nicht den Imagenachteil anonymer Aktiengesellschaften, bei denen Außenstehende (die Aktionäre) das Unternehmensschicksal mitbestimmen.

3. Wichtige Fakten zum Unternehmen
Fakten zum Unternehmen können in einem Brandbook stehen, müssen es aber nicht. Denn zahlreiche wirtschaftliche Fakten ändern sich von Jahr zu Jahr. Deshalb ist es sinnvoll, wirtschaftliche Fakten nur dann ins Brandbook zu nehmen, wenn es leicht und ohne großen Kostenaufwand aktualisiert werden kann. Denn eines ist klar: Ein Brandbook mit veralteten Zahlen, das geht gar nicht!

4. Die Ziele des Unternehmens
Jetzt sind wir bei einem der Kernpunkte Ihres Brandbooks. Denn die Ziele, die das Unternehmen anstrebt, sollte jeder im Unternehmen kennen. Das können ganz unterschiedliche Ziele sein: Wir wollen frische Produkte aus regionaler Herstellung liefern. Oder: Wir wollen Marktführer in Deutschland für Online-Drucksachen werden. Wichtig dabei ist: Setzen Sie sich hohe, aber erreichbare Ziele!

5. Die Werte des Unternehmens
Welche Leitlinien gibt es für den Umgang untereinander? Welche Geschäfte oder Geschäftsverbindungen sind für Sie tabu? Welches Verhältnis will die Geschäftsleitung zu den Mitarbeitern des Unternehmens pflegen? Welchen Stellenwert geben Sie Ihren Kunden und wie wollen Sie die Kommunikation mit ihnen gestalten? Ein Leitsatz wie: „Wir behandeln unsere Kunden höflich und zuvorkommend“, kann fett gedruckt eine große Wirkung für alle Mitarbeiter entfalten.

6. Die (potenziellen) Kunden des Unternehmens
Es ist sehr nützlich, in einem Brandbook die Menschen zu beschreiben, die zu Ihren typischen Kunden gehören. Zum einen, weil es sinnvoll ist, sich diese Kunden so bildhaft wie möglich vorzustellen. Zum anderen, weil das Wissen über Ihre Kunden die Arbeit und Arbeitsentscheidungen erleichtert. Sollten Sie Daten-/Zahlenmaterial über Ihre Kunden haben, dann gehört auch dieses Know-how in ein Brandbook.

7. Besondere Kompetenzen, Patente, Verfahren
Verfügen Sie über besonders viel Know-how? Machen Sie Dinge anders als Ihre Wettbewerber? Haben Sie Patente, Preise und Auszeichnungen? In einem Brandbook ist Platz dafür. Bedenken Sie: Jeder arbeitet lieber in einem Unternehmen, auf das er stolz sein kann, als in einem Betrieb, für den er sich schämen muss.

8. Das Erscheinungsbild des Unternehmens
Das Brandbook des Unternehmens kann auch Angaben zum visuellen Erscheinungsbild enthalten. Dann wird es auch zur Arbeitsgrundlage für Grafiker, Werbeagenturen, Druckereien, die daraus die Gestaltungsgrundregeln entnehmen können. Wie sieht Ihr Logo aus, wie wird es dargestellt? Welches sind die Firmenfarben? Welche Art von Fotos oder bildlichen Elementen setzen Sie ein? Wie ist der Stil dieser Fotos?

Tipps für die Formulierung und Gestaltung Ihres Brandbooks

  1. Kurz, prägnant und persönlich soll es sein. Verzichten Sie daher auf Allgemeinplätze und Marketing- Blabla. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Mitarbeiter – nur so werden die Inhalte für jeden einleuchtend und verständlich.
  2. Bilder sorgen für Emotionen. Ohne Bilder geht es nicht. Suchen Sie nach starken Bildern, die Ihre Aussagen unterstreichen. Aber bitte nicht im Bildkatalog! Besser Sie zeigen Menschen aus Ihrem Unternehmen, Kunden und Zielgruppen.

Fazit: Ein Brandbook formuliert klipp und klar, was Ihr Unternehmen ausmacht und welche Ziele es anstrebt. Daher ist es ein großer Gewinn, ein solches Brandbook einzusetzen. Es erleichtert es allen Beteiligten ungemein, an einem Strang zu ziehen, um die angestrebten Werte umzusetzen und die Erfolge auch zu erreichen.

Ein Praxisbeispiel finden Sie hier.

Gestaltung Ihres Brandbooks

Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Praxiswerkzeuge und Know-how für Vertriebsprofis

Immer einen Tick voraus: Erfolgsbeispiele, Insider-Tipps, Ideen und Online-Trends für erfolgreiches Marketing

Arbeitshilfen und Praxis-Know-how für PR Profis

Das Buch liefert Ihnen die Grundlage, um datenschutzkonforme Alternativen verständlich erklären zu können.