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Pimp my Pressemitteilung: Journalistisches Schreiben - 10 Grundregeln

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Journalisten arbeiten im Dienst ihrer Leser, Zuhörer und Zuschauer. Ihre Aufgabe ist es, unabhängig zu informieren. Dabei gibt es eine ganze Reihe von Regeln, die Journalisten zu beachten haben.

Viele haben mit der objektiven Informationspflicht zu tun, manche jedoch beinhalten reine Stilfragen. Beachten Sie bei Ihren Texten die 10 Grundregeln journalistischen Schreibens und erhöhen Sie so Ihre Abdruckquote Ihrer Pressemitteilungen.

1. Die Tonalität: sachlich und nüchtern

Formulieren Sie Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen neutral. Wenn Sie etwas als positiv herausstellen möchten, dann benennen Sie die nachweisbaren oder zählbaren Vorteile, oder legen Sie das Lob einem Unternehmensvertreter als Zitat in den Mund. So kollidiert die subjektive Wertung nicht mit der Verpflichtung des Medienvertreters zur objektiven Erfüllung seiner Informationspflicht.

2. Der Aufbau: das Wichtigste zuerst

Schreiben Sie direkt zu Beginn Ihres Textes klar und deutlich, welche Neuigkeiten es in Ihrem Unternehmen gibt.

3. Der Stil: schnörkellos und direkt

Schreiben Sie klar und einfach, sodass der Text für jedermann verständlich ist. Behördendeutsch oder aufgeblähte Sätze mit Substantivierungen und Passivkonstruktionen sind im Journalismus verpönt. Durch aktive Formulierungen erfährt der Leser, Zuhörer oder Zuschauer zudem auch, wer oder was welches Geschehen ausgelöst hat.

4. Der Inhalt: verständlich

Eine Richtschnur für die Texte mancher Zeitungen lautet: Ein durchschnittlich gebildeter Junge von 14 Jahren muss die Inhalte verstehen können.

5. Namen und Titel

Medienvertreter nennen die handelnden Personen nur mit Namen, ohne „Herr“ oder „Frau“. Bei der ersten Erwähnung werden Vor- und Nachname genannt (Joachim Gauck), danach nur noch der Nachname (Gauck). Titel werden in der Regel weggelassen.

6. Abkürzungen

Abkürzungen, die nicht jedem geläufig sein können, werden bei der ersten Erwähnung erklärt, die Abkürzung in Klammern dahintergesetzt: „Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)“. Im folgenden Text nutzen Sie dann nur noch die Initialen. Ausgeschrieben werden dagegen Abkürzungen wie „zum Beispiel“ (statt z. B.), „unter anderem“ (statt u. a.), „Kilometer“ (statt km) oder auch „Straße“ (statt Str.).

7. Maßeinheiten und Sonderzeichen

Ausgeschrieben werden im journalistischen Schreibstil auch Maßeinheiten wie Prozent oder Grad.

8. Zahlenangaben

Die Währungsangabe wird – anders als in der Finanzsprache – wie in der gesprochenen Sprache hinter den Geldbetrag gesetzt: 25 Euro (statt Euro 25). Bei Summen wird die Angabe gerundet: Aus 497,76 Euro werden im journalistischen Text „rund 500 Euro“.

9. Ziffern

Ziffern von eins bis zwölf werden ausgeschrieben, ab der Zahl 13 werden Ziffern benutzt. Das gilt auch bei adjektivisch gebrauchten Zahlen: „Der erste Läufer …“

10. Zeitangaben

Bei vollen Stunden werden nur die diese bezeichnenden Ziffern genannt: 16 Uhr (statt 16.00 Uhr). Wird eine Zeitspanne benannt, wird nur hinter der zweiten Zeitangabe die Zeiteinheit aufgeführt: 16 bis 18 Uhr.

Fazit: Eine journalistische Schreibweise ist durch möglichst große Einfachheit gekennzeichnet. Der Leser, Zuhörer oder Zuschauer soll in kurzer Zeit verstehen, worum es geht. Diese Regel gilt in einem noch höheren Maß für Online-Journalisten, denn deren Texte werden nur noch überflogen

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