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Praxistipps Google Places: Schritt für Schritt Anleitung

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Google Places brauchen Sie nicht, weil Sie Ihre Produkte nur in Deutschland anbieten? Irrtum! Google Places ist ein Branchenbuch. Es hilft Ihnen, von Ihren Kunden in ganz Deutschland und darüber hinaus noch besser gefunden zu werden. Durch den gleichzeitigen Eintrag in Google Maps sieht der Kunde auch gleich, wo er Sie findet. Und: Ihr Eintrag bei Google Places wirkt sich positiv auf Ihr gesamtes Google-Ranking aus. Warum wollen Sie auf diesen kostenlosen Platz zur Selbstdarstellung und -positionierung freiwillig verzichten? Mit unserer Schritt-für- Schritt-Anleitung aus „PR Praxis” haben Sie in einer Stunde Ihren Eintrag vorbereitet. 3 Schritte, die Ihnen dabei helfen

Google Places - Schritt 1: Sind Sie vielleicht schon drin?

Wenn Sie Mitglied einer Innung oder einer anderen berufsständischen Organisation sind, ist es gut möglich, dass man von dort aus bereits einen Eintrag in Google Places vorgenommen hat. Oder Google selbst hat Sie bereits erfasst. Das sollten Sie als Erstes einmal prüfen.
Hierzu gibt es 2 Möglichkeiten: Wenn Sie ein lokal gebundenes Geschäft betreiben, können Sie in der Google- Suchmaske zunächst Ihre Branchenbezeichnung eingeben. Da Sie automatisch geortet werden, zeigt Google dann alle Unternehmen dieser Branche an, die in Ihrem Einzugsbereich arbeiten. Die andere Variante: Rufen Sie die Seite von Google Places (www.google.de/lbc) auf. Tragen Sie in das vorgegebene Feld Ihre Telefonnummer ein. Kann Google diese Nummer keinem Unternehmen zuordnen, werden Sie auf ein Formular weitergeleitet, über das Sie sich nun anmelden können.
Praxis-Tipp
Selbst wenn schon ein Eintrag von Ihnen in Google Places zu finden Google Places So werden Sie von Kunden, Medien und Suchmaschinen schneller gefunden ist, Sie ihn vielleicht schon selbst angelegt haben – prüfen Sie ihn gründlich. Haben Sie wirklich alle Potenziale ausgeschöpft, die ein solcher Eintrag bringt? Checken Sie Ihren Eintrag deshalb auf Vollständigkeit und optimale Gestaltung.

Google Places -Schritt 2: Die Möglichkeiten ausschöpfen

Google ermöglicht Ihnen mit dem Anmeldeformular, sich zu präsentieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt. Und zwar in dieser Form:
1. Die Basisinformationen sind eigentlich selbstverständlich. Denken Sie jedoch daran, einen möglichen Zusatz zu Ihrem Unternehmensnamen auch anzugeben. Es darf sich allerdings nicht um einen Marketing- Slogan handeln, sondern darf nur eine Präzisierung sein. Wenn Ihr Unternehmen Meier GmbH heißt, sollten Sie ergänzen, in welcher Branche Sie tätig sind: „Computer-Reparaturen“ oder „Küchenmaschinen“ etc. Das erscheint fett und unterstrichen an oberster Stelle.
2. Die Adresse ist ein Pflichtfeld. Sie wird direkt in eine Karte umgesetzt. Prüfen Sie, ob die Anzeige korrekt ist. Andernfalls können Sie den kleinen Ballon korrigieren. Ein Link unter der Karte ermöglicht Ihnen, die Markierung zu verschieben.
3. Über die angegebenen Kontaktdaten (E-Mail und Telefon) sollten die Kunden einen kompetenten Ansprechpartner erreichen können.
4. Wenn Sie eine Website haben, geben Sie diese natürlich unbedingt an. Sie haben (noch) keine Website? Auch nicht schlimm. Dank Google Places werden Sie jetzt trotzdem von Ihren Kunden im Internet gefunden.
5. Google erlaubt Ihnen, einen kurzen Beschreibungstext einzugeben. Sie haben jedoch nur 200 Zeichen zur Verfügung. Nehmen Sie sich die Zeit, um einen aussagekräftigen Text zu erstellen, der Ihr Leistungsspektrum optimal abbildet. Achten Sie unbedingt darauf, dass die zentralen Schlüsselbegriffe für Ihr Unternehmen in dem Text enthalten sind, also Begriffe, mit denen die Kunden nach Ihren Leistungen und Produkten suchen können. Schließlich erhöht sich dadurch die Chance, dass Sie bei Suchanfragen auch gefunden werden.
6. Durch die Angabe der Kategorie benennen Sie die Branche, in der Sie tätig sind. Insgesamt können Sie 5 Kategorien angeben. Die erste ist dabei vorgegeben, die anderen 4 können Sie frei wählen. Entscheiden Sie sich auch hier wieder für Schlüsselbegriffe, die einerseits Ihr Leistungsspektrum widerspiegeln, andererseits die Angebote benennen, nach denen Ihre Kunden suchen.
7. Eine weitere wichtige Entscheidung können Sie treffen, wenn es um Ihren Geschäftsradius geht. Hier bietet Google Places Ihnen folgende Möglichkeiten: Wenn Sie ein Geschäft haben, das der Kunde aufsucht, ist es einfach. Dann klicken Sie diese Möglichkeit an. Aber suchen auch Sie Kunden auf, bringen Sie ihnen etwa Waren oder leisten Sie Unterstützung vor Ort – zum Beispiel als Klempner, dann geben Sie Ihren Aktionsradius an. Das hat den Vorteil, dass auch Kunden aus Ihrem Einzugsgebiet auf Sie aufmerksam werden und Sie ansprechen.
8. In der Eingabemaske finden Sie diese Option: „Meine Geschäftsadresse nicht in meinem Google Maps-Eintrag anzeigen“. Setzen Sie dort auf gar keinen Fall ein Häkchen. Denn: Hierüber genügen Sie Ihrer Impressumspflicht, die auch auf Google Places gilt.
9. Für manche Kunden ist es auch von Interesse, ob Sie beispielsweise Kreditkarten akzeptieren. Kommunizieren Sie deshalb diese Option, wenn Sie das positiv von Mitbewerbern abheben und Ihnen womöglich neue Kunden bescheren kann.
10. Nutzen Sie in jedem Fall die Möglichkeit, Fotos einzustellen. Ein Bild von Ihrem Firmengebäude, von der Eingangshalle, den Produkten, vielleicht auch von Ihnen. Das zeugt von Transparenz und weckt Vertrauen. Außerdem erleichtert es dem Kunden gegebenenfalls die Orientierung, wenn er zu Ihnen kommen möchte. Das Einstellen von Fotos lohnt sich noch aus einem weiteren Grund: Ihre Chance steigt, über die Google-Bildersuche gefunden zu werden. qAchtung: Klären Sie unbedingt die Persönlichkeitsrechte sicher ab, falls Personen abgelichtet sind – auch wenn es sich um Ihre Mitarbeiter handelt.
11. Die gleiche Empfehlung wie für Fotos (Punkt 10) gilt auch für Videos: ob Image-Film oder eine Präsentation Ihrer Produktion, ein Interview mit der Geschäftsführung oder ein Clip, den Sie für die letzte Messe-Präsentation haben drehen lassen.
12. Es gibt weitere interessante Informationen über Ihr Unternehmen, die Sie bislang nirgends platzieren konnten?Die letzten Felder des Formulars bieten hierzu Gelegenheit. Denken Sie bei den Beschreibungen auch wieder an die Schlüsselbegriffe, nach denen Ihre Kunden suchen können.

Google Places -Schritt 3: Eintragen, abwarten und PIN aktivieren

Zwar können Sie jetzt, am Ende des Formulars, den Button „Eintragen“ anklicken. Ihr Eintrag ist jedoch damit nicht freigeschaltet. Google prüft Ihre Angaben zuerst und schickt Ihnen dann eine PIN. Erst wenn Sie diese eingeben, aktivieren Sie Ihren Google-Places-Eintrag. Ein weiteres Plus von Google Places Auf Ihrem Google-Places-Eintrag können Bewertungen Ihrer Kunden erscheinen. Warten Sie nicht darauf, dass der Kunde von sich aus auf die Idee kommt. Das passiert nämlich nicht, selbst wenn er vollauf zufrieden wäre. Fordern Sie ihn daher explizit dazu auf! Am besten ist das natürlich nach dem Abschluss eines gut gelaufenen Geschäfts. Bereiten Sie am besten kleine Empfehlungs-Flyer mit Ihrer Google-Places-Adresse vor, damit der Kunde nicht lange suchen muss.

Fazit

Google Places ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Tool, um von den Kunden gefunden und den Suchmaschinen erfasst zu werden. Achten Sie aber grundsätzlich auf Aktualität bei Ihren Kontaktdaten und Öffnungszeiten!

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