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Professionell moderieren: Diese Moderationsfehler können Sie vermeiden

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Von DGx,

Pressekonferenzen, Meetings, Diskussionsrunden - bei vielen Gelegenheiten sind Sie als Moderator gefragt und gefordert. Perfekte Vorbereitung und Zurückhaltung sind hierbei die beiden wertvollsten Tugenden. Wie Sie wirklich sympathisch und kompetent wirken, lesen Sie hier.

Ärgern Sie sich auch, wenn ein Moderator den Teilnehmern ständig ins Wort fällt? Wenn eine Diskussion nicht richtig in Gang kommt? Wenn die Teilnehmer scheinbar ohne Regeln durcheinanderreden oder wenn der Moderator selbstverliebt seine Monologe zum Besten gibt?
Die Fehler der Routiniers können auch Ihnen passieren. Denn als PR-Experte in Ihrem Unternehmen wird Ihnen nicht selten die Rolle eines Moderators übertragen und damit die Verantwortung für das Gelingen einer Konferenz oder eines Meetings.
Und immer steht Ihr Kommunikationstalent dabei auf dem Prüfstand. Ihr Erfolg als Moderator setzt fünf Bedingungen voraus:

  1. eine gute Themenrecherche
  2. eine gute Vorbereitung
  3. ein roter Faden
  4. ein zeitlicher Rahmen
  5. eine sympathische Zurückhaltung

Wenn Sie diese Bedingungen erfüllen, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen, ... eigentlich - es sei denn, Sie kennen die Regeln einer guten Moderation nicht.

Fazit:
Als Moderator tragen Sie entscheidend zum Erfolg einer Veranstaltung bei. Gehen Sie mit einem klaren Konzept in die Veranstaltung und führen Sie mit Sachverstand und Charme durch diesen Tag, aber bitte vergessen Sie nicht: Im Mittelpunkt stehen die Teilnehmer und nicht Sie.

Dos and Don’ts einer Moderation

Darauf sollten Sie achten
Geben Sie die Struktur der Veranstaltung vor:

  1. Begrüßung und Vorstellungsrunde
  2. Überleitung an den Referenten zum Themen-Input
  3. Bündeln der wichtigsten Aussagen
  4. Einbeziehung der Teilnehmer durch Brainstorming oder Diskussion oder Kartenabfrage oder Arbeitsgruppen oder Rollenspiele etc.
  5. Präsentieren der Ergebnisse und Schlusswort.
  6. Halten Sie sich an Ihr Programm.

Die Teilnahme verläuft schleppend? Geben Sie Denkanstöße. Damit zeigen Sie, dass Sie sich thematisch auskennen, dass Ihnen die Beiträge der Teilnehmer wichtig sind.
Ermutigen Sie die Teilnehmer, Fragen zu stellen, von Erfahrungen zu berichten.
Motivieren Sie die Teilnehmer durch geschickte Fragen zum Thema: Provokationen sind erlaubt, aber bitte wohldosiert und nur zum Thema. Halten Sie sich unbedingt an Ihren roten Faden und bleiben Sie beim Thema. Fördern Sie die Themendiskussion der Teilnehmer untereinander, bündeln Sie danach die wichtigsten Argumente und lassen Sie die Teilnehmer eine Schlussfolgerung ziehen.
Halten Sie sich an das Programm, und zwar inhaltlich und zeitlich: Zusammenfassung, Schlussappell und Abschiedsworte bleiben den Teilnehmern noch lange präsent und dienen der Motivation.
Das sollten Sie vermeiden
Die Teilnehmer fragen,

  • welche Reihenfolge des Programms ihnen angenehm ist,
  • wann Pausen erwünscht sind,
  • welche Methode angenehm ist.

Lassen Sie sich nicht durch Zwischenfragen von Ihrem Konzept abbringen. Entscheiden Sie, ob Sie Zwischenfragen, die zum Thema gehören, sofort beantworten oder en bloc zum Schluss. Wie auch immer Sie sich entscheiden, halten Sie sich während der gesamten Veranstaltung daran, um keinen willkürlichen Eindruck zu machen.
Mein Tipp:
Eine Zwischenfrage zieht eine nächste und eine nächste usw. nach sich und schnell verlieren Sie Ihren roten Faden. Bitten Sie daher die Teilnehmer, die Fragen aufzuschreiben. Sie können die Fragen dann vor der Pause beantworten.
Vermeiden Sie ausschweifende Monologe. Die Ideen der Teilnehmer sind gefragt und nicht eine Vorführung Ihrer Expertise. Fallen Sie den Teilnehmern nicht ins Wort. Wenn ein Beitrag zu einem „Referat“ auszuarten droht, dann unterbrechen Sie nach einigen Minuten, um einem anderen Teilnehmer das Wort zu geben.
Vermeiden Sie persönliche Verletzungen. Verzichten Sie auf sogenannte Kettenfragen. Das verwirrt die Teilnehmer und ist unhöflich. Denn eine Frage erfordert einige Sekunden Zeit, um eine Antwort gedanklich zu formulieren. Geben Sie Ihren Teilnehmern diese Zeit.
Lassen Sie sich die Gesprächsführung von einzelnen Teilnehmern nicht aus der Hand nehmen. Auch wenn Sie sich nicht in den Vordergrund drängen, so muss klar sein: Für den Verlauf der Veranstaltung sind Sie verantworlich.
Beeinflussen Sie die Teilnehmer nicht mit Ihrer persönlichen Meinung und machen Sie keine Witze über einzelne Teilnehmer oder deren Beiträge. Falls nötig, korrigieren Sie ernsthaft und mit einer Erläuterung. Entlassen Sie Ihre Teilnehmer niemals aus Zeitnot ohne Abschiedsworte. Es wäre unhöflich und gäbe der Veranstaltung einen belanglosen Charakter.

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