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Rhetorik- Begeisterung statt Lampenfieber: So wird Ihre Präsentation ein voller Erfolg

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Von dgx,

Als Marketingleiter kennen Sie die Situation: Sie müssen eine wichtige Rede halten, ein entscheidendes Gespräch führen. Sie müssen Menschen bewegen, etwas zu tun, vielleicht sogar etwas, das sie eigentlich nicht tun möchten. Kurz: Sie müssen überzeugen. Den Unterschied zwischen einer guten und einer effizienten Rede beschreibt der Werbepapst David Ogilvy in seinem Buch „Ogilvy über Werbung” in Anspielung auf historische Ereignisse im antiken Griechenland: „Als Aeschines sprach, sagten sie, wie gut er spricht. Sprach hingegen Demosthenes, so sagten sie, lass uns gegen Philip marschieren.”

Doch gleichgültig, wie gut Sie sich auf Ihre Aufgabe vorbereiten: Eine gewisse Anspannung bleibt immer. Und das ist auch gut so, denn andernfalls wäre dies ein Signal dafür, dass Sie Ihren Job möglicherweise nicht mehr mit ganzem Herzen ausüben.
Es gibt jedoch Momente, da wird aus gesunder Spannung ungesunde Nervosität, im schlimmsten Fall sogar ein ausgewachsenes Lampenfieber. Und das ist nicht mehr förderlich, sondern droht Sie zu blockieren. Dabei ist es gerade für Sie als Marketingleiter eminent wichtig, wirkungsvoll zu reden und Ergebnisse zu erzielen.

Und das heißt vor allem:
Sie müssen Ihr Lampenfieber in jeder Situation im Griff haben. Ob bei der Präsentation, im Kundengespräch auf der Messe, bei einer Rede vor Ihren Mitarbeitern, einem Vortrag vor der Unternehmensführung oder in jeder anderen beliebigen Redesituation:
Ihre Argumente können noch so gut und noch so stark sein - wenn Ihre Körpersprache dem Publikum das genaue Gegenteil signalisiert, Ihnen für alle Beteiligten sichtbar der Schweiß auf der Stirn steht, sinken Ihre Chancen ganz rapide.
Dabei ist Lampenfieber etwas ganz Natürliches, kaum jemand kann sich davon gänzlich frei machen. Manche Schauspieler sind selbst nach Jahrzehnten auf der Bühne vor einem Auftritt immer noch aufgeregt. Wie gesagt: Das macht nichts. Sie müssen nur lernen, richtig damit umzugehen und die Situation zu kontrollieren.

11 Tipps gegen Lampenfieber:

1. Stellen Sie sicher, dass Sie bestmöglich vorbereitet sind. Je vertrauter Sie mit Ihrem Thema sind, desto weniger nervös werden Sie sein.
2. Seien Sie zeitig vor Ort. Merke: Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige. Bauen Sie deshalb für die Anreise ausreichend Zeitpuffer ein - nichts ist schlimmer als ein vom Warten genervtes Publikum, das nur darauf lauert, dass Ihnen noch ein weiterer Fauxpas unterläuft.
3. Anfang und Ende Ihres Vortrags sollten Ihnen während der Vorbereitung in Fleisch und Blut übergegangen sein. So hinterlassen Sie von Beginn an einen überzeugenden Eindruck und sichern sich einen starken Abgang. Versuchen Sie möglichst, auch weitere Einzelpassagen auswendig zu lernen. So können Sie sich vom Manuskript lösen und frei reden. Das wirkt deutlich besser als ein Redner, der permanent mit gesenktem Kopf vom Blatt abliest.
4. Nehmen Sie Verbündete mit, falls nötig und möglich. Ein bekanntes, zuversichtliches Gesicht in der ersten Reihe ist immer ein Ruhepol für Ihr Auge - und Ihre Nerven.
5. Machen Sie Ihre Aufregung zu Ihrem Freund. Versuchen Sie, das vorhandene Energiepotenzial produktiv und positiv zu nutzen, indem Sie es in Spannung umsetzen.
6. Sie sollten unbedingt ein Glas, besser eine Flasche stilles Wasser in Reichweite haben für den Fall, dass es doch einmal unerwartet im Hals kratzt.
7. Wenn Sie den Raum betreten: Bleiben Sie nicht im Türrahmen stehen. Gehen Sie langsam und zielstrebig zu Ihrem Tisch oder Rednerpult und bereiten Sie in Ruhe Ihr Manuskript vor.
8. Stehen Sie während des Vortrags ruhig. Achten Sie besonders darauf, dass Sie Kopf und Oberkörper möglichst wenig bewegen. Kaum etwas ist schlimmer als ein ständig hinund herzappelnder Redner. Tipp: Umfassen Sie mit beiden Händen Ihr Pult oder legen Sie sie flach darauf. So können Sie sich „festhalten”, ohne dass es jemand merkt.
9. Nehmen Sie unbedingt Blickkontakt mit Ihrem Publikum auf. Achten Sie darauf, nicht nur in die Mitte des Auditoriums zu sehen, vergessen Sie die Zuhörer links und rechts davon nicht.
10. Versuchen Sie, Ihre Rede locker - vielleicht mit einem kleinen Gag - zu eröffnen. Wer die Lacher auf seiner Seite hat, hat schon fast gewonnen.
11. Das Wichtigste zum Schluss: Arbeiten Sie mit Ihrer Stimme. Modulieren Sie. Heben und senken Sie Ihre Stimme, machen Sie Kunstpausen. Ein Redner, der seinen Text monoton in ein und derselben Tonlage vom Blatt runterleiert, ist eine Zumutung für seine Zuhörer. Bieten Sie Ihrem Publikum eine Show!

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