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Trockene Themen: 4 Tipps, wie Sie aus jedem Thema eine tolle Meldung machen

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Sicher kennen Sie das auch: Sie bekommen in Ihrer Firma ein Thema auf den Tisch, das für Sie absolut trocken ist. Und trotzdem müssen Sie daraus einen Text für die Website, eine Pressemeldung, einen Newsletter oder einen Artikel schreiben.

Mit den folgenden 4 Tipps aus dem Fachinformationsdienst „PR Praxis” gelingt es Ihnen, sogar aus trockenen Themen interessante Meldungen zu machen.

Tipp 1: Wechseln Sie Ihre Perspektive

Auch wenn Ihnen selbst das Thema trocken vorkommt: Für die Zielgruppe Ihres Textes hat das Produkt, die Lösung oder worum immer es sich handelt, Relevanz – und damit von vornherein eine gewisse Attraktivität. Versuchen Sie, sich auf diese Blickrichtung einzulassen. Fragen Sie den verantwortlichen Produktmanager oder Initiator des Artikels, worin für ihn die Faszination des Themas liegt. Lassen Sie sich erklären, warum die Kunden- Zielgruppe das Produkt braucht, wobei es ihr hilft und wie sie es nutzt.

Damit haben Sie den 1. Schritt gemacht, einen besseren Zugang zum Inhalt zu bekommen. Außerdem wird das Thema dadurch plastisch. Wenn es für Sie schwierig ist, sich den Einsatz des Produkts vorzustellen, fragen Sie doch einmal, ob Sie es sich vor Ort anschauen dürfen. Sie werden überrascht sein, wie das Thema für Sie plötzlich interessant wird.

Tipp 2: Suchen Sie die Geschichte in Ihrem Thema

Vor allem im technischen Umfeld neigen viele dazu, mit Produkteigenschaften und langatmigen Beschreibungen zu arbeiten. Um trotzdem einen spannenden Text zu schreiben, brauchen Sie eine echte Geschichte. Das bedeutet, sich nicht in den Produktdetails zu verlieren, sondern sie vielmehr in ein großes Ganzes einzubetten.

Dazu ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie liefern kleinste Bauteile für die Kühlung von Motoren. Die Idee für die Geschichte dazu: Mit Ihren Bauteilen behalten Autos einen kühlen Kopf, auch wenn es im Straßenverkehr heiß hergeht. Eine Geschichte zu finden, ist nicht immer ganz so leicht wie in dem von uns vorgestellten Beispiel.

Aber: Stellen Sie sich einfach ein paar Fragen dazu, beispielsweise: Was macht das Produkt so besonders? Wer profitiert davon – und wie? Was bringt ein vielleicht nur kleiner Baustein für ein großes Ganzes? Verbinden Sie Ihren Inhalt mit einem Thema, das für möglichst viele Menschen verständlich ist.

Tipp 3: Vergessen Sie nie die Zielgruppe

Natürlich muss jede Geschichte immer eines erfüllen: Sie muss die Zielgruppe ansprechen. Wenn Sie also für ein Fachpublikum schreiben, steht die ansprechende „Textverpackung“ nicht ganz so im Mittelpunkt wie bei einem breiten, heterogenen Publikum. Ihr Fachpublikum begeistern Sie daher mit technischen Details, für das breite Publikum nehmen Sie den Nutzen in den Blick.

Tipp 4: Setzen Sie die Möglichkeiten der Sprache ein

Sie haben Ihre Geschichte zum Produkt oder zur Lösung gefunden?Dann arbeiten Sie sie aus – und nutzen Sie die Vielfalt, die Ihnen die Sprache bietet:

  • Kurze Texte: auch wenn der Sachverhalt, den Sie erklären, kompliziert ist. Gute Texte profitieren von Ihrer Kürze – insgesamt genauso wie im einzelnen Satz. Ihre Textqualität steigt nicht mit der Zahl der Wörter pro Satz. Sie steigt, wenn Sie komplizierte Sachverhalte auf den Punkt bringen – kurz, bündig und informativ.
  • Keine Substantive und Passivkonstruktionen: Möchten Sie einen lebendigen Text schreiben, verwenden Sie statt Substantiven lieber Verben. Vermeiden Sie auch Passivkonstruktionen, denn sie schaffen unnötig Distanz zum Text. Formulieren Sie besser aktiv.
  • Verwenden Sie Bilder: Als Stilmittel erhöhen sie die Verständlichkeit und lockern gleichzeitig auf. Fast alle Themen lassen sich mit den passenden Fotos ansprechender gestalten. Vor allem bei Angaben, zu denen die Leser keinen unmittelbaren Bezug herstellen, bietet sich ein Bild an. Statt also beispielsweise zu sagen, wie hoch die Hektar-Zahl der von Ihnen installierten Solaranlagen ist, geben Sie doch die Zahl der Fußballfelder als Vergleich an.
  • Keine Fremdwörter und nur bedingt Abkürzungen: Für die meisten Fremdwörter – gerade viele englische Begriffe, die wir ohne großes Nachdenken in Texten verwenden – gibt es deutsche Entsprechungen, die Texte besser lesbar machen. Das Gleiche gilt für Abkürzungen. Es mag Gründe geben (wie sehr lange Namen bei Behörden und Institutionen), mit Abkürzungen zu arbeiten. Im Normalfall verwenden Sie aber besser nur die Abkürzungen, die allgemein verständlich sind (wie „z. B.“ für „zum Beispiel“), oder führen Sie sie zumindest entsprechend ein, indem Sie den Begriff einmal ausschreiben und das Kürzel in Klammern dahintersetzen. Die beste Lösung: Verzichten Sie komplett darauf – Ihre Leser danken es Ihnen.
  • Beherzigen Sie diese Tipps, denn eine trockene Sprache lässt auch das spannendste Thema dröge und langweilig wirken. Umgekehrt gilt: Abstrakte und schwer zugängliche Themen gewinnen, wenn Sie sich um eine sehr plastische Darstellung, eine lebendige Sprache und Vergleiche aus dem Lebensumfeld bemühen.


Fazit: Wenn Sie sich mit einem Thema auseinandersetzen und sich auf die Suche nach den Besonderheiten, nach der Faszination oder der Relevanz begeben, haben Sie den 1. Schritt für eine ansprechende „Textverpackung“ geschafft. Mit den richtigen Stilmitteln bringen Sie auch trockene Themen spannend rüber

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