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Durch Berichte in der Zeitung oder in lokalen Radiosendern erzielen Sie die Aufmerksamkeit und das Interesse der Öffentlichkeit - und das völlig...

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Wie Sie ein Pressegespräch perfekt leiten und moderieren

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Als Moderator leiten Sie - und nicht Ihr Chef - die Presserunde. Sie haben das erste und das letzte Wort und dazwischen sortieren Sie die Gesprächsbeiträge geschickt und zu Ihrem Vorteil.

1. Phase: Begrüßung
Bleiben Sie förmlich. Auch wenn Sie den ein oder anderen Journalisten gut kennen.
Sobald das Pressegespräch beginnt, die Teilnehmer am Tisch sitzen, eröffnen Sie die Runde offiziell und mit Standardsätzen. Denn nun sind keine witzigen Bemerkungen oder lässige Freundschaftsbekundungen gefragt, sondern ein Zeichen dafür, dass die offizielle Veranstaltung beginnt. Alles, wirklich alles, was nun zur Sprache kommt, kann am nächsten Tag wortwörtlich in der Zeitung stehen. Jeder Lapsus, jeder Witz kann zitiert werden. Und herausgenommen aus dem gesamten Kontext kann so mancher lockere Spruch unangemessen wirken.

Ein Satz wie: „Guten Tag, herzlichen willkommen bei vision.com zum Pressegespräch: ,Was leistet vision.com 2010 für die Region?‘“, ist klar, unverfänglich und professionell.

2. Phase: Stellen Sie Ihren Chef vor und übergeben Sie das Wort
Bleiben Sie auch hier sachlich, arbeiten Sie jedoch mit prägnanten Worten z. B. sein Engagement für die Region heraus, stellen Sie ihn als Experten z. B. für Kultur, Umwelt etc. vor. Diese Hinweise dürfen nur kurz sein; 4, 5 Sätze reichen aus. Sie müssen aber inhaltlich umso nachdrücklicher sein. Übergeben Sie dann das Wort an Ihren Chef, der das Pressestatement hält.

3. Phase: Fassen Sie die News zusammen
In dieser kurzen Zusammenfassung weisen Sie noch einmal darauf hin, was Ihnen wichtig ist, warum Sie sich für das Thema engagieren. Auch hier gilt: Bitte bleiben Sie sachlich. Verzichten Sie auf Superlative, auf Übertreibungen.

4. Phase: Die Diskussion beginnt
Die Intensität der Diskussion ist ein Gradmesser für das Medieninteresse. Achten Sie hier sehr genau auf die Fragen, vermuten Sie die Hintergründe der Fragen, die Absichten der Journalisten. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Chef hat die Fragen nicht vollständig beantwortet, dann geben Sie sich selbst das Wort und ergänzen Sie die Antwort. Denn während dieser Diskussionsrunde sollten Sie wenig Raum für Spekulationen oder gar für Widersprüchlichkeiten lassen.

5. Phase: Dank und Ende
Auch für die Schlusssätze gilt: Bleiben Sie sachlich, schließen Sie die Presserunde ohne Witz und Doppeldeutigkeiten. Ein Satz wie: „Wir danken für Ihre Zeit und Ihre Fragen. Wir hoffen auf Ihre Beiträge und freuen uns auf weitere Gespräche zum Thema“, beendet die Veranstaltung.

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